Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Miniaturmikrofon bringt absolut natürlichen Kontrabassklang auf die Bühne und ins Studio
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Das ist schon mit Abstand das allerbeste, was ich jemals von einem Abnahmesystem für Kontrabass gehört habe. Zuerst hatte ich sogar die Spuren verwechselt, mit denen ich zum Hörvergleich meinen Pickup und das DPA 4099 aufgenommen hatte. Da wollte ich das DPA 4099 schon wieder einpacken und zurückschicken. Dann ist mir aber mein Fehler bewusst geworden, dass ich eigentlich die Spur des DPA 4099 als die eindeutig bessere beurteilt hatte. Nach etwas Herumprobieren und Austesten der Rückkopplungsfestigkeit des Systems war der Entschluss dann schnell gefallen, das DPA 4099 zu behalten. Es gibt im Gegensatz zum Pickup-System keine unnatürlichen Resonanzen im Signal und nichts wummert oder klingt näselnd, wie sonst oft bei Steg-Pickups. Das DPA Mikrofon ist äußerst empfindlich auf alle Nebengeräusche, die im Bereich des Mikrofons am Kontrabass entstehen. Ich konnte z.B. deutlich die Geräusche hören, die mein Bogenköcher beim Pendeln während des Spielens erzeugt hat. Natürlich dient diese Empfindlichkeit hauptsächlich dazu, den natürlichen Klang des Instruments optimal zu übertragen. Dabei sind alle instrumententypischen Geräusche, wie das Zupfgeräusch und das Streichgeräusch mit dem Bogen gerade so laut, dass sie zwar im Klang hörbar sind, ihn aber nicht dominieren. Ich habe noch nie einen gestrichenen Kontrabass so natürlich abgenommen gehört, nicht mal mit meinem AKG C214 Großmembranmikrofon auf Studioaufnahmen. Gegenüber einem Mikrofon, das vor dem Kontrabass aufgestellt wird, hat das DPA noch den Vorteil, dass es bei Bewegungen des Bassisten seine Position zum Instrument nicht ändert und somit der Musiker mehr Bewegungsfreiheit hat, als bei normaler Mikrofonabnahme. Ein eventuelles Umstellen eines (hier nicht notwendigen) Equalizers zwischen Arco- und Pizzicato-Spiel entfällt komplett dank der natürlichen Wiedergabe des Kontrabass-Klanges in beiden Spielarten. Das im XLR-Adapterstück eingebaute Bassabsenkungs-Filter ist optimal austariert, sodass der Nahbesprechungseffekt gerade so stark kompensiert wird, dass man eine über alle Saiten und Lagen vollkommen gleichmäßige, natürliche Lautstärkeverteilung geliefert bekommt. Und man bekommt auch eine einigermaßen gute Rückkopplungsfestigkeit, die für normale Bühnenlautstärken von akustischen Gruppen vollkommen ausreicht. Beim letzten Konzert wurde mein Kontrabass über meine PA verstärkt und das Signal zur Kontrolle für alle Musiker auf zwei Monitor-Boxen gelegt. Zusammen mit der natürlichen Abstrahlung des Instruments reichte mir die Monitorlautstärke vollkommen für eine optimale Selbstkontrolle meines Spiels. Die Monitorlautstärke war sogar noch nicht mal annähernd ausgereizt. Wie es sich verhält, wenn der Kontrabass über einen Bassverstärker (Achtung: 48V Phantomspeisung erforderlich) gegen eine Bigband ankämpfen muss, kann ich nicht beurteilen, könnte mir aber vorstellen, dass bei geschickter Aufstellung des Verstärkers/Monitors (vom Instrument hinweg weisend) auch eine ausreichende Lautstärke erzielt werden kann. Solche Bühnenlautstärken, wie sie mit einem Pickup-System ohne Rückkopplungen möglich sind, wird man zwar eher nicht erreichen können. Möglicherweise muss man den Bassverstärker einfach im richtigen Winkel zum Mikrofon (Superniere: 120° Einstrahlwinkel zur Mikrofonachse) oder ganz außerhalb des Aufnahmebereichs des Mikrofons aufstellen und kann damit dann eine ausreichende Bühnenlautstärke erreichen. Zur Sicherheit sollte man vor dem ersten Einsatz den alten Pickup also nicht gleich abmontieren sondern evtl. bei lauteren Ensembles für Monitoring-Zwecke aufheben und das Signal vom DPA 4099 B nötigenfalls nur für das Publikum verwenden. Fazit: Das DPA 4099 BASS klingt einfach 100% authentisch nach Kontrabass ohne jegliche klanglichen Kompromisse. Ich bin überglücklich über den Klang und kann das DPA 4099 uneingeschränkt weiterempfehlen. Sogar für Studioaufnahmen verwende ich nichts anderes mehr. Einziges kleines Manko ist die etwas schwächliche Konstruktion (dünnes Kabel ohne Zugentlastung, dünne Gummi-Aufhängung des Mikrokörpers), wobei es zwar bisher noch keinen Grund für Probleme gab, aber der erste Eindruck trotzdem nicht gerade besonders vertrauenserweckend und langlebig ist. Man muss schon besonders gut aufpassen, um nicht versehentlich etwas abzureißen oder zu knicken oder auf das dünne Kabel zu treten, wobei das gutmütige Handling bisher noch keinen Grund für große Gefahren für das Mikro darstellte, was ich nach immerhin schon zwei Jahren Erfahrung mit dem Mikrofon heute behaupten kann. Ich spiele allerdings auch keinen Rockabilly ;-)
+++ sehr sehr nahe am akustischen Klang, ich habe noch nie ein besseres Mikrophon für Kontrabass gehört. + insbesondere beim Streichen fällt ein noch größerer positiver Unterschied zu anderen Abnahmesystemen auf. + auch die Anschlagsgeräusche werden originalgetreu mit aufgenommen, was für einen natürlichen Klang sorgt, sie dominieren aber keinesfalls. + flexible Einsatzmöglichkeiten, auch bei meinem Cello ist der Klang überragend. + mehr Bewegungsfreiheit als bei einem stehenden Mikrophon, außerdem geringerer Platzverbrauch bei kleinen Bühnen. - der Kopf des Mikrophons ist sehr empfindlich, vor allem bei der Positionierung ist Vorsicht geboten. - Nebengeräusche, wenn z.B. das Drumset sehr nahe steht, werden natürlich auch aufgenommen. Durch eine nahe Positionierung am F-Loch lässt sich dieser Nebeneffekt aber minimieren. - leichte Anfälligkeit für Rückkopplungen je nach akustischen Verhältnissen des Raumes. Meine Lösung: AMP etwas weiter entfernt und leicht weggedreht positionieren. Abnahmesysteme mit weniger Rückkopplungen sind jedoch auch deutlich schlechter im Klang. - Das Mikrophon benötigt eine 48V Phantomspeisung, wofür ich einen externen Phantomspeiseadapter kaufen musste (ab 30EUR erhältlich, bei den günstigeren Geräten mit integriertem Netzteil kann es allerdings unter Umständen zu einem leichten Brummen kommen). - wie schon in einer anderen Bewertung angemerkt: das Kabel ist sehr dünn, besitzt keine Zugentlastung und ist recht kurz. Ich habe mir unten am Saitenhalter eine Zugentlastung selbst gebastelt und verlängere über den mitgelieferten Adapter mit einem XLR Kabel (letzteres ist nicht im Lieferumfang enthalten). Fazit: Ich würde es jederzeit wieder kaufen. Die aufgeführten negativen Punkte sind entweder marginal oder ohne Verzicht auf das Klangerlebnis nicht zu vermeiden, wobei letzteres absolut überzeugt. Auch im Vergleich zu einem professionellen Standmikrophon jederzeit vorzuziehen.
Der Klang ist super. Das Mikro ist sehr klein und lässt sich mit der mitgelieferten Befestigung, die beim Kontrabass nach unten in die Saiten hinter dem Steg eingehängt wird, und dank des total flexiblen Halses sehr schnell und einfach befestigen. Das Mikro braucht eine Phantomspeisung von 48V, kommt also mit vielen Vorverstärkern für Tonabnehmer nicht zurecht. Im Studio ist das egal, auf der Bühne muss dann aber noch eine extra Phantomspeisung zwischen Mikro und Vorverstärker geschaltet werden. Die Rückkopplungsfestigkeit ist dann nicht sehr hoch, diese Konstellation ist also eher für kleine Ensembles zu empfehlen.
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**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.9 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 4 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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