Kleine bis kleinste Röhrenamps sind stark im Kommen. Früher hieß die Devise ja: Je größer (siehe Turmbau zu Babel), umso besser, und so manch ein ambitionierter Junggitarrist stürzte sich in Schulden, nur um später festzustellen, dass er sein Mega-Stack niemals und nirgends ausfahren konnte, weil die damit verbundene Lautstärke einfach Mitmusiker, Publikum und einem selber so gar nicht bekömmlich ist. Dank Mastervolume lässt sich das natürlich schon in den Griff bekommen, aber ”the real thing” ist halt immer noch die Endstufenzerre; und auch bei Amps mit gut abgestimmten Vorstufen schadet es nicht, wenn die Endstufe noch ein bisschen mitpumpen darf.
Was liegt also näher, als kleine Amps zu bauen, die beim Proben, im Studio oder auch zu Hause aufgerissen werden können? Der Fender Champion (einen Champ gab´s in Fender-Urzeiten schon mit 12”er; Eric Clapton verwendete den für seine legendäre Layla mit Derek & the Dominoes) bringt schlanke 5 Watt auf die Waage; ein Hi und ein Lo-Input lassen einen zwischen früherer und späterer Anzerrung wählen, und alles andere macht man mit dem Volume-Regler. Clean-Reserven für Bandlautstärke darf man sich natürlich keine erwarten, aber aufgedreht singt der Kleine dann schon ordentlich - also auch kein Amp für späte Sessions in der Mietwohnung.
Auf alle Fälle: Echte Endstufenzerre, die sich noch bezahlter macht, wenn man einen größeren Speaker an den 4 Ohm-Ausgang hängt
5 Watt
1x 6" Lautsprecher
Röhren: 1x 12AX7 und 1x 6V6
High/Low Eingang
Lautsprecher Ausgang für internen oder externen Lautsprecher (4 Ohm)
Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
Bewertungen von Thomann-Mitarbeitern laufen außer Konkurrenz, das bedeutet sie werden zwar angezeigt (mit dem Zusatz Thomann-Team), zählen aber nicht zur Gesamtbewertung des Artikels dazu.
Die Gesamtbewertung basiert ausschließlich auf Kundenmeinungen.
Hinweis: Die hier dargestellte Mitarbeiterbewertung gibt ausschließlich die persönliche Meinung des Mitarbeiters wieder. Meinungen einzelner Mitarbeiter entsprechen nicht zwingend der Meinung aller Mitarbeiter bei Thomann.
Bewertung melden...
Finden Sie diese Bewertung falsch oder aus irgend einem Grund unzumutbar?
Bitte schreiben Sie uns in das folgende Textfeld den Grund für Ihre Einschätzung und - wenn möglich - Ihre EMail-Adresse für Rückfragen.
Produkt bewerten...
Sie müssen eingeloggt sein, um Produkte bewerten zu können.
Hinweis: Um zu verhindern, dass Bewertungen auf Hörensagen, Halbwissen oder Schleichwerbung basieren, erlauben wir auf unserer Website nur Bewertungen von echten Usern, die das Equipment auch bei uns gekauft haben.
Nach dem Login finden Sie auch im Kundencenter unter "Produkte bewerten" alle Artikel, die Sie bewerten können.
Produkt bewerten...
Sehr geehrter Kunde,
um zu verhindern, dass Bewertungen auf Hörensagen, Halbwissen oder Schleichwerbung basieren, erlauben wir auf unserer Website nur Bewertungen von echten Usern, die das Equipment auch bei uns gekauft haben.
In Ihrem Kundencenter finden Sie unter "Produkte bewerten" alle Artikel, die Sie bewerten können.
Kundenbewertungen:
Summe aller 19 Bewertungen:
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
awsum
So haben die einzelnen Kunden bewertet:
13 Kunden
5 Kunden
1 Kunde
niemand
niemand
Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Zurück zu den Wurzeln
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Na der schaut doch einfach schick aus,und ne 6V6 statt der üblichen EL84, das hörn wir uns doch mal an. Über Bedienung und Features brauchen wir nicht zu reden bei 2 Inputs und einem Regler (Volume). Einfach ne Gitarre von der selben Firma angeschlossen und abgerockt. Ums gleich zu sagen, ab Reglerstellung 12 uhr merkt man daß der bordeigene Lautsprecher etwas überforderd ist. Clean bleibt er nicht lange und die Zerre klingt n bißchen nach Big Muff,nicht so sehr nach Röhre. Nach ca. nem Jahr plötzlich Totalausfall mit Rauchwölkchen und dem Duft von gebratenen Elektronen. Kein Problem, Thomann Garantie sehr schnell sehr hilfsbereit. Amp innerhalb einer Woche wieder da von Fender. Funktioniert wieder aber jetzt brummt er. Fender angerufen, geben aber keine Auskunft über die Ursache des Schadens und die Repararur. Sehr freundlich!? Na gut dann eben Selbsthilfe und freiwilliger Garantiverzicht. Jensen 6"Zöller eingebaut und mit kleinem Eingriff in die Elektronik das Brummen entfernt und die Zerre gebändigt (Alles zusammen ca 40 Euro). Jetzt kriegt der Amp mit den mods 4 Sterne, der Thomann Service kriegt 5 und der Fender Service kriegt einen.
Von vielen guten Bewertungen in der einschlägigen Fachliteratur motiviert, habe ich den Amp bei Thomann bestellt, wo er für günstige 145 E. zu haben war. Überrascht hat mich dann doch der recht fette sound aus dem Kleinen. Für zu Hause genau das Richtige. Super sind die beiden Eingänge: Über den Low-Eingang wird z.B. einem Humbucker die Zerrneigung etwas genommen, so dass das cleane Spiel auch bei höherer Lautstärke möglich ist. Zum recorden ist der Champ anerkanntermaßen sowieso Spitzenklasse. Wer also einen Amp zum Üben und / oder aufnehmen sucht und hierbei auf Authentizität im Sound nicht verzichten möchte, für den ist der Champ bestens geeignet. Und - auch bei einem kleinen Gig(chen) oder im Probenraum kann er sogar noch mithalten, wenn die Mitspieler nicht übertreiben.
Der kleine Champion 600 überzeugt sofort schonmal durch sein kultiges Äußeres, da fühlt man sich doch in die Zeiten der eigenen Kindheit in den 50er Jahren zurück versetzt. Die Bedienung ist denkbar einfach, es gibt ja auch nur zwei Klinkeneingänge mit unterschiedlicher Empfindlichkeit, dazu ein Volumepoti (mit Chickenhead-Knopf drauf), eine rote Kontrolllampe und einen ebenfalls Retro-gerechten Knebelschalter aus Metall. Mit dieser Miniausstattung erzeugt der 600 einen erstaunlich runden, authentischen E-Gitarrenton, der bei weiter aufgedrehtem Volumepoti mehr und mehr in echte Röhrenverzerrungen übergeht. Und alles, was das Effektboard ihm vorsetzt, verarbeitet er ohne zu murren - natürlich nur bis zu einer bestimmten Gesamtlautstärke. Erstaunliche Erfahrung: Als einmal - bei einem sonst rein akustischen Auftritt - eine Ovation ein wenig unauffällige Verstärkung brauchte, erwies sich dieser kleine Kombo als die beste Alternative.
**Hinweis: Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
* Preise incl. MwSt und Versandkosten. Lieferung innerhalb Deutschlands portofrei ab einem Mindestbestellwert von 25 EUR. Angebote solange Vorrat reicht. Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen. UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers