Musikvideo und Interview mit Baby Universal [mehr]
Ahoi Baby Universal. Euch gibt es in der jetzigen Besetzung seit 2007. Einen gewonnenen c-tube Bandwettbewerb, zahlreiche Gigs und ein Promoalbum später ("Ahoi Dark Beauty", 2008) steht 2010 eine ganz offizielle Veröffentlichung auf dem Berliner Label Dreaminc mit EMI als Vertrieb an. Wie kam es dazu?
CORNELIUS: Wir waren ab 2008 mit "Ahoi..." unterwegs und haben uns umgesehen. Auch weiter weg, in den USA, wo das Video zu "Boys and Girls" entstanden ist. Du schwimmst eben raus und siehst dich um, ob jemand in der Nähe ist der auch einen langen Atem hat. Direkt am Ufer ist es voll und das Wasser ist seicht. Die Leute von Dreaminc haben das Video auf c-tube gesehen und kamen auf uns zu. Seit März letzten Jahres gehen wir den Weg zusammen.
Warum ist "Ahoi Dark Beauty" nie ´so richtig´ rausgekommen? Und: was dürfen wir vom neuen Album erwarten, auf dem sich auch einige Tracks des Promoalbums wiederfinden?
HANNES: "Ahoi..." war unser erster Schritt nach draußen. Wir haben es damals noch ohne Label in Berlin aufgenommen und 1000 Stück gepresst. Die haben wir dann live an der Bühnenkante verkauft. Dann liefen uns viele "interessierte" Leute über den Weg und von den Wenigsten blieb etwas übrig. Inzwischen hatten wir schon wieder eine Menge neuer Songs. Als klar war, dass Dreaminc unser Debut veröffentlichen wird, waren wir bereits mit 12 neuen Stücken mitten in einer weiteren Aufnahmesession.
CORNELIUS: Wir haben uns am Ende entschieden, die Songs in die Tracklist zu nehmen, die am dichtesten an uns dran sind, BBU eben in diesem Moment. Deshalb sind auch einige der älteren Stücke von "Ahoi..." auf dem Album. Sie sind ein Teil unserer Geschichte und sollen von den Leuten draußen gehört werden.
Liegen den neuen Stücken ähnlich intensive Erlebnisse zugrunde, wie es bei euren Dauerbrenner "Girls & Boys" der Fall war: spontane Reise in die USA, Verhaftung, Polizeirevier, Durchquerung der Staaten von der Eastcoast zur Westcoast und zum Schluss zurück nach ´good old Germany´ für ein grandioses Video?
CORNELIUS: Ja, auch wenn die Reise eher psychologisch oder, psychopatisch, war. Die Zeit im Studio war wild und unberechenbar, und du musst jeden Moment wach sein, um nicht den Augenblick zu verpassen, in dem du gerade deinen besten Take gespielt hast und sich der Schlüssel zu dem Song verbirgt. Dazu müssen alle dabei sein. Damit du nicht abgeworfen wirst.
HANNES: Einige Stücke haben wir im Studio komplett zerlegt und neu zusammengesetzt. Das hat der Zeit und den Songs eine eigene Dynamik gegeben, und uns nah zusammengebracht. Es gibt Tage, da stehst du auf, trinkst deinen Kaffee und nimmst dir einen Song vor. Wenn du dich kurz darauf umschaust, ist es drei Uhr Nachts und du stehst immer noch im selben Raum mit den selben Leuten - nur der Song hat sich verändert, ist jetzt fertig! Diese Momente hauen mich jedes Mal wieder um. Ein unbeschreibliches Gefühl. Danach legst du dich irgendwann ins Bett und suchst im Kopf noch die Stop Taste. Wir haben, nebenbei gesagt, auch die ganze Zeit im Studio gewohnt. Das war genauso ein Trip, nur diesmal nicht über 6000 Kilometer, sondern in einem Raum im Keller.
Ihr ward drei Tage im Hansa Tonstudio - der erste Preis im ersten c-tube Band Contest. Von den dort produzierten Tracks hat es nur eine Komposition, "Ghost in the house", auf das neue Album geschafft. Warum diese und was ist aus den anderen drei geworden?
CORNELIUS: Du musst dich eben entscheiden. Und "Ghost..." ist von den Hansa-Songs eben der, der uns am nächsten ist. Die anderen Songs sind Freunde, die ab und zu vorbeikommen. Und dann nehmen wir sie mit auf ein Konzert.
Wunschkonzert: wie sähe für euch die perfekte Rezension eures aktuellen Albums zum Beispiel im Magazin SPEX aus?
CORNELIUS: Entscheidet selbst - die Platte ist roh - die Platte ist nicht easy - die Platte ist nicht cheesy - bringt mich durcheinander, und das fühlt sich merkwürdig beweglich an?! Ich hör noch mal rein - Station an Station - mir zucken beim träumen die Füße.
Ihr habt es 2010 zu den Rocknewcomern der VW Sound Foundation gebracht. Gratulation! Sind im Umfeld der Release Kooperationen mit anderen Künstlern geplant, z. B. durch Remixarbeiten der Originalsongs?
BABY UNIVERSAL: Wir wollen zur Release Party ein Konzert mit Freunden geben, die ihre Arbeiten, Fotos, Malerei, was immer bis dahin entsteht zur Musik ausstellen. Vor allem Arbeiten, die uns inspiriert haben und die umgekehrt von der Musik inspiriert wurden.
Eure Vorliebe für die analoge Produktion ist bekannt. Ihr spielt für eure Songs meistens keine einzelnen Spuren ein, sondern nehmt den Backing Track mit der Band in einem Take auf Tonbändern auf. Wie aufwendig bzw. schwierig ist es heutzutage, einen solchen Anspruch umzusetzen? Welches Studioequipment ist dafür unverzichtbar?
CORNELIUS: Es gibt nicht mehr viele Studios die mit solchen Apparaten arbeiten, diese Plätze sind wie Inseln. Du musst Leidenschaft für diese Arbeit haben, du musst die Maschinen gut behandeln und sie pflegen, sonst lassen sie dich im Stich. Das ist eine sinnliche Arbeit ohne Netz, du musst dich auf den Moment einlassen. Keine Safety Copies, kein Rückgängigmachen. Für uns ist das der einzige Weg, weil Musik ein Puls ist, lebendig.
HANNES: Aufgenommen haben wir alle Tracks in Berlin im Studio unseres Produzenten Thommy Krawallo. Er ist einer der ganz wenigen, der noch die nötige Ausdauer und Leidenschaft hat, analog auf 24 Spur Studer zu recorden. Rational betrachtet, dauert alles ja mindestens doppelt so lang und man arbeitet ausschließlich in "Echtzeit". Du kriegst drei, maximal vier Takes auf ein Band. Dann ist es voll; und die Bänder sind schwer zu bekommen und kosten richtig Geld. Man könnte sich also fragen, warum wir uns das antun. Zum einen klingt es natürlich fantastisch. Wer das Glück hatte mal so zu arbeiten, hört auch irgendwann auf über Plug-Ins nachzudenken. Zum anderen ist es großartig, Musik nicht sehen zu müssen. Reines Hören ist ein gewaltiger Unterschied zum Wellenform-rücken und Malen-nach-Zahlen am Monitor. Außerdem gibt es kein "undo". Du musst dich entscheiden ob du den nächsten Take besser spielst als den vorherigen. Der ist dann nämlich weg.
Das ist eine gute Stelle um nach eurer persönlichen Ausstattung zu fragen. Stellt uns bitte euer aktuelles Equipment in allen Einzelheiten vor!
HANNES: Das ungewöhnlichste an unserem Setup sind die Drums. Unser Drummer spielt als eigentliche Bassdrum eine Cajon, Marke Eigenbau, mit umgekehrter Fußmaschine. Sein Lo-Tom ist eine liegende 26"Bassdrum von Gretsch Typ "Catalina Club". Dazu kommen noch Snare (ebenfalls "Catalina Club"), HiHat und zwei Becken. Das Pendant zu diesem recht spartanischen Drumset ist ein umfangreiches Perkussion Set. Timbales, Bongos, Congas, diverse Shaker und Toys, einige Becken und ein uraltes Kaufhauskeyboard sowie ein ROLAND PSP Samplepad gehören dazu.
Unser Bassist spielt zur Zeit ein Ampeg Stack mit SVT4 pro Topteil und passender 4x10"Box. Sein Instrument ist ein Fender 1973 Precision Bass.Mein Gitarrensetup besteht aus einer YAMAHA AES 1500 mit Bigsby und einem Fender Hot Rod Deville.
Die Gitarre hat Splitbare Pickups, bleibt trotz Bigsby in-tune und kann somit alles, was ich live brauche. Den Amp hab ich mit Tonebones auf 15Watt reduziert, macht immer noch genug Krach, klingt aber noch satter. Eigentlich brauch man nicht mehr, trotzdem hab ich noch Boss Tuner, Delay und Tremolo dazwischen. Zum Fuzzen und boosten spiel ich Z-Vex und OKKO.
Cornelius nutzt ebenfalls einen Fender Combo, den Hot Rod Deluxe, und meistens seine Tele von Fernandes. Als Zerrer spielt er den BigMuff.
Wie unterscheidet sich euer Live-Equipment von dem des Probenraums?
BABY UNIVERSAL: Gar nicht! Wir proben und schreiben auf demselben Zeug, das wir auch live mitnehmen. So bleiben wir recht nah am Sound der Platte. Nur im Studio kam öfters mal als Kontrast ein alter modifizierter Musicman Gitarrenamp zum Einsatz. Leider gehört der Thommy Krawallo, unserem Producer, und er möchte ihn ganz gern behalten.
Wie wichtig sind euch Konzerte?
CORNELIUS: Tanzen und Träumen und Fluchen und mit der Zunge schnalzen. Konzerte sind der Grund warum wir Songs schreiben. Genau hier, mit anderen, mit Freunden und Fremden entsteht Musik, wird lebendig und fließt weiter (denn wir halten uns gegenseitig, und lassen los). Das sind die Eckpunkte, die Markierungen der Reise. Eine Reise, die uns alle für einen Moment zusammenbringt, bevor jeder wieder seinem eigenen Ruf folgt.
Mit Dreaminc seid ihr als Hallenser, wie bereits erwähnt, auf einem Berliner Label am Start. Was hat sich sonst noch so in eurer Aufstellung getan?
CORNELIUS: Außer mit Dreaminc arbeiten wir inzwischen mit ASS Booking aus Hamburg zusammen. Die arbeiten gerade an einer Tour für Dezember. Ganz wichtig: unsere Crew. Die Jungs begleiten uns schon sehr lange und dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Inzwischen kommen auch neue Helfer über unser neues BOYS-AND-GIRLS-Streetteam dazu. All diese Leute bringen ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihr Herz mit. Das ist das Wichtigste. Darum geht es.
Die filmische Dokumentation eurer Musik, EPKs und Live-Videos wurden in der Vergangenheit von euch sehr professionell umgesetzt - allesamt sehenswerte Clips! Was können wir diesbezüglich im Umfeld des neuen Albums erwarten?
BABY UNIVERSAL: Das Video zur erste Single "Dance Radio" wird wieder von Fabian Knecht, der auch bei "Boys and Girls" Regie geführt hat, gedreht. Das gibt es demnächst zu sehen und wir freuen uns drauf. Vielen dank auch an m8s, unseren Freund und Fotografen der uns schon seit Jahren begleitet, und diesmal auch das Bandphoto auf dem Plattencover geschossen hat!
Musikalischer Erfolg, d.h. Verkaufszahlen, Airplayes, Konzerte und vor allen Dingen Publikum, scheint ohne Netzaktivitäten in einer globalisierten Welt kaum noch denkbar, etwas für Popromantiker. Wie sehen eure Bemühungen in dieser Richtung aus? Worauf achtet ihr? Was ist euch völlig egal?
BABY UNIVERSAL: Das Internet ist durstig, und unersättlich. Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit haben oft sehr direkt mit Fans zu kommunizieren, auch wenn es wichtiger für uns ist, den Leuten lebendig zu begegnen. Wir beantworten Briefe. Ihr findet das, was wir tun, in Wort und Bild im Internet, und wir halten den Kontakt zum Street Team. Es gibt viele Ideen zu tauschen und Inspiration zu finden, aber ohne die sinnliche Welt ist unser Geist und Körper knorrig und leblos. Also wieder mal eine Frage der Dosierung. Set und Setting. Das Netz und wir kommen inzwischen miteinander aus, wenn wir nicht allzu lange zusammen sind.
Zum Abschluss etwas ganz, ganz anderes. Die drei Weltverbesserungs- maßnahmen von BABY UNIVERSAL sähen wie folgt aus...
BABY UNIVERSAL: Antennenkabel ziehen, Augen auf, Weiter träumen.
Ahoi Baby Universal. Euch gibt es in der jetzigen Besetzung seit 2007. Einen gewonnenen c-tube Bandwettbewerb, zahlreiche Gigs und ein Promoalbum später ("Ahoi Dark Beauty", 2008) steht 2010 eine ganz offizielle Veröffentlichung auf dem Berliner Label Dreaminc mit EMI als Vertrieb an. Wie kam es dazu?
CORNELIUS: Wir waren ab 2008 mit "Ahoi..." unterwegs und haben uns umgesehen. Auch weiter weg, in den USA, wo das Video zu "Boys and Girls" entstanden ist. Du schwimmst eben raus und siehst dich um, ob jemand in der Nähe ist der auch einen langen Atem hat. Direkt am Ufer ist es voll und das Wasser ist seicht. Die Leute von Dreaminc haben das Video auf c-tube gesehen und kamen auf uns zu. Seit März letzten Jahres gehen wir den Weg zusammen.
Warum ist "Ahoi Dark Beauty" nie ´so richtig´ rausgekommen? Und: was dürfen wir vom neuen Album erwarten, auf dem sich auch einige Tracks des Promoalbums wiederfinden?
HANNES: "Ahoi..." war unser erster Schritt nach draußen. Wir haben es damals noch ohne Label in Berlin aufgenommen und 1000 Stück gepresst. Die haben wir dann live an der Bühnenkante verkauft. Dann liefen uns viele "interessierte" Leute über den Weg und von den Wenigsten blieb etwas übrig. Inzwischen hatten wir schon wieder eine Menge neuer Songs. Als klar war, dass Dreaminc unser Debut veröffentlichen wird, waren wir bereits mit 12 neuen Stücken mitten in einer weiteren Aufnahmesession.
CORNELIUS: Wir haben uns am Ende entschieden, die Songs in die Tracklist zu nehmen, die am dichtesten an uns dran sind, BBU eben in diesem Moment. Deshalb sind auch einige der älteren Stücke von "Ahoi..." auf dem Album. Sie sind ein Teil unserer Geschichte und sollen von den Leuten draußen gehört werden.
Liegen den neuen Stücken ähnlich intensive Erlebnisse zugrunde, wie es bei euren Dauerbrenner "Girls & Boys" der Fall war: spontane Reise in die USA, Verhaftung, Polizeirevier, Durchquerung der Staaten von der Eastcoast zur Westcoast und zum Schluss zurück nach ´good old Germany´ für ein grandioses Video?
CORNELIUS: Ja, auch wenn die Reise eher psychologisch oder, psychopatisch, war. Die Zeit im Studio war wild und unberechenbar, und du musst jeden Moment wach sein, um nicht den Augenblick zu verpassen, in dem du gerade deinen besten Take gespielt hast und sich der Schlüssel zu dem Song verbirgt. Dazu müssen alle dabei sein. Damit du nicht abgeworfen wirst.
HANNES: Einige Stücke haben wir im Studio komplett zerlegt und neu zusammengesetzt. Das hat der Zeit und den Songs eine eigene Dynamik gegeben, und uns nah zusammengebracht. Es gibt Tage, da stehst du auf, trinkst deinen Kaffee und nimmst dir einen Song vor. Wenn du dich kurz darauf umschaust, ist es drei Uhr Nachts und du stehst immer noch im selben Raum mit den selben Leuten - nur der Song hat sich verändert, ist jetzt fertig! Diese Momente hauen mich jedes Mal wieder um. Ein unbeschreibliches Gefühl. Danach legst du dich irgendwann ins Bett und suchst im Kopf noch die Stop Taste. Wir haben, nebenbei gesagt, auch die ganze Zeit im Studio gewohnt. Das war genauso ein Trip, nur diesmal nicht über 6000 Kilometer, sondern in einem Raum im Keller.
Ihr ward drei Tage im Hansa Tonstudio - der erste Preis im ersten c-tube Band Contest. Von den dort produzierten Tracks hat es nur eine Komposition, "Ghost in the house", auf das neue Album geschafft. Warum diese und was ist aus den anderen drei geworden?
CORNELIUS: Du musst dich eben entscheiden. Und "Ghost..." ist von den Hansa-Songs eben der, der uns am nächsten ist. Die anderen Songs sind Freunde, die ab und zu vorbeikommen. Und dann nehmen wir sie mit auf ein Konzert.
Wunschkonzert: wie sähe für euch die perfekte Rezension eures aktuellen Albums zum Beispiel im Magazin SPEX aus?
CORNELIUS: Entscheidet selbst - die Platte ist roh - die Platte ist nicht easy - die Platte ist nicht cheesy - bringt mich durcheinander, und das fühlt sich merkwürdig beweglich an?! Ich hör noch mal rein - Station an Station - mir zucken beim träumen die Füße.
Ihr habt es 2010 zu den Rocknewcomern der VW Sound Foundation gebracht. Gratulation! Sind im Umfeld der Release Kooperationen mit anderen Künstlern geplant, z. B. durch Remixarbeiten der Originalsongs?
BABY UNIVERSAL: Wir wollen zur Release Party ein Konzert mit Freunden geben, die ihre Arbeiten, Fotos, Malerei, was immer bis dahin entsteht zur Musik ausstellen. Vor allem Arbeiten, die uns inspiriert haben und die umgekehrt von der Musik inspiriert wurden.
Eure Vorliebe für die analoge Produktion ist bekannt. Ihr spielt für eure Songs meistens keine einzelnen Spuren ein, sondern nehmt den Backing Track mit der Band in einem Take auf Tonbändern auf. Wie aufwendig bzw. schwierig ist es heutzutage, einen solchen Anspruch umzusetzen? Welches Studioequipment ist dafür unverzichtbar?
CORNELIUS: Es gibt nicht mehr viele Studios die mit solchen Apparaten arbeiten, diese Plätze sind wie Inseln. Du musst Leidenschaft für diese Arbeit haben, du musst die Maschinen gut behandeln und sie pflegen, sonst lassen sie dich im Stich. Das ist eine sinnliche Arbeit ohne Netz, du musst dich auf den Moment einlassen. Keine Safety Copies, kein Rückgängigmachen. Für uns ist das der einzige Weg, weil Musik ein Puls ist, lebendig.
HANNES: Aufgenommen haben wir alle Tracks in Berlin im Studio unseres Produzenten Thommy Krawallo. Er ist einer der ganz wenigen, der noch die nötige Ausdauer und Leidenschaft hat, analog auf 24 Spur Studer zu recorden. Rational betrachtet, dauert alles ja mindestens doppelt so lang und man arbeitet ausschließlich in "Echtzeit". Du kriegst drei, maximal vier Takes auf ein Band. Dann ist es voll; und die Bänder sind schwer zu bekommen und kosten richtig Geld. Man könnte sich also fragen, warum wir uns das antun. Zum einen klingt es natürlich fantastisch. Wer das Glück hatte mal so zu arbeiten, hört auch irgendwann auf über Plug-Ins nachzudenken. Zum anderen ist es großartig, Musik nicht sehen zu müssen. Reines Hören ist ein gewaltiger Unterschied zum Wellenform-rücken und Malen-nach-Zahlen am Monitor. Außerdem gibt es kein "undo". Du musst dich entscheiden ob du den nächsten Take besser spielst als den vorherigen. Der ist dann nämlich weg.
Das ist eine gute Stelle um nach eurer persönlichen Ausstattung zu fragen. Stellt uns bitte euer aktuelles Equipment in allen Einzelheiten vor!
HANNES: Das ungewöhnlichste an unserem Setup sind die Drums. Unser Drummer spielt als eigentliche Bassdrum eine Cajon, Marke Eigenbau, mit umgekehrter Fußmaschine. Sein Lo-Tom ist eine liegende 26"Bassdrum von Gretsch Typ "Catalina Club". Dazu kommen noch Snare (ebenfalls "Catalina Club"), HiHat und zwei Becken. Das Pendant zu diesem recht spartanischen Drumset ist ein umfangreiches Perkussion Set. Timbales, Bongos, Congas, diverse Shaker und Toys, einige Becken und ein uraltes Kaufhauskeyboard sowie ein ROLAND PSP Samplepad gehören dazu.
Unser Bassist spielt zur Zeit ein Ampeg Stack mit SVT4 pro Topteil und passender 4x10"Box. Sein Instrument ist ein Fender 1973 Precision Bass.Mein Gitarrensetup besteht aus einer YAMAHA AES 1500 mit Bigsby und einem Fender Hot Rod Deville.
Die Gitarre hat Splitbare Pickups, bleibt trotz Bigsby in-tune und kann somit alles, was ich live brauche. Den Amp hab ich mit Tonebones auf 15Watt reduziert, macht immer noch genug Krach, klingt aber noch satter. Eigentlich brauch man nicht mehr, trotzdem hab ich noch Boss Tuner, Delay und Tremolo dazwischen. Zum Fuzzen und boosten spiel ich Z-Vex und OKKO.
Cornelius nutzt ebenfalls einen Fender Combo, den Hot Rod Deluxe, und meistens seine Tele von Fernandes. Als Zerrer spielt er den BigMuff.
Wie unterscheidet sich euer Live-Equipment von dem des Probenraums?
BABY UNIVERSAL: Gar nicht! Wir proben und schreiben auf demselben Zeug, das wir auch live mitnehmen. So bleiben wir recht nah am Sound der Platte. Nur im Studio kam öfters mal als Kontrast ein alter modifizierter Musicman Gitarrenamp zum Einsatz. Leider gehört der Thommy Krawallo, unserem Producer, und er möchte ihn ganz gern behalten.
Wie wichtig sind euch Konzerte?
CORNELIUS: Tanzen und Träumen und Fluchen und mit der Zunge schnalzen. Konzerte sind der Grund warum wir Songs schreiben. Genau hier, mit anderen, mit Freunden und Fremden entsteht Musik, wird lebendig und fließt weiter (denn wir halten uns gegenseitig, und lassen los). Das sind die Eckpunkte, die Markierungen der Reise. Eine Reise, die uns alle für einen Moment zusammenbringt, bevor jeder wieder seinem eigenen Ruf folgt.
Mit Dreaminc seid ihr als Hallenser, wie bereits erwähnt, auf einem Berliner Label am Start. Was hat sich sonst noch so in eurer Aufstellung getan?
CORNELIUS: Außer mit Dreaminc arbeiten wir inzwischen mit ASS Booking aus Hamburg zusammen. Die arbeiten gerade an einer Tour für Dezember. Ganz wichtig: unsere Crew. Die Jungs begleiten uns schon sehr lange und dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Inzwischen kommen auch neue Helfer über unser neues BOYS-AND-GIRLS-Streetteam dazu. All diese Leute bringen ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihr Herz mit. Das ist das Wichtigste. Darum geht es.
Die filmische Dokumentation eurer Musik, EPKs und Live-Videos wurden in der Vergangenheit von euch sehr professionell umgesetzt - allesamt sehenswerte Clips! Was können wir diesbezüglich im Umfeld des neuen Albums erwarten?
BABY UNIVERSAL: Das Video zur erste Single "Dance Radio" wird wieder von Fabian Knecht, der auch bei "Boys and Girls" Regie geführt hat, gedreht. Das gibt es demnächst zu sehen und wir freuen uns drauf. Vielen dank auch an m8s, unseren Freund und Fotografen der uns schon seit Jahren begleitet, und diesmal auch das Bandphoto auf dem Plattencover geschossen hat!
Musikalischer Erfolg, d.h. Verkaufszahlen, Airplayes, Konzerte und vor allen Dingen Publikum, scheint ohne Netzaktivitäten in einer globalisierten Welt kaum noch denkbar, etwas für Popromantiker. Wie sehen eure Bemühungen in dieser Richtung aus? Worauf achtet ihr? Was ist euch völlig egal?
BABY UNIVERSAL: Das Internet ist durstig, und unersättlich. Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit haben oft sehr direkt mit Fans zu kommunizieren, auch wenn es wichtiger für uns ist, den Leuten lebendig zu begegnen. Wir beantworten Briefe. Ihr findet das, was wir tun, in Wort und Bild im Internet, und wir halten den Kontakt zum Street Team. Es gibt viele Ideen zu tauschen und Inspiration zu finden, aber ohne die sinnliche Welt ist unser Geist und Körper knorrig und leblos. Also wieder mal eine Frage der Dosierung. Set und Setting. Das Netz und wir kommen inzwischen miteinander aus, wenn wir nicht allzu lange zusammen sind.
Zum Abschluss etwas ganz, ganz anderes. Die drei Weltverbesserungs- maßnahmen von BABY UNIVERSAL sähen wie folgt aus...
BABY UNIVERSAL: Antennenkabel ziehen, Augen auf, Weiter träumen.
Ahoi Baby Universal. Euch gibt es in der jetzigen Besetzung seit 2007. Einen gewonnenen c-tube Bandwettbewerb, zahlreiche Gigs und ein Promoalbum später ("Ahoi Dark Beauty", 2008) steht 2010 eine ganz offizielle Veröffentlichung auf dem Berliner Label Dreaminc mit EMI als Vertrieb an. Wie kam es dazu?
CORNELIUS: Wir waren ab 2008 mit "Ahoi..." unterwegs und haben uns umgesehen. Auch weiter weg, in den USA, wo das Video zu "Boys and Girls" entstanden ist. Du schwimmst eben raus und siehst dich um, ob jemand in der Nähe ist der auch einen langen Atem hat. Direkt am Ufer ist es voll und das Wasser ist seicht. Die Leute von Dreaminc haben das Video auf c-tube gesehen und kamen auf uns zu. Seit März letzten Jahres gehen wir den Weg zusammen.
Warum ist "Ahoi Dark Beauty" nie ´so richtig´ rausgekommen? Und: was dürfen wir vom neuen Album erwarten, auf dem sich auch einige Tracks des Promoalbums wiederfinden?
HANNES: "Ahoi..." war unser erster Schritt nach draußen. Wir haben es damals noch ohne Label in Berlin aufgenommen und 1000 Stück gepresst. Die haben wir dann live an der Bühnenkante verkauft. Dann liefen uns viele "interessierte" Leute über den Weg und von den Wenigsten blieb etwas übrig. Inzwischen hatten wir schon wieder eine Menge neuer Songs. Als klar war, dass Dreaminc unser Debut veröffentlichen wird, waren wir bereits mit 12 neuen Stücken mitten in einer weiteren Aufnahmesession.
CORNELIUS: Wir haben uns am Ende entschieden, die Songs in die Tracklist zu nehmen, die am dichtesten an uns dran sind, BBU eben in diesem Moment. Deshalb sind auch einige der älteren Stücke von "Ahoi..." auf dem Album. Sie sind ein Teil unserer Geschichte und sollen von den Leuten draußen gehört werden.
Liegen den neuen Stücken ähnlich intensive Erlebnisse zugrunde, wie es bei euren Dauerbrenner "Girls & Boys" der Fall war: spontane Reise in die USA, Verhaftung, Polizeirevier, Durchquerung der Staaten von der Eastcoast zur Westcoast und zum Schluss zurück nach ´good old Germany´ für ein grandioses Video?
CORNELIUS: Ja, auch wenn die Reise eher psychologisch oder, psychopatisch, war. Die Zeit im Studio war wild und unberechenbar, und du musst jeden Moment wach sein, um nicht den Augenblick zu verpassen, in dem du gerade deinen besten Take gespielt hast und sich der Schlüssel zu dem Song verbirgt. Dazu müssen alle dabei sein. Damit du nicht abgeworfen wirst.
HANNES: Einige Stücke haben wir im Studio komplett zerlegt und neu zusammengesetzt. Das hat der Zeit und den Songs eine eigene Dynamik gegeben, und uns nah zusammengebracht. Es gibt Tage, da stehst du auf, trinkst deinen Kaffee und nimmst dir einen Song vor. Wenn du dich kurz darauf umschaust, ist es drei Uhr Nachts und du stehst immer noch im selben Raum mit den selben Leuten - nur der Song hat sich verändert, ist jetzt fertig! Diese Momente hauen mich jedes Mal wieder um. Ein unbeschreibliches Gefühl. Danach legst du dich irgendwann ins Bett und suchst im Kopf noch die Stop Taste. Wir haben, nebenbei gesagt, auch die ganze Zeit im Studio gewohnt. Das war genauso ein Trip, nur diesmal nicht über 6000 Kilometer, sondern in einem Raum im Keller.
Ihr ward drei Tage im Hansa Tonstudio - der erste Preis im ersten c-tube Band Contest. Von den dort produzierten Tracks hat es nur eine Komposition, "Ghost in the house", auf das neue Album geschafft. Warum diese und was ist aus den anderen drei geworden?
CORNELIUS: Du musst dich eben entscheiden. Und "Ghost..." ist von den Hansa-Songs eben der, der uns am nächsten ist. Die anderen Songs sind Freunde, die ab und zu vorbeikommen. Und dann nehmen wir sie mit auf ein Konzert.
Wunschkonzert: wie sähe für euch die perfekte Rezension eures aktuellen Albums zum Beispiel im Magazin SPEX aus?
CORNELIUS: Entscheidet selbst - die Platte ist roh - die Platte ist nicht easy - die Platte ist nicht cheesy - bringt mich durcheinander, und das fühlt sich merkwürdig beweglich an?! Ich hör noch mal rein - Station an Station - mir zucken beim träumen die Füße.
Ihr habt es 2010 zu den Rocknewcomern der VW Sound Foundation gebracht. Gratulation! Sind im Umfeld der Release Kooperationen mit anderen Künstlern geplant, z. B. durch Remixarbeiten der Originalsongs?
BABY UNIVERSAL: Wir wollen zur Release Party ein Konzert mit Freunden geben, die ihre Arbeiten, Fotos, Malerei, was immer bis dahin entsteht zur Musik ausstellen. Vor allem Arbeiten, die uns inspiriert haben und die umgekehrt von der Musik inspiriert wurden.
Eure Vorliebe für die analoge Produktion ist bekannt. Ihr spielt für eure Songs meistens keine einzelnen Spuren ein, sondern nehmt den Backing Track mit der Band in einem Take auf Tonbändern auf. Wie aufwendig bzw. schwierig ist es heutzutage, einen solchen Anspruch umzusetzen? Welches Studioequipment ist dafür unverzichtbar?
CORNELIUS: Es gibt nicht mehr viele Studios die mit solchen Apparaten arbeiten, diese Plätze sind wie Inseln. Du musst Leidenschaft für diese Arbeit haben, du musst die Maschinen gut behandeln und sie pflegen, sonst lassen sie dich im Stich. Das ist eine sinnliche Arbeit ohne Netz, du musst dich auf den Moment einlassen. Keine Safety Copies, kein Rückgängigmachen. Für uns ist das der einzige Weg, weil Musik ein Puls ist, lebendig.
HANNES: Aufgenommen haben wir alle Tracks in Berlin im Studio unseres Produzenten Thommy Krawallo. Er ist einer der ganz wenigen, der noch die nötige Ausdauer und Leidenschaft hat, analog auf 24 Spur Studer zu recorden. Rational betrachtet, dauert alles ja mindestens doppelt so lang und man arbeitet ausschließlich in "Echtzeit". Du kriegst drei, maximal vier Takes auf ein Band. Dann ist es voll; und die Bänder sind schwer zu bekommen und kosten richtig Geld. Man könnte sich also fragen, warum wir uns das antun. Zum einen klingt es natürlich fantastisch. Wer das Glück hatte mal so zu arbeiten, hört auch irgendwann auf über Plug-Ins nachzudenken. Zum anderen ist es großartig, Musik nicht sehen zu müssen. Reines Hören ist ein gewaltiger Unterschied zum Wellenform-rücken und Malen-nach-Zahlen am Monitor. Außerdem gibt es kein "undo". Du musst dich entscheiden ob du den nächsten Take besser spielst als den vorherigen. Der ist dann nämlich weg.
Das ist eine gute Stelle um nach eurer persönlichen Ausstattung zu fragen. Stellt uns bitte euer aktuelles Equipment in allen Einzelheiten vor!
HANNES: Das ungewöhnlichste an unserem Setup sind die Drums. Unser Drummer spielt als eigentliche Bassdrum eine Cajon, Marke Eigenbau, mit umgekehrter Fußmaschine. Sein Lo-Tom ist eine liegende 26"Bassdrum von Gretsch Typ "Catalina Club". Dazu kommen noch Snare (ebenfalls "Catalina Club"), HiHat und zwei Becken. Das Pendant zu diesem recht spartanischen Drumset ist ein umfangreiches Perkussion Set. Timbales, Bongos, Congas, diverse Shaker und Toys, einige Becken und ein uraltes Kaufhauskeyboard sowie ein ROLAND PSP Samplepad gehören dazu.
Unser Bassist spielt zur Zeit ein Ampeg Stack mit SVT4 pro Topteil und passender 4x10"Box. Sein Instrument ist ein Fender 1973 Precision Bass.Mein Gitarrensetup besteht aus einer YAMAHA AES 1500 mit Bigsby und einem Fender Hot Rod Deville.
Die Gitarre hat Splitbare Pickups, bleibt trotz Bigsby in-tune und kann somit alles, was ich live brauche. Den Amp hab ich mit Tonebones auf 15Watt reduziert, macht immer noch genug Krach, klingt aber noch satter. Eigentlich brauch man nicht mehr, trotzdem hab ich noch Boss Tuner, Delay und Tremolo dazwischen. Zum Fuzzen und boosten spiel ich Z-Vex und OKKO.
Cornelius nutzt ebenfalls einen Fender Combo, den Hot Rod Deluxe, und meistens seine Tele von Fernandes. Als Zerrer spielt er den BigMuff.
Wie unterscheidet sich euer Live-Equipment von dem des Probenraums?
BABY UNIVERSAL: Gar nicht! Wir proben und schreiben auf demselben Zeug, das wir auch live mitnehmen. So bleiben wir recht nah am Sound der Platte. Nur im Studio kam öfters mal als Kontrast ein alter modifizierter Musicman Gitarrenamp zum Einsatz. Leider gehört der Thommy Krawallo, unserem Producer, und er möchte ihn ganz gern behalten.
Wie wichtig sind euch Konzerte?
CORNELIUS: Tanzen und Träumen und Fluchen und mit der Zunge schnalzen. Konzerte sind der Grund warum wir Songs schreiben. Genau hier, mit anderen, mit Freunden und Fremden entsteht Musik, wird lebendig und fließt weiter (denn wir halten uns gegenseitig, und lassen los). Das sind die Eckpunkte, die Markierungen der Reise. Eine Reise, die uns alle für einen Moment zusammenbringt, bevor jeder wieder seinem eigenen Ruf folgt.
Mit Dreaminc seid ihr als Hallenser, wie bereits erwähnt, auf einem Berliner Label am Start. Was hat sich sonst noch so in eurer Aufstellung getan?
CORNELIUS: Außer mit Dreaminc arbeiten wir inzwischen mit ASS Booking aus Hamburg zusammen. Die arbeiten gerade an einer Tour für Dezember. Ganz wichtig: unsere Crew. Die Jungs begleiten uns schon sehr lange und dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Inzwischen kommen auch neue Helfer über unser neues BOYS-AND-GIRLS-Streetteam dazu. All diese Leute bringen ihre Energie, ihre Leidenschaft und ihr Herz mit. Das ist das Wichtigste. Darum geht es.
Die filmische Dokumentation eurer Musik, EPKs und Live-Videos wurden in der Vergangenheit von euch sehr professionell umgesetzt - allesamt sehenswerte Clips! Was können wir diesbezüglich im Umfeld des neuen Albums erwarten?
BABY UNIVERSAL: Das Video zur erste Single "Dance Radio" wird wieder von Fabian Knecht, der auch bei "Boys and Girls" Regie geführt hat, gedreht. Das gibt es demnächst zu sehen und wir freuen uns drauf. Vielen dank auch an m8s, unseren Freund und Fotografen der uns schon seit Jahren begleitet, und diesmal auch das Bandphoto auf dem Plattencover geschossen hat!
Musikalischer Erfolg, d.h. Verkaufszahlen, Airplayes, Konzerte und vor allen Dingen Publikum, scheint ohne Netzaktivitäten in einer globalisierten Welt kaum noch denkbar, etwas für Popromantiker. Wie sehen eure Bemühungen in dieser Richtung aus? Worauf achtet ihr? Was ist euch völlig egal?
BABY UNIVERSAL: Das Internet ist durstig, und unersättlich. Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit haben oft sehr direkt mit Fans zu kommunizieren, auch wenn es wichtiger für uns ist, den Leuten lebendig zu begegnen. Wir beantworten Briefe. Ihr findet das, was wir tun, in Wort und Bild im Internet, und wir halten den Kontakt zum Street Team. Es gibt viele Ideen zu tauschen und Inspiration zu finden, aber ohne die sinnliche Welt ist unser Geist und Körper knorrig und leblos. Also wieder mal eine Frage der Dosierung. Set und Setting. Das Netz und wir kommen inzwischen miteinander aus, wenn wir nicht allzu lange zusammen sind.
Zum Abschluss etwas ganz, ganz anderes. Die drei Weltverbesserungs- maßnahmen von BABY UNIVERSAL sähen wie folgt aus...
BABY UNIVERSAL: Antennenkabel ziehen, Augen auf, Weiter träumen.
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