Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Sound für Spezialisten
Bedienung
Features
Sound/Qualität
Rechner Auslastung
Gesamtbewertung
Habe mir Garritan Jazz &Big Band (GJBB) in erster Linie gekauft, weil mir die Saxophone auf den Demotracks im Vergleich mit anderen Samplerprodukten am besten gefallen haben, der Rest war eher willkommene Zugabe (noch ein Piano, weitere Bläser, Akustischer Bass, noch ein Schlagzeugset. Die Bläser sind alle über aftertouch und das modwheel steuerbar, aftertouch gibt das Vibrato (grouch) und das modwheel etwas gewöhnungsbedürftig die Lautstärke. Für einen Pianisten ist das ungewohnt, aber irgendwie muss ja für einen Bläser nach "Anschlag" des Tones auch nachträglich noch die Lautstärke variiert werden können. Die Beschreibung der Möglichkeiten im Handbuch ist sehr gut dokumentiert, aber eine fehlende Bläserausbildung kann das nicht ersetzen. Die Hoffnung, in meinen Multitrack-Sampler Kompositionen (Jazz) oder gar live (Rock/Pop) halbwegs ordentliche Saxophonstimmen von mir zu geben, ist bislang gescheitert. Vielleicht ist das ja auch zu viel verlangt, dass ein ungelernter Bläser, sprich ein Pianist, mal soeben authentisch klingendes Sax am keyboard spielt. Bei mir klang's irgendwie immer nach Autohupe. In Rock/Pop Live Situationen verwende ich deshalb immer Bläsersätze (auch mit Bläsern aus GJBB) da im Satz die originalgetreue Wiedergabe eines einzelnen Instruments nicht so wichtig ist. In den Multitrack/Sequenzerprojekten verwende ich keine Bläser mehr im Vordergrund, nur kleine fills oder weit im Hintergrund, mehr als Flächensound, kommen sie noch zum Einsatz. Überhaupt trifft das meine Sampler-Erfahrungen, alles was perkussiv gespielt wird, das heißt Klänge die einmal erzeugt ausklingen (Piano, Vibraphon, Perkussion, gezupfter Bass) klingen meist sehr gut, alles was während dem Klang noch beeinflusst werden soll (Bläser, Streicher, Stimmen) klingt eher bescheiden, zumindest nicht natürlich. Für eindrucksvolle Flächen für Livesounds ziehe zunehmend Synthiebläser und FM8 Streicher hinzu, dann ist jedem klar, da soll nicht etwas imitiert werden, sondern es ist ein eigener Sound. Das Ganze soll aber nicht die Sample-Qualität schmälern, die ist durchweg gut und wie der Titel verspricht jazzig abgestimmt. Das Piano finde ich etwas kraftlos, hier gefällt mir das in Native Kontakt mitgelieferte Steinway bereits besser und erst recht der Steinway und Bechstein aus Native Akoustik Piano sind besser. Der akustische Kontrabass gefällt mir sehr gut, da kann man schöne und warme Begleitgrooves zu Jazzstandards produzieren (aus Sicht eines Pianisten, bin kein gelernter Bassist). Das Schlagzeug verfügt auch über Besen-Sounds. Mit den neuesten Updates ist jetzt auch die Benutzeroberfläche ganz Native Kontaktplayer. Besonders gut ist der GJBB auch in Kontakt 3 integriert, in Kontakt 3 sieht GJBB im Explorer genau aus wie die anderen NI Produkte, das heißt, eine schnelle und übersichtliche Soundauswahl ist möglich und ich verwende deshalb GJBB nur noch aus Kontakt 3 heraus. Wer sich nicht auf die Datenbankfunktionen seines hosts verlassen möchte, sondern das Ganz auf Festplatteneben bereits sauber sortieren möchte, dem sei gesagt, dass die GJBB-Sounds in einer Großdatei verpackt und verschlüsselt auf Platte liegen, die Vibraphonsound alleine in ein anderes Verzeichnis ziehen geht also nicht. Garritan hat seit meinem Kauf mehrere kostenlose updates herausgebracht, was ich für sehr kundenfreundlich halte. Insgesamt ganz sicher kein schlechtes Produkt, für meine speziellen Erwartungen bekam ich nur teilweise echten Zusatznutzen bei relativ hohen Kosten. Also ganz genau schauen, was wirklich gebraucht wird. Vom Preis-Leistungsverhältnis sehe ich die NI Produkte Kontak, B4, Akoustik Piano, Elektrik Piano besser aufgestellt, das FM8 und Bandstand in etwa gleich.
Ich nutze es als VST Plugin mit Cubase Studio, funktioniert ohne jedes Problem. Gute Möglichkeit, um Bläsersätze auszuprobieren und zu arrangieren. Im Satz klingen die Instrumente ordentlich, v. a. Blechgebläse. Posaunen und Trompeten kann man durchaus auch mal allein stehen lassen, die Saxophone dagegen sind solo eher nich anzuhören, aber im Satz geht es - nach ein wenig Bearbeitung in der Control Section des Garritan Players und ein bisschen EQing in Cubase - auch mit den Holzbläsern. Das hatte ich auch so erwartet. Professioneller Einsatz oder auch Liveeinsatz erscheint mir fehl am Platzt. Es ist halt ein nettes Tool, um sich beim Songwriting vorstellen zu können, wie die Nummer mit einem Satz in etwa klingen wird. Nicht mehr und nicht weniger. Bei der Vergabe der Sterne habe ich den herausragend günstigen Preis natürlich berücksichtigt.
Ich wollte das Produkt als plug-in für Band in a Box benutzen. Installation klappte, es wurde aber kein sound über die karte wieder gegeben, nur dann, wenn es im stand-alone Modus genutzt wurde. Das manual schweigt sich zu diesem Problem aus. Damit ist das Produkt für mich komplett unbrauchbar.
2 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 2 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 3.2 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 3 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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