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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Erster Eindruck: Ein Quantensprung, unglaublich das Teil! Unbedingt antesten!!! Übernommen von Line6 Pod HD500
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Hallo Leute, bin ja mal der erste der bewertet! Das ist mein erster Eindruck nach Vergleich mit dem Boss GT-10: Natürlich habe ich noch nicht alles testen können und ich habe folgende Anwendungsweise getestet: Das Gerät sollte in den Power Amp (effects return) meines Vollröhrenkombos Fame Studio 84 mit 50W, 2 EL34 und einem Celestion Vintage 30 gehen. Der Amp klingt auch so gut, ich wollte aber alles abspeichern können und außerdem aus einer großen Soundvielfalt wählen können. Der Pod 2.0 hat immer gute Dienste getan, musste aber mit Midiboard verbunden werden und hatte nur die wichtigsten Effekte an Board. Für meine Anwendungsweise war mir wichtig zunächst einmal nur die reinen Amp-Modellings zu testen und natürlich ohne Lautsprechersimulation, Mikrofonierung und dergleichen, damit es nicht künstlich über meinen Amp klingt. Bei beiden Geräten musste ich ein wenig suchen, bis ich diese Eigenschaften abschalten und die reinen Simulationen hören konnte. Zuerst hatte ich den HD500 getestet und war schon extrem begeistert (nach einiger Soundfummelei). Es sind eigentlich alle für mich in Frage kommenden Ampsounds dabei, 16 Amps ist schon einiges, wenn sie gut gemacht sind, das geht von Fender Clean bis Heavy. Hier sind auch ein paar Boutique Amps dabei, von denen ich noch nie gehört habe, die aber gerade im blues crunch Bereich unglaublich sind und sehr lebendig auf Anschlag und Volumepoti reagieren. Und natürlich gibt es auch noch einige Verzerrerstompboxen, die man zusätzlich in die Kette hängen kann. Jetzt das GT-10: Der Unterschied war ungefär so, als wenn man AC/DC live gesehen hat und dann die CD einer schlechten AC/DC coverband einlegt. Es war schlichtweg deprimierend. Obwohl alle Simulationen von Boxen, Micros usw. rausgenommen waren, klang alles tot, flach und machte nicht wirklich Spaß. Da fand ich schon den Pod 2.0 vom Modelling besser. Ich habe extra noch mal nachgelesen, ob ich noch was vergessen oder nicht richtig angepasst habe, es war aber alles korrekt, klang nur überhaupt nicht! Da das GT-10 allgemein hoch gelobt wird, war ich doch sehr überrascht. Jetzt ist das HD-500 aber ja brandneu und das HD-Modelling ergibt tatsächlich eine viel feinere Auflösung, der Klang ist so echt, dass man zwischendurch mal zum Amp schauen muss, ob sich das Ding jetzt in einen der Klassiker verwandelt hat. Unglaublich! Etwa so wie der Unterschied von normalem Fernsehen zu HD mit 3d-Bildschirm. Positiv im Vergleich zum alten Pod 2.0: Man hat die Boxensimulationen super angepasst. Durch das Einstellen des Amptyps in den es geht (also mein Röhrenkombo) klingen jetzt auch 4/12er boxen auch über einen 1/12er Speaker. Früher war das künstlich durch zuviel Bass überladen. Natürlich kann ein einzelner Speaker nicht wie eine 4/12er klingen und das hat man bei Line6 jetzt auch erkannt. Es kommt jetzt charaktermäßig aber prima hin und klingt trotzdem noch. Ich kann die voreingestellten Boxen also drin lassen, wenn ich möchte, das Ergebnis ist sehr gut. Ohne Simulation wirkt es aber noch einen kleinen Tick "echter". Und fürs Anstöpseln in die Röhrenendstufe, also über den Effekt return, hat man jetzt extra zu jedem Amp zusätzlich nur die Vorstufe alleine gemodelt. Dadurch ist im Modell die Endstufensättigung raus und wird von der des eigenen Verstärkers bei amtlicher Lautstärke nicht zu einem grellen Sägesound. Vorstufe - Endstufe, nur das die Vorstufe virtuell ist, klasse. Beide Geräte haben unzählige Möglichkeiten des Routings und der Verkabelung bzw. Einbindung in ein Setup oder Studio. Da der GT-10 keine guten Amp-Models hat, ist er für mich sowieso hinfällig, auch wenn er vielleicht die eine oder andere Funktion hat, die auch ganz sinnvoll wäre. Kennt Ihr das Problem?: Mal will man doch lieber mit Bodentretern spielen, dann soll wieder alles in eine Kiste und dann könnte man doch auch alles im Rack haben mit Midileiste? Mit dem HD-500 hat man quasi die Eierlegende Wollmilchsau. Auf der Größe eines Midicontrollers habe ich quasi eine ganze Gitarrenabteilung drin. Es gibt alle möglichen Effekte, von Bodentreter bis Designpedalen sowie total abgedrehte gitarrensynties. Da ist für mich mehr drin, als ich jemals in Erwägung gezogen hätte. Das schöne: Statt jetzt irgendwann wieder einen Bodentreter anzuschleppen, den ich unbeding noch brauche, gehe ich jetzt die Liste mit über 100 (!) absolut hochwertigen Effekten durch. Kein Verkabeln, kein Brummen, absolut freies routing per fingerklick, das ist absolut genial und in einer unglaublichen Qualität. Es sind Effekte der Line6 Geräte M9 und M13, im Prinzip ist also allein der Wert der Effekte des HD-500 den Kaufpreis wert, man kriegt das floorboard und die Ampsimulationen praktisch geschenkt, wenn man sich sowieso den M9 oder M13 kaufen wollte. Ähnlich wie beim GT-10 kann man auch beim HD500 die wichtigsten Parameter bequem über Drehpotis unter dem großen Display einstellen. Eine Art Joystick erleichtert die Navigation durchs Menue und nach einiger Zeit kommt man gut mit der Programmierung am Gerät zurecht. Im Gegensatz zum GT-10 gibt es hier zum Download ein Editorprogramm, es geht aber auch ohne sehr gut nach etwas Eingewöhnung. Jetzt bin ich ein alter Haase was das Programmieren direkt an Geräten betrifft. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass das beim GT-10 viel einfacher ist. Dort kann man über die Wahl der Musikrichtung recht schnell seinen Sound finden und auch einstellen. Aber was nützt das, wenn die Büchse nicht klingt? Vielleicht klingt das Teil über die Pa besser, was ich aber bezweifle. Zumindest Soundtiefe und Lebendigkeit des HD-500 hat das GT-10 nicht. Und dass Line6 schon beim Pod 2.0 gute Simulationen für Mixerbetrieb hatte lässt micht sicher sein, dass auch das noch viel besser geworden ist. Sehr schön ist, dass es eine Reihe Poties mit normalgroßen Knöpfen gibt, die im grunde einen AMP-Kanalzug abbilden. Drive, Bass, Mid, Treble, Presence und Kanalvolume sind immer sofort verfügbar. Man kann also im Livebetrieb mal eben am Knöpfchen drehen, wenn der Sound finegetuned werden muss und braucht nicht durch irgendwelche Menues. Auch das Speichern der neuen Einstellung auf dem selben Preset geht quasi im Livebetrieb, 1 Knopf 2 mal drücken, fertig. Das ist pures Analogfeeling wie direkt am Amp. Das Board hat zwar nur ein Pedal (wie auch das GT-10), man kann aber ein Volumepedal anschließen und so eines für Expression und eines für Volume (oder wofür auch immer) benutzen. Und hier kommt leider ein kleiner Haken: Das GT10 kann jedes billige Volumepedal anpassen. Beim POD HD500 hat man bewusst auf eine Anpassung verzichtet und das Gerät so eingestellt, dass es ein Volumepedal mit einem 10k Ohm Poti (linear) erwartet, den kein normales Volumepedal hat. Rein zufällig gibt es eins von Line6 mit 10k-Poti, ein von Bespeco günsig hergestelltes Plastikpedal, was jetzt natürlich 65 Euro kostet, weil Line 6 draf steht. Aber auch da habe ich die Lösung gefunden: Man nehme ein LEAD FOOT LFV-1 für 20 Euro, ein Y-Kabel Stereoklinke auf 2xMono und besorge sich einen 10k Ohm Poti (linear) mit Riffelachse (ganz wichtig, sonst gehts nicht). Der ist relativ selten, gibts aber für 1 Euro bei tube-town.de. Wer ein bisschen Löten kann, wechselt innerhalb von 10-30 MInuten den Poti aus und hat Geld gespart. Das LVX-1 von Lead Foot für 25 Euro geht auch, dann braucht man kein Y-Kabel. Beide Pedale sind sehr robust, ordentlich schwer und man kann ohne allzusehr aufzupassen drauf herumtanzen. Die Poties sind entweder weit genug von den Schaltern entfernt oder durch einen Trittschutzbügel geschützt. Auch super ist die Möglichkeit, die 8 Fußtaster so zu programmieren, dass die unteren 4 wie gewohnt die Presets umschalten (in Verbindung mit Bank up and down) und die darüber liegenden 4 Taster jeweils einen Effekt an- und ausschalten. Genau, das wars, was mich immer an Multipedalen gestört hatte, das gute alte Stompbox-Feeling und die Möglichkeit, jedes Preset beim Spielen mit effekten zu würzen. Funktioniert wie beim Bodentreter: Man speichert das preset entweder mit den Effekten eingeschaltet ab und kann sie dann wahlweise aus- und auch wieder anschalten, oder man speichert sie ausgeschaltet mit dem Preset ab und kann sie dann nach Bedarf dazuschalten. Die Eierlegende Wollmilchsau! Endlich, es gibt sie also doch! So, das war erst mal ein "erster Eindruck" der wirklich massiv zu nennen ist. Hier noch ein Tipp für alle, die vom HD500 direkt in den Power Amp ihres Kombo oder Stack möchten: Wichtig ist, dass das Ausgangssignal des POD laut genug ist, nur dann kommt das richtige Röhrenfeeling auf. Im Gegensatz zum POD 2.0 hat der HD500 unzählige Möglichkeiten, den Sound lauter zu machen und trotzdem genug Headroom, um alles auf einander abzustimmen. 1. Lautstärke des HD500 mit dem der echten Ampvorstufe abgleichen. Dazu habe ich den Master am Röhrenamp auf 1/2 gestellt, den Clean Kanal so eingestellt, dass er clean bleibt und dann angespielt. Auf dem HD500 habe ich dann ebenfalls bei einem Cleansound die gleiche Lautstärke eingestellt. Diese Lautstärke habe ich dann mit allen anderen selbst erstellten Sounds abgeglichen. Der Unterschied zu vorher ist verblüffend: Natürlich klingt keiner der gemodelten Amps genau wie mein Fame, es sind ja andere Verstärker gemodelt worden. Sie klingen aber GENAUSO lebendig und "echt" wie die Röhrenvorstufe vom Fame-Amp. Das haut einen regelrecht von den Socken. Dynamik, Punch, Feeling und Lebendigkeit sind absolut gleichwertig. Hammer! 2. Der Pod hat einen Schieberegler oben drauf Namens Line/Amp. Hier wird nur der Pegel angepasst, nicht der Klang. Bei Stellung Line kommt viel mehr raus aus der Kiste und das erhöht den Headroom, den man braucht, um seine Sounds auf gleiche Lautstärke zu bringen. Die Amps sind schon vom Modelling her unterschiedlich laut und je nachdem wie man sie einstellt, entstehen (wie auch im wirklichen Leben) recht hohe Lautstärkeunterschiede. Da ist man sonst schnell am Limit beim Volume, also Regler auf Line stellen, dann ist genug Luft nach oben. 3. In der Effekt/Amp-Kette, hat man die Möglichkeit hinter dem Amp die Lautstärke und das Panaorama einzustellen. Hier kann man noch mächtig Gas geben bzw. falls nötig die Lautstärke drosseln. Als Grundstellung habe ich hier + 6db eingestellt. Insgesamt habe ich folgende Lautstärkeanpassungen vorgenommen: Amp/Line-Regler auf Line Mastervolume (in der Ampknopfleiste) auf Vollgas Volume in Signalkette hinter AMp auf +6DB Und dann den eigentlichen Abgleich der Lautstärke mit dem Channelvolumeknopf (in der Ampknopfleiste) eingestellt. Das Channelvolume wird mit dem Preset gespeichert. Der Mastervolumeknopf gilt für das ganze Gerät und kann im Proberaum oder Bühne dann als Master verwendet werden, wenn man nicht das Volumepedal nutzen will. Noch ein paar Highlights: Vokoder und XLR-Miceingang zum antriggern, Zwei AMps gleichzeitig: Habe einen Fender Blackface (voller cleaner brillianter sound) mit einem Divide 9/13 (hammergeiler crunchsound) kombiniert. Das Ergebnis ist ein sehr fetter sahniger crunch, der sich trotzdem durchsetzt und nicht vermatscht (durch den Fender).
Wenn es war gab, was die gitarrerowelt so sehr polarisiert hat Ende 2010, dann war es die neue Pod HD serie von Line 6. Gerade dieses mittlerweile obligatorische "HD" verleiht dem Gerät einen modernen, kompetenten und zufriedenstellenden Eindruck. Doch man muss sich erst einarbeiten, um auch wirklich "HD" zu bekommen. Ich habe mich bewusst für die 500er version entschieden, da die vielen Anschlussmöglichkeiten, der 42 sekunden Looper und die sehr befriedigende Dual-Amping technologie nun wirlich für sich sprechen. Klar, 500 Euro sind erstmal ne Investition. Aber ist es wirklich ein Upgrade zu meinem Toneport UX1 aus dem Line 6 Hause? Die Antwort: UND WIE!!! Vorab muss man sagen, dass von den 512 presets die das gerät so mitbringt, so ziemlich nix für mich dabei war. klar, so ein schöner clean sound mit dem line 6er "Octo" reverb klingt schon fett, aber kann man den auch musikalisch einsetzen? Die sinthie-sounds waren auch ganz unterhaltsam. Aber wo kann man sowas verwenden? ^^ So richtig angetan hats mir das Teil aber erst, nachdem ich mir einen Preset nach dem anderen zusammengelegt hatte. Die amps klingen wirklich mehr, organischer, lebendiger, authentischer und im verlgleich zu den älteren Pod versionen wirklich ein bisschen "HD". Die X3 serie war gut, aber das ist noch mal ein weites stück besser. Ich kann jedem nur empfehlen, das teil mal anzuspielen. aber lasst die finger von den factory presets - so richtig rockt das teil wenn man sich seinen sound von grund auf aufbaut. Und das geht im übrigen am gerät selbst nur wenig übersichtlich. So richtig gut geht das am pc per USB im im internet erhältlichen "Pod HD Edit". Positiv: Looper, Dual Amping, völlig organische Amp simulationen, interessante effekte, super verarbeitung, das teil macht einfach nur spaß - wenn man weiß wie! Viele Anschlüsse Negativ: Leider kein echtes Delay SPillover , wenn man zwischen patches wechselt hackt der delay ab. Sehr sehr Schade! Bedienung ist recht in die irre führend am anfang. Sofort zum PC greifen! Fazit: Unbedingt ein eigenes Urteil bilden. Nicht auf wütende, mit dem gerät überforderte Beurteiler hören. Thomann machts ja mit der 30 tage money back garantie möglich. Kaufempfehlung!
ich habe das ding seit ca. einem monat - sehr richtig, wohl zu weihnachten bekommen - und habe seit dem aufgehört über irgendwelches equipment nachzudenken. das hat den einfachen grund, dass der pod einfach alles hat und kann, was ich mir zumindest derzeit irgendwie vorstellen kann. die presets: das die nur bedingt brauchbar sind, kann man seit oktober/november in so ziemlich jedem review oder test lesen. daher kann ich auch jeden plug'n play gitarristen verstehen, der beim durchzappen der presets ohrenbluten bekommt und lieber wieder auf sein altes set up zurückgreift. es gibt in der tat nur wenige presets, die in irgendeiner korrelation mit der musikalischen wirklichkeit stehen. einen davon findet man in der presetlist ,songs' und heißt ,metalliclean'. als ich den gefunden habe und ONE damit probierte - was übrigens ganz wunderbar mit dem looper für die begleitung funktioniert - hab' ich ja fast feuchte augen bekommen. ganz nebenbei übrigens auch meine mutter, die sich das erste mal überhaupt zu einem kommentar zu meinem geklimper herabließ und sagte: 'das war jetzt aber wirklich mal schön.' wahrscheinlich kann sich auch der eine oder andere für irgendwelches voice-hackstückel-gegurgele, was man in den presets zu hauf findet, erwärmen. könnte ich auch, z.b. als background und in sehr, sehr leise. programmierung/bedienung: jeder der bereit ist ein wenig mehr zeit in seine sounds zu investieren, sollte nach dem anspielen der presets jedoch nicht gleich aufgeben. es ist empfehlenswert sich seine eigenen patches zusammenzubauen. das geht meiner meinung nach ganz gut am gerät, wirklich exzellent funktioniert das aber mit dem editor auf dem pc. die kommunikation via usb ist praktisch real time und sehr stabil, was ich von meinen alten digitech ,rp355' nicht so gewohnt bin. wenn man das richtige rig für seine licks zurechtbastelt, macht es sich sehr gut, selbige mit dem vorgeschalteten looper (den kann man per fusstritt nämlich pre und post schalten) erst einmal einzuspielen und dann den richtigen amp und die effekte zusammenzustellen (ähnlich wie beim boss gt10). die wirklich umfangreichen routing und set up möglichkeiten brauchen erst einmal etwas zeit, um verstanden zu werden, was auch nicht weiter verwunderlich sein sollte, bei der menge an in- und outputs. wenn man's dann aber raus hat, ist praktisch nichts unmöglich. die sounds wenn man man sich erst mal seine brot- und buttersounds zurechtgepfriemelt hat, ist es wirklich die reinste freude. von da ab kann man nämlich anfangen all die anderen effekte zu entdecken. wenn einem nur die hälfte davon zusagen, hat man ja schon fünfzig, was mehr als genug sein dürfte. wer sich, wie ich, auch schon mal 'ne halbe stunde damit befassen kann, welcher chorus mit welchen einstellungen für welches riff den nun der richtige ist, wird am pod hd 500 wirklich spass haben. aber das ist natürlich nicht für jeden das richtige. ganz klar mein altes rp355 und mein pocket pod, den ich auch sehr mag, stinken in jeder beziehung gegen dieses schätzchen ab. die ansprache, das volumen der sounds und die natürlichkeit (z.b. im ausklangverhalten) sind total klasse. Support Ein weiterer pluspunklt ist die bereits jetzt offenbar recht große fangemeinde dieser gerätschäft. auf der herstellerhomepage gibt es zahlreiche threads zum thema. da habe ich mich auch schon sehr schnell mit hilfreichen tips versorgen können, als die ansonsten sehr ausführliche (aber eben nur englische) bedienungsanleitung mir nicht weiterhelfen konnte. des weiteren gibt bereits jetzt mehrfache updates, der firmware und des editors zum bugfixing kleinerer mängel und zur weiteren verbesserung der bedienung/benutzeroberfläche. natürlich kann der kritiker jetzt sagen: wenn man's gleich richtig macht, dann braucht man gar keine updates. allerdings ist wohl jedem klar, der als benutzer oder aber als programmierer oder konstrukteur mit software oder technischen gerätschaften zu tun hat, dass wohl kaum ein release die kollision mit dem benutzeralltag schadlos übersteht. da muss praktisch immer nachgearbeitet werden. man denke nur an windows. ich jedenfalls bin der meinung, dass man da bei linie sechs wirklich schnell reagiert. fazit ich denke selbst röhrenfanatiker, denen ihre klampfe und ihr amp ansonsten vollkommen genügen zum glücklichsein und die nicht so auf das multieffektgedöns stehen, sollten das ding unbedingt mal anspielen, da die reinen ampsims schon wirklich spitzenklasse sind. vielleicht kann man in diesem fall über die kleineren und eben auch billigeren versionen hd 300 oder hd 400 nachdenken. und für den gear head ist das ding sowieso ein 'must have' oder zumindest ein 'must check'! also für mich steht klar fest: both thumbs up! und volle punktzahl
POD HD 500 guter Modeler mit kleinen Macken Übernommen von Line6 Pod HD500
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe mir vor einiger Zeit den POD HD 500 von Line 6 gekauft. Dieser sollte mein bisheriges Gitarrenrack ablösen. Grund: Ich möchte einfach nicht mehr so viel Zeug mit zu meinen GIGs schleppen. Die Testberichte des POD HD 500 sind vielversprechend, warum also nicht?!? Habe das Gerät natürlich sofort ausgepackt, angeschlossen und die Werkspresets ausprobiert. Anbei mein Erfahrungsbericht. Ich war zunächst mal angenehm überrascht. Die Sounds sind druckvoll und durchsetzungsfähig. Im Vergleich zu meinem alten POD XT Live, den ich zum üben und für kleinere GIGs benutzt habe, hat sich hier soundtechnisch einiges getan. Bedienung: Auffällig ist, dass die Bedienung des Gerätes durchaus nicht intuitiv ist. Man muss sich hier einige Zeit mit beschäftigen, um die Patches sicher bedienen zu können. (da gibt es deutlich intuitivere Floorboards) Nachdem die Patches einmal eingestellt sind, ist die Bedienung während des Spielens wieder sehr einfach. Positiv ist, dass man die Möglichkeit hat mit Set Listen zu arbeiten. Hier kann man Sounds beispielsweise in einer globalen Set Liste abspeichern und sich daraus für einen GIG die einzelnen Sounds zusammenstellen. Gewöhnungsbedürftig ist unterdes, dass der TAP Schalter für die Steuerung der Effektzeiten sich knapp 4 cm vor dem Volumen Pedal befindet. Dies ist rein logistisch nicht besonders gut gelöst. Ich ertappe mich immer wieder beim Live GIG, dass ich zusätzlich beim Anpassen der Delay-Geschwindigkeit mit auf das Volume Pedal trete und mir selbst den Saft abdrehe. Hier ist also mehr Feingefühl angesagt. Nichts für Grobmotoriker :-) Ein weiteres Manko ist die Lautstärke des Tap Tasters beim tappen. Für den Rock & Roll Gig sicher kein Problem, sollte man das Gerät jedoch auf einem ruhigeren Konzert nutzen, könnte das Geräusch störend sein. Zu den Effekten: Die Qualität der Effekte ist durchweg gut. Obwohl ich sagen muss, dass ich vermutlich 70% der Effekte niemals benutzen werde, da diese selbst für Covermusik nie zum Tragen kommen. Was mir sofort auffällt: Es gibt wieder keine Möglichkeit (Wie auch schon im POD XT Live), Effekte Patch-übergreifend zu benutzen. Ein Delay ist hier ein klassisches Beispiel. Wechselt man den Patch durch schlichtes Umschalten mit dem Fuß, wird das Delay sofort abgeschnitten. Das ist nicht sehr schön. Mein altes GT-Pro von Boss konnte das ohne Probleme. Es gibt zudem keine Möglichkeit, die Tap-Time global für alle Patches zu nutzen. Die Delay-Zeiten können nur je Patch gespeichert werden. Auch hier würde ich mir eine Nachbessrung wünschen. Die Sache mit dem Solo-Sound: Warum gibt es keinen Clean Boost -Effekt? Eine schlichte Möglichkeit, den Sound im Solo einfach mal 3-6 db anzuheben? Ich habe in diversen Musikforen nachgeforscht und unterschiedlichste Ideen gefunden, wie Gitarristen dieses schnöde Problem umgehen. Die meisten funktionieren, sind jedoch nicht schön. Einige Gitarristen benutzen den Compressor, andere einen EQ um den Sound auf Knopfdruck lauter zu machen. Beides keine schöne Lösung, da der Sound verfälscht wird. Line 6:es kann doch nicht so schwer sein, ein solch banales Feature zu integrieren. Ein einfacher Effekt wie Clean Boost würde hier vollkommen ausreichen. Um hier Abhilfe zu schaffen, habe ich mir von Lehle den Sunday Driver bestellt. Dieser wird vor den POD geschaltet und kann die Lautstärke anheben, ohne das Signal zu verfälschen. Looper: Der eingebaute Looper ist intuitiv zu bedienen und einfach aus den einzelnen Presets anzusteuern. Die Loopzeit von 48 Sekunden reicht i.d.R.für die meisten Dinge aus. (Zumindest für das was ich damit mache :-)) Über die adhoc Loop Funktion hinaus, gibt es leider keine Möglichkeit, die einmal erstellte Loops zu speichern um diese wiederzuverwenden. Dieses Feature wäre schön, ist aber nicht unbedingt notwendig. Hier eine kurze Zusammenfassung meines Pros und Cons: Pro: - durchsetzungsfähige und druckvolle Sounds - eingebauter Looper, der einfach zu bedienen ist - Vielfältigkeit der Routingkombinationen - Anzahl der Ein- und Ausgänge - robustes und roadtaugliches Gehäuse Contra: - etwas Umständliche Bedienung bei der Programmierung der Patches - Konfigurations-Software POD HD Edit (Das ist echt ein Witz!!) - Keine vernünftige Möglichkeit, den Sound neutral über einen Boostschalter anzuheben (z.B. für Solo Sounds) - Es gibt keine Möglichkeit Loops eingespielte zu speichern um diese später nochmal wiederzuverwenden - Tap Taster zu nah am Volume-Pedal und sehr lautes Tap-Geräusch Fazit Ich habe mich trotz der aufgeführten Mankos dazu entschieden, mein komplettes Live Rack durch den POD HD 500 zu ersetzen. Alles in allem haben mich die Sounds überzeugt. Die etwas umständliche Bedienung habe ich mit Geduld und Arbeit in den Griff bekommen. Der POD ist auf jeden Fall roadtauglich gebaut. Wie langlebig die Elektronik ist, wird sich im Laufe der GIGs in den nächsten 2 Jahren zeigen. Ich hoffe nur, dass Line 6 bei der Software irgendwann nochmal nachbessert. Das POD HD Edit Tool ist nicht wirklich zu gebrauchen.
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