8 XLR Mic-Eingänge: 2 Liquid Mic-Vorverstärker mit Dynamic Convolution DSP zur Emulation von zehn verschiedenen Vorverstärker + 6 Focusrite Preamps
2x ADAT I/O, S/PDIF I/O coaxial, 8 analoge Eingänge 6.3 mm Klinke, 10 analoge Ausgänge 6.3 mm Klinke, Word Clock, MIDI I/O
5-LED Meter frontseitig
2 getrennte Kopfhöreranschlüsse einzeln regelbar
Bauform: 19", 2HE
Gewicht: 5 kg
inkl. Focusrite Plug-Ins VST/AU
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
Creative Bundles
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Alles im Fluß
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Seit gut einem halben Jahr ist das Focusrite Liquid Saffire 56 die Zentrale meines Projektstudios. Verkauft habe ich dafür mein altes Saffire 10/10-Interface, meinen 500EUR Preamp (FMR Audio RMP) und die Controller-Section für die Monitorboxen. Schon das alte Saffire 10/10 klang richtig gut, doch es hatte 2 Fehler: Keinen guten Software-Mixer und man musste immer Cubase runterfahren, wenn man die Latenz ändern wollte. Der neue Softwaremixer ist um Klassen besser, man kann fast alle Signale auf fast alle Ausgänge Routen. Geblieben ist der gute Sound, die vernünftigen Preamps und das gute Preis-/Leistungsverhältnis. Der OBERHAMMER sind aber die 2 neuen Liquid-Preamps. Die gibt es schon seit Jahren, aber jetzt wurden sie erstmals in ein relativ günstiges Interface eingebaut. Zwar stehen nur 10 anstatt über 40 Emulationen zur Auswahl wie bei den teuren großen Geschwistern, aber mir reicht das dicke. Ehrlich gesagt sind die Unterschiede in den 10 Modellen auch nicht so gravierend. Die einen klingen ein bißchen mittiger, die anderen haben mehr Höhen. Dafür hört man den Unterschied zu meinen alten RNP Preamps. Und das nicht nur bei ganz genauem hinhören. Die Liquid Preamps klingen einfach transparenter! Die 2 Kritikpunkte, die ich finden kann, sind a.) Die Drehregler machen einen ziemlich billigen Eindruck. Außerdem muss man sie meist zu 3/4 aufreissen, damit sie ordentlich verstärken. Die Lautstärkekontrolle wird dann ein bißchen fummelig, weil auf kleinstem Regelweg relativ viel Pegel verändert wird. b.) Auf meinem Intel Quadcore-Rechner kriege ich keine Latenzen unter 256 Samples ohne Aussetzer hin. Wobei mir das persönlich das völlig ausreicht. Fazit: Volle Empfehlung!
Das FOCUSRITE LIQUID SAFFIRE 56 ist nun seit ca. 1 Monat bei mir im Projektstudio im Einsatz. Wie schon in anderen Rezensionen beschrieben ist die Soundqualität nahe an der Referenzklasse - besonders bei der Arbeit über die 2 sehr flexibel einsetzbaren Kopfhörerausgänge kommt einem die himmlische Ruhe aufgrund fehlendem Rauschen/Brummen/Pfeiffen auch beim sehr lautem Abhören zu Gute. Recht knapp im Handbuch beschrieben, aber mit riesigem Potential sind die Routing- und Mixing-Möglichkeiten über die Saffire MixControl. Ich war bisher nur Interfaces mit starrer Input/Output-Zuordnung gewohnt, sodaß nicht nur in der Bedienung, sondern auch in der Konzeption der Verkabelung/Integration einiges Neuland betreten werden mußte. Um eines vorweg zu nehmen - natürlich können technophobe Musikkollegen auch mit den starren und einfachen Werks-Presets arbeiten, aber der Aufwand lohnt sich wirklich, um auch zusäzliche Features wie latenzfreie und voneinander unabhängige Monitor-/Kopfhörermixes, Surround-Volumecontroller, und komplexe Outboard-Routings zu realisieren. Ich habe sogar damit zeitweise einmal meinen analogen 16-Kanalmischer komplett ersetzt, da ich nicht alle Signale gleichzeitig nutzte, aber durch das Sw-Routing/Switching nichts mehr umverkabeln musste - das hatte ich trotz vorheriger Lektüre des Manuals nicht für möglich gehalten. Wessen alter Mixer also schon etwas klangliche Patina angesetzt hat - hier kann ruhig alles hinten anschliessen und durchgängig amtlichen Sound erleben. Aber wie schon gesagt - dies alles benötigt Einarbeitung, und es lohnt sich, den Signalfluß mal in einem Diagramm zu skizzieren, um sich ein Bild zu machen und Feedbackschliefen zu vermeiden. Am Ende habe ich mich entschieden, die Liquid Eingänge über eine DI-Box aus einem Ausgangspaar zu beschicken - so kann ich nun beliebige (auch nicht-Mikrofon-Signale) Re-Ampen um ein wenig Vintage-Flair zu erhalten - gerade um die (einem Amateur wie mir) nicht so geläufigen Preamp-Modelle einmal zu vergleichen, ist das ein guter Zug (ok, die variable Einganzsimdedanz wirkt sich so natürlich nicht wie geplant aus). Ich nutze die Liquid Kanäle auch sehr gern, um z.B. eine Akustik-Guitarre von Mono auf Stereo zu ziehen - einfach zwei unterschiedliche Preamp-Modelle auswählen, schon hat man die Guitarre auf Stereo, ohne daß sie an Biss verliert (die beiden Kanäle haben ja zueinander kein Delay). Songwriter-Recorder werden es lieben! Das späte Zupacken der Preamp-Gainregler ist für mich weniger ein Problem - man sollte hier nur beachten, daß die Pegelanzeige im Gerät recht grob ist und daher ein Blick auf den DAW Mischer obligatorisch bleibt. Etwas schade ist, daß die Pegelanzeige nur Eingänge, aber keine Ausgänge zeigt - wäre hilfreich, wenn man sich fragt, warum mal grad nix zu hören ist). Sehr schön aber ist das Feature, daß man ein Mixing-Setup im Gerät selber abspeichern kann, um das Gerät auch Standalone nutzen zu können - so kann man auf das Booten des PC auch mal verzichten, wenn man schnell mal eben ein angeshclossenes Livesignal hörbar machen will, aber keinen externen Hw-Mischer einsetzt, bzw. die Abhöre exklusiv am Saffire hängt. Insgesamt ein solides und begeisterndes Stück Ingenieurskunst - hier haben offenbar Ton-Techniker, Elektronikingenieure und Musiker erfolgreich zusammen gearbeitet.
Super Sound und erstklassiges Preis-/Leistungsverhältnis
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich verwende das Liquid Saffire 56 zusammen mit dem Focusrite Octapre Mk II in einem Rack, um etwas für zuhause, aber auch ein mobiles Recording Studio zu haben. Ich bin total zufrieden damit. Hatte vorher ein analoges Tascam Mischpult. Hier rauscht nichts mehr und der Sound ist viel besser als über die Soundcard vom Mainboard. Nach der Installation des Mixers integriert sich das Focusrite problemlos als Windows (7 64-bit) Standard Input und Output Sound Device (muss man nur als default sound device einstellen). Ich finde das LS56 von den features her besser gelungen als ein gewisses namhaftes Konkurrenzprodukt. 2 rauschfreie regelbare Kopfhörerausgänge. 8 Microfoneingänge mit separaten Klinken. 2 Instrumenteneingänge und die 2 Liquid Pre-Amps mit immerhin 10 Emulationen der Soundcharacteristik einiger gefragter Micros. Ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Saffire 40 ist, daß die Mikrofon Stecker einrasten und an der Vorderseite ein Hochpaßfilter, Padding und Phase eingestellt werden können. Phantom Power ist per Kanal zuschaltbar. Dieses Rack hier passt bestens: THON RACK 3HE ECO II, dann hat man sogar noch etwas Platz um ein paar Kabel zu verstauen. Beim Kauf der Firewire Karte für PC oder Laptop undbedingt diesen Kompatibilitäts Guide von Focusrite beachten: [LINK] Firewire Karte habe ich mir für den PC (MSI i7 860 QC) eine Lindy FireWire Card - 2 Port, PCI Express besorgt, für den Dell Laptop (E6410) eine SIIG FireWire 2-Port ExpressCard. Als allererstes muß man - speziell beim Laptop - den OHCI legacy driver wählen, der von Windows 7 bereitet nur Probleme. Im Gerätemanager Treiberupdate anklicken und dann sich eine Liste der lokalen Treiber geben lassen. Bei mir wurden 2 angezeigt. OHCI compliante blablbla driver. Man nehme den mit "...(legacy)" am Ende. Zusätzlich habe ich noch "Intel Speedstep" deaktiviert, damit die CPU immer "volle Kanne" läuft. Nach einigen Forenberichten soll das auch helfen. Beonders beim Laptop ließ sich nur ein stabiler Betrieb herstellen, wenn man die Firewire Driver Latency auf Medium und den ASIO Buffer auf zB 256 einstellt. Ansonsten kann es vorkommen, daß nur wenige Sekunden aufgenommen werden und anschließend der Rest der Aufnahme leer bleibt. Beim Anschluß an den PC sind Latenzzeiten bis ASIO Buffersize 64 einstellbar. Realistisch betrachtet sollte man zur sicheren Seite tendieren und 128 konfigurieren. Es ist empfehlenswert, Worldclock zu verwenden. Entweder man verwendet eine externe Clock (zu teuer ;-) oder man macht das LS56 zur Worldclock, indem man die Clock auf "internal" (!!!) stellt. Achtung, auf der Rückseite dann den BNC Stecker "output" zur Verbindung mit externem Mikrofonverstärker verwenden. Den Microfonverstärker dann auf Worldclock stellen. Zur Verbindung eignet sich das "SOMMER CABLE BNC KABEL 75 OHM 0,5M" bestens. Ist weder zu lang noch zu kurz und hat einen optimalen Biegeradius. Abschlußwiederstände werden nicht benötigt, das ist Geräte-intern schon terminiert. Ich hoffe ich konnte Euch hiermit ein paar nützliche Tips geben. Absolute Empfehlung für den Preis !!!!!! Gruß AK
Das Saffire 56 hat beim auspacken sofort einen recht robusten Eindruck gemacht. Der Anschluss und die Installation der Software war kinderleicht und nach wenigen Minuten war ich schon on Air. Natürlich wollte ich sofort die Liquid Preamps ausprobieren und habe Gesang aufgenommen, gefolgt von ein wenig Gebläse. Leider musste ich feststellen, dass die Liquid Preamps nicht so sehr überzeugen, dass ich in Zukunft alles über die ersten beiden Kanäle (auf denen die Preamps liegen) aufnehmen werde. Auch schade ist, dass die Preamps im nachhinein nicht mehr geändert werden können. Bei der Bedingung des Gerätes musste ich auch feststellen, dass die Pegelregler relativ billig wirken und erst ziemlich spät und dann sehr stark reagieren. Hier muss man ein kleines Händchen für die Einpegelung entwickeln. Was den Sound betrifft bin ich nicht unzufrieden. Ich habe eine Abhöre von Rockit und bin schon angetan von dem was ich da höre. Für das Geld also keine schlechte Investition. Allerdings haut mich der Sound auch nicht in dem Maße um, dass ich 5 Sterne geben würde. Dazu kommen die schon erwähnten Liquid Preamps von denen ich mir mehr erwartet hätte. Fazit: In diesem Preissegment sicher keine schlechte Wahl, allerdings sind meiner Meinung nach die Liquid Preamps nicht notwendig. Für das Homestudio, wie in meinem Fall, absolut befriedigend. Ich würde einem professionellem Studio aber wahrscheinlich von dem Gerät abraten.
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