Kleine bis kleinste Röhrenamps sind stark im Kommen. Früher hieß die Devise ja: Je größer (siehe Turmbau zu Babel), umso besser, und so manch ein ambitionierter Junggitarrist stürzte sich in Schulden, nur um später festzustellen, dass er sein Mega-Stack niemals und nirgends ausfahren konnte, weil die damit verbundene Lautstärke einfach Mitmusiker, Publikum und einem selber so gar nicht bekömmlich ist. Dank Mastervolume lässt sich das natürlich schon in den Griff bekommen, aber ”the real thing” ist halt immer noch die Endstufenzerre; und auch bei Amps mit gut abgestimmten Vorstufen schadet es nicht, wenn die Endstufe noch ein bisschen mitpumpen darf.
Was liegt also näher, als kleine Amps zu bauen, die beim Proben, im Studio oder auch zu Hause aufgerissen werden können?
Der kleine Gretsch G5222 Electromatic Compact sieht aus wie altes Röhrenradio und der Name erinnert an Waschmaschinen der 70er - schmuck und retro. Dabei klingt er mit seinen 5 Watt aber wirklich verschärft gut - crunch as crunch can, Natürlich darf man über einen 6” Speaker keinen Stack-Sound erwarten, aber was rauskommt, klingt erstaunlich gut.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Der macht Spaß
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Trotz etlicher Verstärker in Preisklassen bis 1.800 Euro die ich selbst besitze oder auch nur ausprobiert habe ist dieser kleine Rotzlöffel einer meiner Lieblinge geworden. Für diese Größe bietet der Gretsch eine Raumfüllende Wärme die man ihm nicht zutrauen würde. ideal für zu Hause! Die Bedienung könnte leiochter nicht sein - was eben auch den Reiz ausmacht: Plug and Play! Soll etwas habe ich gesucht -und gefunden! Der offensichtlich baugleiche Fender ist nun auch Preisgleich, erinnert jedoch (für meinen geschmack) rein Optisch nicht an alte Zeiten, sondern eher an ein Autoleder... Geschmackssache! Aber dieser kleine Gretsch amp läuft jeden Abend und er verträgt sich hervorragend mit einem Delay und Reverbpedal. Je nach Empfindlichkeit und Ausgangsleistung der Gitarre lässt er mit zwei Inputs das "Richtige" erklingen! Ist klein, sieht klasse aus und macht Spaß. Für recht kleines Geld irre viel Amp.
großer Sound im kleinen Gehäuse : ein guter Vintage-Amp für Harp und Gitarre
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich spiele Gitarre und Bluesharp und habe von daher gesehen schon diverse Amps gekauft und bei anderen Musikern ausprobiert. Insbesondere als Harpspieler ist man immer auf der Suche nach dem ultimativen Sound. Bei der Suche nach dem geeigneten Amp spielen natürlich auch noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Der Amp sollte nicht zu schwer und somit gut transportabel sein, vom Aussehen her sucht man gerade als Harpspieler gerne etwas mit Vintage-Optik. Natürlich hat das mit dem Klang nichts zu tun, aber das Auge isst ja bekanntlich mit: wenn man alten traditionellen BLues spielt, unterstützt das passende Equipment das entsprechende Bühnenambiente. Zunächst hatte ich mit dem Fender Champ 600 geliebäugelt, der mir allerdings von der Optik her nicht so richtig gefiel. Auf der Thomann-Webseite war unter den Hinweisen zu weiteren Produkten der Gretsch G5222 aufgeführt. Bereits nach dem ersten Klick wusste ich: das wird mein neuer Harp-Amp! Das Aussehen fand ich um Klassen besser als das des Fender-Amps, insbesondere die Abdeckung des Speakers ähnelt beim Fender eher einem alten fensterleder; da punktet der Gretsch schon deutlich. Vom Sound her sind die Unterschiede dann verständlicherweise nicht mehr spürbar, weil beide Amps dasselbe Innenleben enthalten. Das herauszufinden dauerte zwar eine Weile, aber bei TubeAmpDoctor in Worms bin ich letztendlich fündig geworden. Ich habe mir andere Röhren und einen anderen Speaker als Upgrade-Kit gekauft. Die Röhren sind jetzt noch drin, der Speaker wurde wieder gegen den Original-Speaker getauscht, weil ich da keinen Unterschied feststelen konnte. Fazit: ein knuffiger kleine Amp, der mehr Sound macht, als man von der Optik her vermuten würde. Mit einem zusätzlichen Effektgerät und dann per Mikro abgenommen, leistet der kleine Brüllwürfel auch bei großen Gigs ganz Enormes.
Dieses kleine, betagt wirkende, Kofferradio hat mehr zu bieten als man von zwei Eingängen und einem Volume Poti erwarten kann. Nämlich einen unglaublichen Sound! Zwar ist die mögliche Lautstärke durch den kleinen speaker und den 5 watt stark begrenzt aber für Jazz Combos oder Heimanwendungen ist das kleine Voll-Röhren Monster perfekt geeignet. Auch die fehlende Möglichkeit per Equalizer den Sound umzufärben fällt kaum ins Gewicht, denn der Sound passt so wie er ist. Kurz gesagt, man kann sich in dieses kleine Ding verlieben so wie es ist. Weniger ist halt manchmal mehr.
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