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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Viel Amp für viel Geld
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Vorweg zu meinem genutzten Setup: - Box ist eine Orange 2x12 PPC mit 2 Celestion V30 Speakern. (Für den Amp empfehle ich hochwertige Boxen mit dicken Wänden. Am Besten probiert man mehrere Boxen durch. Der InVader klingt wirklich je nach Box unterschiedlich. Die 100Watt Vollröhre wollen schon gebändigt werden.) - Über den Amp spiele ich mit einer LTD MH1000 und einer Ibanez SZ320. Die Gitarren haben jeweils aktive EMG81, welche mit 18Volt betrieben werden. Zum ENGL InVader 100 Head: Die Verarbeitung des Verstärkers ist wirklich tadellos. Alles wirkt und ist solide. Die Anordnung der Potis sowie der Ein-/Ausgänge ist logisch und demnach ist es auch einfach verstehen, was welcher "Knopf" bewirkt. Was mir auffiel: Die Stangen an der Front (an denen das ENGL Logo befästigt ist) scheinen nicht allzu fest zu sein. Ein Gittergrill (wie bei Powerball und Co) wäre wohl stabiler. Man sollte also vermeiden, gegen diese Stangen zu treten (aber wer würde so etwas schon tun?). Dafür gibt´s natürlich keinen Punktabzug (die halte auch ordentlich in ihrer Position, man kann sie nur leicht bewegen, also keine Angst!). Was natürlich auch auffält: Der Amp ist verdammt groß und bringt einiges auf die Waage. Ob einem die blauen LEDs gefallen, die hinter den EL34 Röhren angebracht sind, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. (Sound-)Technisches: Die Vier Kanäle lassen eigentlich keine klanglichen Wünsche offen. Vom perligen oder kristallklaren Clean, über angezerrten Sound, Crunch, Rockverzerrung und starker Verzerrung / Leadsound, ist alles möglich. Zwar gibt es bei dem Amp keine klassiche Kanaleinteilung. Jedoch würde ich sagen, dass folgende Zuordnung getroffen werden kann: Kanal 1 = clean/Crunch, Kanal 2 = Crunch/Rock/Metal, Kanal 3 = High Gain/Rock/Metal, Kanal 4 High Gain/Metal/Lead Erwähnt sei, dass die für den verzerrten Betrieb gedachten Kanäle (2,3, und 4) recht mittenlastig sind. Zwar kann man die Mitten herausdrehen..., jedoch ist er dann vorallem in Kanal 4 immernoch sehr mittig. Man muss den Gain-Grundsound des Amps demnach schon mögen oder eventuell mit einem EQ nachjustieren, wenn man nicht damit leben kann (oder einen anderen Amp nehmen). Verzerrt ist der Verstärker auch in der Lage, richtig schönen "trockenen" Metalsound rüberzubringen, was ideal für Downstrokeaction ist. Dabei klingt er keineswegs so steril und kalt, wie man es vielleicht von anderen Modellen kennen mag. Er wirkt sehr "organisch" und "lebendig". Durch die Möglichkeit jedem Kanal mit dem "bright"-Switch eine etwas andere Klangfarbe zu geben und durch Aktivierung des "Hi Gain"-Switch noch mehr Verzerrung zum jeweiligen Kanal hinzuzufügen, eröffnen sich sehr viele klangliche Möglichkeiten. Gerade diese "kleinen" Features machen den Amp sehr vielseitig einsetzbar. Mittels der integrierten Midi-Steuerung lassen sich alle "drückbaren" Parameter nach Lust und Laune abspeichern und per Midi-Fußleiste abrufen. Hier kommt auch zum Tragen, dass der Amp einen sehr nützlichen zweiten Master-Lautstärke Regler besitzt. Dieser ermöglicht es, die eingestellten Sounds in einer anderen Lautstärke nutzen zu können, sodass man effektiv schon ganze 8 Kanäle zur Verfügung hat, ohne die jeweiligen Einstellmöglichkeiten des "bright" und "Hi Gain"-Switch einzurechnen. Sehr praktisch ist die Amp-Mute Funktion (näheres dazu in der Anleitung des Amps), die den Amp quasi per Fußtasterdruck in den Standby Modus schaltet, sodass man die Gitarre, ohne jegliches Geräusch zu erzeugen, wechseln oder ein angeschlossenes Stimmgerät, für das es einen extra Ausgang gibt, benutzen kann. Beim Umschalten der Kanäle gibt eine keine Latenz und keine Nebengeräusche. Lediglich das analoge Umschalten im Amp selbst ist bei Stille wahrnehmbar. Das integrierte und einstellbare Noisegate arbeitet recht gut. Man muss es jedoch fein justieren, damit nicht ungewollt Töne abgeschnitten werden. Der Verstärker ansich ist angenehm leise, auch wenn das Noisegate nicht aktiviert ist. Vielleicht ist dies aber auch bei unterschiedlichen Gitarren/Pickups anders. Was ich persönlich an "Contras" anführen könnte: - Es gibt nur je einen für alle Kanäle global arbeitenden Presence- sowie "Depth-Punch"-Regler. Manchmal würde man sich wünschen, für den Cleanen Kanal 1 etwas mehr oder weniger Presence zu haben, als bei einem verzertten Kanal.
Diesen AMP kann man für jedes Genre verwenden... wenn es mit METAL zu tun hat. Ich hab den AMP bei Thomann vor Ort probegespielt. Ohne zweifel ist der Sound besser als der des Engl Savage. Auch die Engl 6L6 Special Edition kann da nicht mithalten. Sehr klare definierte Verzerrung, nicht so kratzig wie bei den anderen Engl Amps. Der Depth Punch lässt den Boden wackeln und die ultimative Fatness kommt zu tage. Einer der besten AMPs auf dem Markt.
super amp, noch besser als der Koch Supernova der Kaputt gegangen ist. Unglaubliche Klangvielfalt... wirklich Kristalklare sounds sogar mit meiner Humbucker Gibson Sg standard... und alles midi. Minuspunkte bei features wegen dem "nur" globalagierenden Depth Punch und Presence.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.5 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 3 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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