100 Effektmodelle darunter alle Modelle unseres DL4, MM4, FM4 und DM4
erstaunliche neue Effekte wie Looper mit 48 Sekunden
Pitch Shifter und automatische Harmonien für eine noch größere künstlerische Freiheit
Gitarreneingang Klinke
XLR Mikrofoneingang
Kopfhörerausgang
flexibler Signalweg: Die Effekte können ganz nach Wunsch angeordnet werden
Gehäuse aus robustem Metall gefertigt
128 User Programme und 512 Factory Presets
inkl. Netzteil
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Line 6 Pod HD - ein Quantensprung
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Bevor ich meine sehr subjektiven Erfahrungen mit dem Line6 Pod HD weitergebe, nur was zur Vorgeschichte. Ich suchte über die Jahre einen Modeller mit dem ich zuhause mit Kopfhörer spielen, üben und aufnehmen kann. Da ich in einer Mietwohnung lebe, muss das aufgrund der Lautstärke mit Kopfhörern sein. Ich hatte im Laufe der Jahre einen Pod 2, Vox Tonelab SE, Pod XT, Pod X3, Tonelab ST, die den jeweils vorherigen ablösten, weil der neue eben immer etwas (vielleicht 5-10%) besser klang. Zuletzt war ich sehr lange mit dem Tonelab ST zufrieden, weil es im Gegensatz zu den Line6 Pods immer etwas mehr "Amplike" klang. Gerade das PodXT und X3 klangen meiner Meinung nach sehr komprimiert und "gemastert" was manchen ja im Klangverständnis entgegenkommt, mir hat das garnicht gefallen. Was aber bei allen der Fall war, dass man für "seine" Sounds ziemlich rumschrauben musste, damit es so klang wie ich mir das vorstellte. Nachdem der Pod HD rauskam und von vielen Fachzeitschriften über den Klee gelobt wurde, wollte ich ihn dann auch mal ausprobieren und hab ihn bei Thomann bestellt, man kann ihn ja auch wieder zurückschicken. Angekommen, ausgepackt, angestöpselt, ausprobiert. Schon das erste Preset hat mich umgehauen. Plexisound so dynamisch, echt, amplike, hervorragend. Mit Abstand das beste was ich jemals von einem Modeller gehört hab. Die voreingestellten Presets sind Line6 typisch mit Effekten vollgeballert (früher war das aufgrund der schlechtklingenden Ampmodells auch nötig) was teilweise ziemlicher Overkill ist. Teilweise lustige Sounds, (Brassy Duo!), die auch zeigen wie hervorragend die Effekte klingen, aber beim POD HD absolut nicht nötig. Ich hab dann ohne irgendwelche Effekte die 16 Ampmodelle durchgetestet und bin schwer begeistert. Zuallererst finde ich gut das sich Line6 auf die nötigsten Amps beschränkt hat, frühere Amporgien mit 90 Amps und mehr braucht kein Mensch, ich jedenfalls nicht. In dem Fall hat Line6 meiner Meinung nach diesmal alles richtig gemacht, nur die nötigsten Amps, dafür aber richtig. Und was soll man sagen, sie klingen hervorragend, als wenn man den echten Amp spielt. Man muss auch nicht mehr wie bei früheren Versionen ewig rumdrehen bis der Sound stimmt, diesmal nur einstecken, kurz EQ anpassen, passt. Gerade beim Treatplate, der Rectifier Simulation, schießt Line6 den Vogel ab. Bei älteren Pods und Tonelabs klang der niemals wie der echte, sondern meilenweit davon entfernt, oft klang auch nur eine EQ einstellung, der Rest matschig und fuzzig. Das Treatplate HD Modell klingt einfach nur sagenhaft FETT, wie der echte, egal wie der EQ steht, immer absolut realistisch! Auch die Boxenmodelle klingen diesmal alle sehr gut, die Mikrofone genauso. Ich bin mit meiner Band gerade im Studio und habe den Pod HD gleich mal mitgenommen. Im Studio stehen ein Marshall 800er, Laney GH 50, Peavey Classic, Vox AC15 und eben ein Mesa Recto rum. Die ersten Spuren wurden meistens mit einer Mischung aus Mesa und Laney aufgenommen. Also gleich mal POD HD verkabelt, skeptische Blicke vom Tontechniker geerntet, angespielt und.... seit dem nehmen wir den Rectosound nur noch über den POD HD auf. Gerade Mikro und Boxen Veränderungen lassen sich damit schnell und einfach realisieren. Alles in Allem ist der Pod HD bei den Modeller ein Quantensprung gelungen, nix matscht, alles absolut echt und "röhrig"! Ob der AxeFx, der ja noch besser sein soll, noch eins raufsetzt, kann ich mir kaum vorstellen, vielleicht auch wieder 5%, aber für das 4 fache im Preis für mich keine Alternative. Einfach großartig, danke Line6, diesmal habt ihr alles richtig gemacht!
Über den Sound ist ja schon viel geschrieben worden. Durchweg positiv. Positiv auch, dass die CPU entlastet wird. Wo es immer schon Abstriche gab, ist das kleine Display mit den Symbolen, die man (ebenso wie die Bedienung) erst mal "lernen" müsste, gabe es da nicht noch einen Editor, der relativ nüchtern und großräumig die Abstimmung des POD bewerkstelligt. Das Teil tut seinen Dienst nach Vorschrift, ist aber vom Interface her nicht so ausgeklügelt wie dereinst die gute, alte Gearbox, die doch relativ konzentriert das jeweils Wichtigste in den Vordergunf holte. Hier bleibt es ein einziges, statisches, großes und - wie ich finde einfallsloses - Fenster. Aber nun zum eigentlichen Haken des POD (und der gesamten Baureihe!): Als moderner Gitarrist und Studio-Betreiber nehme ich (in Cubase) nur das trockene (dry) Signal der Gitarre auf, und schicke das dann später durch ein VST-Plugin (wie AmplitTube). Ich kann dann solange ich mag die Einstellungen (Verstärker, Boxen, Mics und Effekte) verändern, bis ich dann vielleicht jemals zum endgültigen Mix komme. Auch kann ich die Effekteinstellungen etc. im Songverlauf ändern, und diesen Verlauf automatisieren. So komme ich (vielleicht jemals) zum optimalsen Ergebnis. Ich denke das ist zeitgemäß. Nur: Line6 denkt offensichtlich anders. Man hat schlichtweg KEIN VST-Plugin (oder sonst eines), um die POD HD-Reihe als Insert-Effekt an einer trockenen Spur zu betreiben, und folglich ist im Paket auch keines dabei. Die Line6 Foren erzählen von diesem Problem, aber eine Ankündigung von Line6 gibt es diesbezüglich noch nicht. Betroffene sind angehalten, im Servicebereich ein Formular auszufüllen, in welchem Line6 die Wünsche der Kunden sammelt. Solltet Ihr also betroffen sein oder werden wollen, dann tut das bitte, damit bald ein komfortables Arbeiten mit dem POD HD möglich wird.
Über die klanglichen Qualitäten der HD PODs wurde schon viel geschrieben, ich sags mal so: wer wie ich keine Ahnung von Mikrofonierung hat, und keine Lust auf lange Aufnahmesessions im (doch meist muffigen) Proberaum, der findet hier ein super Tool um entspannt daheim gute Ergebnisse zu bekommen. Ich bin nach knapp einem Jahr vom HD500 auf die Bohne umgestiegen, da meiner Meinung nach nichts analoge Regler ersetzen kann. Die Editor-Software ist zwar sehr übersichtlich, aber es geht einfach schneller, wenn man direkt an den Reglern fummeln kann. Gitarre im integrierten Looper aufnehmen und entspannt den Klang einstellen. Die Verarbeitung ist für den Preis absolut in Ordnung. Update: da ich mehr an den Reglern gedreht habe als Songs aufzunehmen habe ich die "Bohne" inzwischen weiterverkauft. Irgendwie hat das Gerät schon zu viele Möglichkeiten.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.4 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 12 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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