Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Mahagoni-Tee-Ei
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
"Wem hast du da denn das Tee-Ei geklaut?" Bandkollegen können dumm fragen! ... Aber es trifft den Kern: Entweder ist man vom Retro-Design des CARDINAL hin und weg (so wie ich), oder schüttelt verständnislos den Kopf. Wichtiger ist der Sound: So lange habe ich das Teil noch nicht, um schon aus langer Erfahrung schreiben zu können, aber die ersten Eindrücke sind schon mal überaus positiv. Über die Haltbarkeit weiß ich noch nicht zu berichten, aber alles wirkt sehr stabil. Erster Test: Alle Regler an den Kanalzügen auf Mitte, und verschiedene Mikros (SUPERLUX ECO-88, BEHRINGER XM 2000, SURE SM 58, SENNHEISER MD 421, AKG C 1000 mit gleichen Einstellungen über meine Abhöre angehört. Alle Achtung: So viel Pegel brachte kein anders Mikro. Ohne weitere Einstellungen war das EV BLUE klanglich klar im Vorteil. Ok. der eingebaute Vorverstärker bringt da einfach mehr, als die dynamischen Kapseln, aber auch das C 1000 kann nicht mit. Wie es gegen teuere Studiomics abschneidet kann ich mangels Verfügbarkeit eines solchen nicht beurteilen. Zweiter Schritt: Alle Mikros mit Gainregler gleichlaut eingestellt: CARDINAL klingt sehr warm, hat crispe Höhen und löst sehr gut auf. Die Unterschiede sind jetzt aber feiner. Drittens: Eine Westerngitarre, knapp oberhalb des Schallochs (Richtung Headstock) abgenommen, klang auf der Aufnahme wesentlich teurer, als sie war. Die anderen Kandidaten waren da entweder stumpfer oder nüchterner. Viertens: Gesang. Für meine, nicht allzu tiefe Männerstimme, habe ich dann den Bass etwas abgesenkt. (Besser, als ihn anheben zu müssen) Gefällt mir aber sehr gut. Fürs (kleine Projekt-) Studio werde ich evtl. doch noch einen Plopp-Killer davorsetzen. Bühne: Bisher nur ein Mal eingesetzt, aber unser Mischer bekam sein bekanntes Grinsen, das er immer aufsetzt, wenn ihm der Sound gefällt. Und das ohne große Schrauberei am EQ uä. Rückkopplung? Gibt's vielleicht bei anderen. Ein kleiner Kritikpunkt: Durch die metallene Halterung weiß ich jetzt wie mein Mikroständer klingt! Normalerweise mit Gummi-Halterung gibt es ein dumpfes Geräusch, wenn man gegen das Stativ schlägt. Beim Cardinal klingt das! Am Rande: Bisher hatte ich das Problem, dass mir das Mikro incl. Stecker und Kabel immer beim Blick in die Noten im Weg war. Das CARDINAL, mit einen Winkelstecker dran - Problem gelöst. Fazit: Wer ein pegelstarkes, gut klingendes Kondensatormikro sucht, das für einen sehr erträglichen Preis sowohl auf der Bühne als auch im Studio überzeugt, der ist mit dem CARDINAL prima bedient. Und wem das Design nicht gefällt: Es gibt vergleichbare Mikros von EV im "normalen" Design. Ach ja: Um das Design auf die Spitze zu treiben, wäre jetzt noch ein Mikroständer in dem mattsilbernen Finish des CARDINAL toll. Habe leider noch keines gefunden. (Hallo thomann!!!!??)
Das Musikhaus Thomann hatte dieses Kondensator-Mikrofon in einer schwarzen Ausführung mal als limitierte Hot-Deal-Aktion. Da mich das Design angesprochen hatte, bestellte ich eins. Kurz im Bandraum angetestet musste ich feststellen, dass dieses Mikrofon der Hammer ist. Es ist ausgewogen vom Klang, verleiht der Stimme eine gute, aber nicht aufdringliche Präsenz und lässt sich sowohl live, als auch für Recording optimal einsetzen. (Phantomspeisung wird allerdings benötigt) Wir haben umgehend die ganze Band damit für den Gesang (6 Mics) ausgestattet. Wenn überhaupt gibt es einen kleinen Nachteil: In einigen Räumen kommt es sehr fett in den unteren Mitten bis Bässen, die wir dann aber über den EQ einfach etwas zurücknehmen.
In den letzten Jahren und Jahrzehnten habe ich schon viele Mikrofone angeschrieen und bespuckt aber bisher war noch keines wie dieses dabei. Natürlich sind Optik und Sound Geschmacksache. Mich jedenfalls spricht das Design an und irgendwie habe ich mich hinter diesen silbernen Gittern gleich so richtig wohl gefühlt. Der Kardinal macht (subjektiv) die Stimme warm, rund und voll. Für eine Metal-Band dürfte es nicht so geeignet sein. Ich kann mir aber auch keinen Bon-Scott-Imitator vorstellen, dem dieses Design zusagen würde. Die Rückkopplungsanfälligkeit liegt im Bereich von dynamischen Mikrofonen, also weit unter der anderer Kondesatoren. Einziges Manko ist für mich, dass man das Mikro beim Ab- und Aufbau bauartbedingt nicht einfach abziehen kann, wie andere, sondern immer erst die fest angebaute Halterung vom Mikroständer schrauben muss. Andererseits erzeugt man vielleicht auch einen Showeffekt, wenn man das Ding am Auftrittsort auf den Ständer dreht und jeder rätselt, wozu diese rote Designerfahrradlampe wohl dienen wird. Ich werde mir für den Transport ein kleines Schmuckkästchen mit einem Innenbezug aus bordeaufarbenem Plüsch bauen - dann ist der "Kardinal" standesgemäß untergebracht. Mein Résumé: Klasse Sound + extravagantes Design = Mein neues Mikrofon!
11 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 11 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.7 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 13 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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