Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Chinese mit Charakter
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Auspacken Nachdem sich das Instrument aus dem Karton geschält hat, ist man erst mal über die wertige Ausstrahlung des Basses erfreut. An der Kopfplatte kann man dann erfahren, dass das Instrument in China gefertigt wurde; stünde da USA, würde ich es zunächst mal glauben. Für ein Fernöstliches Fabrikat mit der bewährten Technik aus der Mitte des letzten Jahrhunderts ist der Bass nicht gerade "billig", so was kriegt man auch schon für ein Viertel des Preises, dennoch rechtfertigt sich der Preis insgesamt durch die Qualität des Instruments. Übrigens finden sich in der Pappe versteckt noch zwei Imbusschlüssel, jeweils für die Halsstellschraube und die Saitenreiter; hätte ich aus Versehen beinah weggeschmissen. Werkseinstellung Vom Werk aus ist das Instrument einigermaßen voreingestellt. Die Bundreinheit ist einwandfrei. Allerdings habe ich die Halsneigung mit den beiliegenden Schüsseln etwas nachgezogen. Ebenso wurde die Sattelkerbe von mir etwas nachgefeilt, damit E- und A-Saite etwas flacher liegen (Für Anfänger: So was macht lieber der Fachmann). Der erste feine Mangel tat sich dann auf, denn der Kerbwinkel war vom Werk aus etwas schief, dies ließ sich bei der Nachbearbeitung problemlos berichtigen. Bespielbarkeit Der Bass lässt sich spielen, wie es sich für einen guten Fender gehört. Sein etwas flacher und breiter Hals liegt angenehm in der Hand, die Saitenlage stimmt, Bundstäbchen sind sauber eingelassen, die Finger gleiten geschmeidig über den Lack, der Bass ist perfekt ausbalanciert - was will man mehr? Den blöden Aufleger für die Finger hab ich gleich mal abgeschraubt, weil ich mir beim Splappen sonst die Finger wund haue. Hardware Die Stimmmechaniken arbeiten tadellos, verursachen beim Drehen ein leichtes, sandiges Knacken, das aber auf die Funktionsfähigkeit keinen Einfluss hat. Die soliden Messigböckchen der Saitenreiter wirken schön massiv. Alle Schauben sind ordentlich, die Potiregler aus verchromtem Metall. Nichts wirkt billig. Bezüglich Features: Den Precision hab ich ja gerade gekauft, weil er gar keinen Firlefanz hat. Lindenholz Mit seinen Amerikanischen oder Mexikanischen Kollegen lässt sich dieser Chinese kaum vergleichen, denn der Korpus ist aus Linde, während die Anderen den Body verstärkt z. b aus Esche oder Erle fertigen. Linde kommt meist bei preiswerteren Instrumenten zum Einsatz, was aber nicht heißen muss, dass Linde schlecht klingt. Linde ist deshalb nicht so teuer, weil sie reichlich und schnell wächst, weil sie sehr weich ist und sich deshalb leicht verarbeiten lässt und auch, weil das Holz nicht so schön aussieht und deshalb eher zum Überlackieren geeignet ist. Außerdem ist Lindenholz leicht, was einem Musiker, der lange genug auf der Bühne steht, auch entgegenkommt. Mit Schrauben ist Vorsicht geboten, die drehen sich in dem weichen Holz leicht lose. Allgemein wird dem Lindenholz ein mittenbetonter Klang zugesprochen mit gutem Sustain und grummelnden Bässen. Kritiker behaupten, Linde klinge etwas "pappig". Der allgemeine Ruf des Lindenholzes wird sich im Folgenden auch bestätigen. Das Wichtigste: Der Sound Die Höhen des Basses klingen knackig und rund, sind aber keinesfalls scharf oder brilliant. Für meinen Geschmack kommt der Hochtonbereich für einen Bass richtig rüber. In den Mitten, wenn man zum Beispiel in höheren Lagen spielt, singt das Instument wunderbar, im Gesamtbild ist der koplette Mittelbereich etwas überbetont. Die Bässe sind dick und grummelig. Insgesamt klingt das Bass angezerrt. (Das Hörbeispiel in der Produktbeschreibung trifft diesen Charakter gut) Auf die Spieltechnik reagiert der Bass sehr sensibel, die Finger haben gnadenlosen Einfluss auf den Sound. Unerwarteter Weise lässt sich der Precision prima slappen. Die betonten Tiefmitten vermitteln den richtigen Punch und die Höhen kommen richtig knackig daher. Will man das Aggregat banddienlich einsetzen, lässt sich auf weitere Technik, wie eine differenzierte Klangreglung und einen zupackenden Kompressor kaum verzichten. Zum Aufnehmen hab ich den Tiefbass voll reingedreht, bei 150 Hertz schmalbandig abgesenkt und bei etwa 1,2 Kilohertz nochmal breitbandig etwas abgesenkt. Für die Mühe wurde mit einem "Killer-Sound" belohnt. Das Ding rockt, klingt richtig fetzig mit sattem Bassdruck. Für aalglatte Pop-Produktionen und Fusion-Projekte ist der Bass allerdings nicht das Richtige, den "Knurr" kann man kaum rausfiltern, der setzt sich immer durch. Lässt man die Klangregelung weg, kriegt man auch den 60er Jahre Sound aus Opas Plattenkiste authentisch hin. Wenn man will geht's mit alten Saiten auch pappig. Jammern auf hohem Niveau Inzwischen hat sich die Schraube der Gurtaufhängung gelöst und es musste eine längere, dickere Schraube rein. Die Farbe schien auf dem Bildschirm eher orange, geht je nach Beleuchtung aber mehr ins pink, wodurch ich mir im Proberaum schon einigen Spott einfing. Inzwischen hab ich "Earnie Ball-Hybrid Slinky" aufgezogen, mit diesen Saiten klingt der Bass viel ausgewogener als mit der Originalbesaitung. Ein Blick hinter das Schlagbrett verrät, dass uns die Chinesen in nächster Zeit nicht technisch überflügeln! Jedenfalls brauchte es zwei Ansätze, bis die Halteschraube für den Tonabnehmer drin war, wovon ein unnötiges kleines Loch zeugt. Potis sind von der kleineren, billigeren Sorte. Fazit + Charakterstarkes Instrument + Knurrsound + Singende Mitten + Knackige Höhen + Bespielbarkeit + Sensibilität - Übermäßige Mittenbetonung - Wenig Brillianz in den Höhen - Verarbeitungsschwächen - Werkseinstellung nur ausreichend
In meinem Leben habe ich schon den ein oder anderen billigen und teuren Bass ausprobiert. Viele Instrumente kamen und gingen, sowohl Vier- als auch Fünfsaiter. Mittlerweile bin ich mit einem Fender Roscoe Beck V und einem Yamaha BB 1025x ausgestattet, die beide einen sehr variablen und durchsetzungsstarken Sound für jede Musikrichtung und jede Bandlautstärke liefern. Da ich in letzter Zeit wieder mal Lust auf einen Viersaiter bekam, ich aber nicht so viel Geld anlegen wollte, bin ich nach vielem Hin und Her (wieder) bei Squire gelandet. Da mir der Fender Squier Vintage modified Jazz Bass fretless damals vom Sound und der Durchsetzungsfähigkeit gar nicht lag, habe ich lange mit mir gehadert, ob ich mir nochmal einen Squier kaufen soll. Farbe und Optik sowie viele positiven Kundenrezensionen haben mich dann aber so sehr gereizt, dass ich kurzum bestellt habe und geliefert wurde. Der Bass sieht wunderbar "vintage" aus, mit seinem angedunkelten Hals und der Daumenstütze (jaja, die beim Slappen etwas nervt, aber ich kann auch noch andere Spieltechniken). Die massive Brücke ist sicherlich nicht vintage, aber gerade das hat einen wesentlichen Einfluss auf den Sound, wie auch das stattliche Gewicht (für einen Viersaiter), trotz Lindekorpus. Ich weiß nicht, warum im Moment alle auf leichte Instrumente stehen, aber schweres Holz ist ein guter Klangleiter. Und Klang hat der Squier, der hier mehr nach Fender als nach Squier klingt. Tolles Sustain, tolle Durchsetzungsfähigkeit. Der Sound durch meinen Verstärker bricht dann alle Rekorde eines Basses im mittleren Preissegment. Ich habe den direkten Vergleich zu meinen Edelbässen gewagt (mit etwas Angst vor dem schwachen Ergebnis) und festgestellt, dass sich der Fender Squier nicht verstecken muss. Der Sound ist absolut Fender-typisch und verdient auch diesen Zusatz im Namen zu Recht. Druckvoll, mit Fundament, nicht flach, wie es bei billigeren Modellen sehr oft der Fall ist. Das Klangbild ist ausgewogen, wenn auch der ein oder andere deadspot zu finden ist, aber den haben meine Edelbässe auch und sie sind auch fast nicht zu verhindern. Ich bin etwas ratlos, wie es zu so einer hohen Qualität kommen kann, wenn der Preis so niedrig ist. Ich warte im Moment noch auf den Haken, der sich nach der gestrigen Probe nicht eingestellt hat. Absolute Kaufempfehlung für alle, die ein qualitativ hochwertiges Instrument in den Händen halten wollen und sich nicht schämen, dass auf der Kopfplatte Squier und kein imageträchtigerer Name steht........ Ergänzung am 04.05.2012 Nach mehreren Wochen Spielzeit mit dem Bass kann ich immernoch sagen, dass sich der Kauf dieses Instrumentes gelohnt hat. Die Verarbeitungsqualität macht sich schon bemerkbar - leider im Negativen. So musste ich mehrmals die Kabelbuchse neu justieren und festschrauben, da sie sich immer wieder gelöst hat. Nichts Neues bei Squier-Instrumenten. Der Klang jedoch ist nach wie vor Original-Fender, ich bin jeden Tag auf neue begeistert. Unbedingte Kaufempfehlung, wenn man kein Geld (oder keine Lust) auf das teure Original hat. Dieser Bass ist sein Geld wert.
Ich kam von der Gitarre und bin so meine Griffe und kleine Solis gewohnt. Ich würde wohl jeder BassGitarre erstmal ein... das geht aber schwer zu spielen... kommentieren. Bei Auslieferung hat jeder Ton auf den Bünden geklappert, Thomann hilft. Der Hals musste gespannt (nach vorne gebogen) werden. Bin jetzt eigentlich sehr zufrieden. Man kann ganz weich dahin Begleiten und bei anderer Spielweise auch "ausreichend" Prägnant. Dabei hilft auch der Poti. Ich würde jetzt nach etwas Übung wahrscheinlich einen steiferen Hals haben wollen, zwei PickUp Positionen und nen Balance dazwischen. Da ich aber nicht vorhabe meister des Fachs zu werden bin ich zufrieden damit.
2 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 2 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.4 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 3 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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