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BANDINTERVIEW: ESKIMO CALLBOY

27.05.2012

Musikvideo und Interview mit Eskimo Callboy

 
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Interview:

ESKIMO CALLBOY

Noch Zeit für ein Interview oder will ein unbefriedigter Kunde, dass ihr ?kommt?!

ESKIMO CALLBOY: Nö nö, alles Bestens wir haben uns heute schon sechsmal selber befriedigt. Da kann der Kunde auch warten.


Aber warum der arktische Eskimo? Wir können es doch kaum erwarten, dass man draußen wieder gemütlich was auf´n Grill hauen kann!?

ESKIMO CALLBOY: Hachja diese alte Geschichte mit dem Bandnamen... Eigentlich ist der Name mehr oder weniger aus dem Affekt entstanden, und die Story dazu ist unheimlich unspektakulär und hart langweilig... Also lass uns lieber über´s Grillen sprechen. Also unsere Torfstecher liegen schon seit Wochen aufgetaut in der Küche und die Grillkohle steht einsatzbereit im Hausflur!


Wie auch immer: Was haut ihr denn so auf´s Feuer, wenn mal wieder ein Gig auf der Tageskarte steht?

ESKIMO CALLBOY: Sechs Tanzende Würstchen mit Elektro-Thrash-Schinken-Mantel?


Keine Ahnung, wie wir so schnell bei dem Sommerthema Grill gelandet sind! Dabei wollten wir doch nur ein harmloses Interview schreiben? Okay, zurück zur Band und Musik. Grade ´ne dicke Tour am brutzeln! Eure erste, oder Wie ist es so?

ESKIMO CALLBOY: Na ja, die Tour ist seit einigen Tagen vorbei und es war wirklich der absolute Wahnsinn. Wir haben unheimlich viele nette Leute kennengelernt, wirklich unglaublich fette Shows gespielt und sind wohl alle noch ein Stück enger zusammen gewachsen. Am liebsten würden wir direkt die nächste Tour auf den Grill schmeißen und genau da weitermachen, wo wir aufgehört haben. An dieser Stelle vielleicht auch nochmals ein großes Dankeschön an alle, die so geil mit uns abgefeiert haben und an unsere Bro´s von Madison Affair, die uns die ganze Tour über mehr als gut supportet haben. Vielen Dank, wir haben euch lieb!


Bei sechs Musikern in einer Band: wie groß war noch mal euer Proberaum?

ESKIMO CALLBOY: So um die 50 Quadratmeter... wie so ´ne Pommesbude, wenn wir schon vom Grillen quatschen.


Und was steht und liegt und wälzt sich da so im Proberaum? Worauf spielt ihr und was sind eure Equipment-Lieblinge?

ESKIMO CALLBOY: Also im Moment herrscht da ein ziemliches Chaos, was jede gestandene Putzfrau das Fürchten lehren würde, da wir in letzter Zeit nur noch aus und einräumen. Live spielen unsere Gitarristen beide auf Engl Screamer Topteile, jeweils mit 2x12 Cabinets. Die Bassfraktion ist mit Orange und Warwick versorgt und die Drums sind von Dr.Custom. Equipment-Liebling ist definitiv unsere Hello Kitty Ersatzgitarre von Fender. Ohne die, geht nix!


Da habt ihr aber gut vorgesorgt mit der Partycroud: Knapp 32.100 Facebook-likes. Euch gibt es doch erst seit zwei Jahren, wie ist das möglich?

ESKIMO CALLBOY: Das können wir uns eigentlich selber nicht so wirklich beantworten. Scheinbar haben wir mit Eskimo Callboy einen Bereich abgedeckt, der so in der Art noch nicht besetzt war. Allerdings haben wir auch von Anfang an viel dafür getan, dass sich unsere Musik irgendwie verbreitet. Wir haben damals sämtliche Netzwerke wie Studivz, Myspace, Facebook etc. bombardiert und alle Mails wirklich persönlich beantwortet. Das war unheimlich viel Arbeit, aber uns war immer der persönliche Draht zu den Leuten wichtig. Wir wollten damals eigentlich nur Shows spielen, und die ganze Sache hat sich immer mehr zum Selbstläufer entwickelt.


Wer in der Band schreibt eigentlich diese versauten Texte?

ESKIMO CALLBOY: Das ergibt sich eigentlich immer relativ spontan beim Songwriting. In der Regel steht schon ein Instrumental und jeder gibt dann nach und nach seinen Senf dazu, bis die Lyrics schließlich komplett sind. Wir fixieren uns aber nicht zwangsläufig darauf, dass die Texte einen pornographischen Hintergrund haben müssen. Es läuft viel mehr so ab, das wirklich jeder seinen Teil dazu beiträgt, bis die komplette Band laut lachend im Raum liegt.


Nochmal zum Callboy: Die Jungs von Slipknot verhüten mit ihren Masken, KISS mit der ewig langen Zunge und ihr? Wie verschont ihr die Welt?

ESKIMO CALLBOY: Wir tragen erstens aus Prinzip und zweites aus absoluter Überzeugung hautenge Leggins mit trashigem Muster, damit auf der Bühne auch auf keinen Fall unabsichtlich ein Kind gezeugt wird. Wir haben uns das von Clark Kent abgeguckt, der ja schließlich auch nur ´ne Brille trägt, weil er sonst zu gut aussehen würde.


Die richtigen Leute zum Feiern - Pommesbude zum abrocken - ´ne fette Tour auch. WAS WOLLT IHR DENN NOCH?!

ESKIMO CALLBOY: Nach der Weltherrschaft, ´nen aufblasbaren Gummipudel?


LINK:
c-tube Profil des Labels REDFIELD RECORDS

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