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Grace Design M903

Grace Design m903

Kopfhörerverstärker

  • DAC und Monitor Controller
  • D/A-Wandler mit analogem Signalpfad
  • USB-Interface mit asynchronem Transfer-Mode für bit-transparentes Playback ohne zusätzlichen Jitter durch das Interface - treiberloser Betrieb am Mac bis zu 24bit/192kHz (Windows Computer benötigen Treiber für den 192kHz Betrieb)
  • Volume Controller mit großem Headroom
  • Schutzschaltung für die Kopfhörerausgänge sowie Goldkontakt Relais für geräuschloses Ein/Ausschalten
  • Symmetrische und unsymmetrische analoge Line Ausgänge mit individueller Pegelkontrolle
  • s-Lock PLL Schaltung mit geringerem Phasenrauschen und Jitter
  • X-feed Schaltung (eine Art "Loudness-Schaltung")
  • Netzteil-Architektur isoliert Kopfhörerverstärker, Lineverstärker, DAC und digitale Logik-Schaltung
  • 3 Jahre Thomann-Garantie
  • 30 Tage Money Back Garantie

  • Grace Design M903
  • Artikelnummer: 279914
  • Verkaufseinheit: 1 Stück
  • thomann.de Verkaufsrang: 19173
  • Verkaufsrang in Digitalwandler: 26
  • Erhältlich seit: März 2012
  • Lieferbarkeit: Auf Lager verfügbar
1.949 €
inkl. MwSt. und Versandkosten


 

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Summe aller 1 Bewertungen:


Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Gesamtbewertung
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So haben die einzelnen
Kunden bewertet:

Eine Kundenbewertung zu diesem Produkt: **

Grace Design m903
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Positiv:

- alle elektrisch digitalen Eingänge sind galvanisch isoliert (incl. USB!) - kein Stress mit Masseschleifen
- sehr sinnvolle Gains, z.B. Cinch > XLR +12dB, Cinch > Kopfhörer +12dB, dazu die Ausgangstrimmung mit +/-9.5dB - das deckt einen weiten Bereich ab
- kann den guten, alten AKG K240DF sehr laut antreiben mit dem max. Gain von über 21dB (ab Cinch-Eingang)
- relativ umfangreiche und vor allem sinnvolle Ausstattung (Balanceregelung, Einschaltlautstärke individuell pro Ausgang einstellbar, trimmbare Ausgangspegel, wahlweise synchronisiertes oder getrenntes Regeln der Ausgänge, Crossfeed, Fernbedienung optional, etc.)
- gut bedienbar (selten gebrauchte Funktionen über Menü)
- funktional sehr universell
- vielfältig einsetzbar
- ordentliche Verarbeitungsqualität (mit Schönheitsfehler)
- Wiedergabequalität ohne Auffälligkeiten, neutral, äusserst geringes Rauschen
- sehr gute Dokumentation (Homepage und Handbuch)

Negativ:

- nichts gravierendes, nur ein paar Schönheitsfehler

Schönheitsfehler:

- kein Power-Mute für die Monitorausgänge, der "Spike" bzw. "Plop" ist gleichwohl so schwach, dass man nicht um die Lautsprecher fürchten muss und auch nicht sofort umfällt; bei mir tritt das Problem ohnehin nicht auf aufgrund einer garantiert exakt gleichzeitigen Ein- und Ausschaltung des Grace und der Lautsprecher
- der AKG K240DF geht zwar laut, dafür reicht der max. Gain von über 21dB (bei einer angeschlossenen -10dBV-Amateur-Quelle) gut aus; bis zur vollen Nennbelastbarkeit geht es allerdings nicht, der Grace kann nur bis 7.75V = 20dBu liefern, während der K240DF erst bei knapp 11V = 23dBu seine Nennbelastbarkeit erreicht - es fehlen nur 3dB, also nicht wirklich problematisch
- nicht ganz perfekte, dafür robuste Fertigungsqualität, eben amerikanisch und keine Schweizer Präzision; auf meinem Gerät ist die Deckelplatte um den Bruchteil eines Grades verdreht (genug, um es sehen und eine scharfe Kante spüren zu können - dem Spaltmasspapst Piech wäre es sicherlich ein Gräuel)

Crossfeed:

Daran hatte ich keine Erwartungen, es war kein Entscheidungskriterium, ich kannte es nicht, sondern war nur mal gespannt, was das wohl bewirken würde. Die Wirkung ist in allen Punkten sehr subtil; bei manchen Stücken kann ich keinen Unterschied hören, bei manchen scheint der Bass kräftiger wiedergegeben zu werden, und bei anderen scheint die Singstimme im Kopf etwas nach vorn Richtung Stirn zu rücken (vielleicht einen cm?). Stimmen in der Stereo-Mitte erscheinen manchmal besser lokalisiert, weniger "zerfasert". Generell erscheint mir die Bühne "kompakter", weniger "zerrissen" zwischen links und rechts. Die für Kopfhörer typische In-Kopf-Lokalisation bleibt. Für mich ist es eine Beigabe, aber nichts, was ich unbedingt haben müsste. Vielleicht ändert sich meine Meinung noch mit intensiverem Hören, in der Momentaufnahme erscheint es mir verzichtbar.

Klares Fazit:

DER ist gut genug für mich und darf bleiben; zwischen ihm und dem Benchmark DAC1 HDR (den hatte ich wieder retourniert) ist es eine klare, einfache Entscheidung, die Vorzüge sind überdeutlich: sinnvollere und flexiblere Gain-Struktur (treibt den K240DF laut genug an), USB galvanisch isoliert, reichhaltigere Ausstattung, einfachere Bedienung (die Kiste muss nicht zum Versetzen irgendwelcher schimmliger Jumper geöffnet werden).

Noch zum Benchmark: der neuere DAC2 HGC hat wie der DAC 1 HDR ebenfalls keine galvanische Isolierung am USB, und der Gain für den Kopfhörer ist noch niedriger (10.5 dB) als beim DAC1 HDR (13 dB gegenüber mehr als 21dB max. beim Grace) - schwach ...

Werner* am 23.03.2013
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