Narziss: Steffen nutzt im Proberaum ein mindestens 15 Jahre altes Pearl Export Set in den Größen 22x16, 12x11, 13x12, 16x16, mit einer Sonor Maple Snare in 14x5 und DieCast Hoops. Alles ist mit Evans-Fellen bestückt. Die Hardware ist komplett aus dem Hause Pearl, die Fußmaschine ist eine alte DW 5002 mit SingleChain. Das Schlagzeug wird mit einem 4Kit Mikro-Set von Samson abgenommen. Als Becken werden Masterworks Custom Becken in den Größen 20", 19", 18", 16", eine 14" HiHat, ein 10" Splash und eine 6" Bell genutzt.
Im Proberaum werden Inear-Hörern von Ultimate Ears verwendet. Es ist alles so verkabelt, dass wir alle mit Inear-Monitoring spielen können. Die gesamte Band wird abgenommen und der Mix mit einem Spirit Folio SX 16 Kanal Pult erstellt. Dazu verwenden wir noch Behringer Composer und ein Hallgerät von Alesis. Alle Kabel sind von Sommer-Cable. Zur Unterstützung hat Steffen noch einen Bass-Shaker von Fischer-Amps an seinem Drumhocker montiert. Wir sind somit in der Lage schnell mal ein Demo aufzunehmen, entweder auf unseren 8-Spurrekorder oder mit dem MacBook.
Johannes spielt einen Marshall JCM 900 mit Marshall 1960 Boxen in der A und B Variante, abgenommen mit einem Sennheiser MD421. Außerdem benutzt er einen BBE Sonic Maximizer 362, ein Korg DTR-2 Racktuner und ein Samson Wireless System. An Gitarren spielt er ausschließlich Gibson, eine SG Junior, eine Les Paul Studio und eine Les Paul Supreme. Die Saiten für die Instrumente stammen von SIT-Strings.
Sebastian spielt eine MesaBoogie 2/90 Endstufe mit einer Digitech Valve FX Vorstufe. Er benutzt ebenfalls ein Marshall Full-Stack, einen BBE SonicMaximizer 362, ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Er spielt Gibson Gitarren, eine Les Paul Studio und eine SG Special, ebenfalls mit SIT-Strings. Sein Signal wird mit einem Shure SM 57 abgenommen.
Steven benutzt Hartke, ein HA 3500 Topteil mit 2 4x10 Boxen. Er verwendet einen BBE SonicMaximizer 362 ,ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Als DI-Box nutzt er einen Tech21 SansampDI. Er spielt einen Washburn Hammerhead Bass mit Hartke_Strings.
Alexander benutzt ein Shure Beta58 Mikrofon und eine alte Craaft Gesangsanlage mit 2 15/3 Boxen.
Wie klingen Narziss?
Narziss: Die Frage sollte eher ein Außenstehender beantworten. Das ist so ähnlich wie beim Reden. Man meint seine Stimme zu kennen, und wenn sie dann einmal aufgenommen wird, ist man erschreckt, wie man selber klingt. Wir pendeln gerne zwischen den Extremen hin und her. Mal ist es eher ruhig und melodisch, dann mal aggressiv und eher rhythmisch. Streckenweise ist es auch sehr düster und dann wieder etwas hoffnungsvoller. So würde wir uns beschreiben.
Ihr spielt Metalcore auf deutsch. Worin liegt die Wahl zur Heimatsprache begründet? Ist es lediglich das Alleinstellungsmerkmal was reizte, oder steckt mehr dahinter?
Narziss: Es ist einfach unsere Muttersprache. Nur so können wir in unseren Texten genau das ausdrücken, was wir ausdrücken wollen. Wären unsere Englischkenntnisse genauso gut, hätten wir vielleicht auch englische Texte gemacht. Das sind sie aber nicht, und wir wollten die manchmal unglaublich schlechten englischen Texte anderer Bands vermeiden.
Wie hat damals alles angefangen? Erzählt uns von eurem Werdegang. Und was könnt ihr nachkommenden Bands raten?
Narziss: Bis auf Alexander haben wir alle vor Narziss schon Band-Erfahrungen sammeln können. Das hat vieles erleichtert. Trotzdem hat es bis 2004 angedauert ein stabiles Line-up zu haben. Wenn man so oft viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringt, muß es menschlich einfach stimmen. Ich kann jungen Bands nur raten selbst den Arsch hoch zu kriegen. Niemand wird in eurem Proberaum vorbeikommen und euch entdecken. Versucht eine halbwegs professionelle Aufnahme zu machen, schickt sie rum und knüpft Kontakte. Dabei ist MySpace aber nicht alles. Spielt an jeder Steckdose an der man euch spielen läßt, nur so erspielt man sich ein wachsendes Publikum. Wenn ihr anfangt zu proben reicht im Allgemeinen die 300 Euro Übungskombo. Sobald es aber ernst werden soll, kauft euch vernünftiges Equipment. Spart lieber ein halbes Jahr länger und kauft euch was Richtiges, es muß ja auch nicht immer neu sein, der Gebrauchtmarkt gibt da einiges her.
Was hat Narziss vor in der Zukunft?
Narziss: Im Moment bereiten wir uns auf unsere Tour im April vor. Zeitgleich erscheint unser Back-Katalog bei iTunes. Naja, und dann arbeiten wir wieder an neuen Songs, planen eine DVD... Es gibt also immer etwas zu tun.
Narziss: Steffen nutzt im Proberaum ein mindestens 15 Jahre altes Pearl Export Set in den Größen 22x16, 12x11, 13x12, 16x16, mit einer Sonor Maple Snare in 14x5 und DieCast Hoops. Alles ist mit Evans-Fellen bestückt. Die Hardware ist komplett aus dem Hause Pearl, die Fußmaschine ist eine alte DW 5002 mit SingleChain. Das Schlagzeug wird mit einem 4Kit Mikro-Set von Samson abgenommen. Als Becken werden Masterworks Custom Becken in den Größen 20", 19", 18", 16", eine 14" HiHat, ein 10" Splash und eine 6" Bell genutzt.
Im Proberaum werden Inear-Hörern von Ultimate Ears verwendet. Es ist alles so verkabelt, dass wir alle mit Inear-Monitoring spielen können. Die gesamte Band wird abgenommen und der Mix mit einem Spirit Folio SX 16 Kanal Pult erstellt. Dazu verwenden wir noch Behringer Composer und ein Hallgerät von Alesis. Alle Kabel sind von Sommer-Cable. Zur Unterstützung hat Steffen noch einen Bass-Shaker von Fischer-Amps an seinem Drumhocker montiert. Wir sind somit in der Lage schnell mal ein Demo aufzunehmen, entweder auf unseren 8-Spurrekorder oder mit dem MacBook.
Johannes spielt einen Marshall JCM 900 mit Marshall 1960 Boxen in der A und B Variante, abgenommen mit einem Sennheiser MD421. Außerdem benutzt er einen BBE Sonic Maximizer 362, ein Korg DTR-2 Racktuner und ein Samson Wireless System. An Gitarren spielt er ausschließlich Gibson, eine SG Junior, eine Les Paul Studio und eine Les Paul Supreme. Die Saiten für die Instrumente stammen von SIT-Strings.
Sebastian spielt eine MesaBoogie 2/90 Endstufe mit einer Digitech Valve FX Vorstufe. Er benutzt ebenfalls ein Marshall Full-Stack, einen BBE SonicMaximizer 362, ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Er spielt Gibson Gitarren, eine Les Paul Studio und eine SG Special, ebenfalls mit SIT-Strings. Sein Signal wird mit einem Shure SM 57 abgenommen.
Steven benutzt Hartke, ein HA 3500 Topteil mit 2 4x10 Boxen. Er verwendet einen BBE SonicMaximizer 362 ,ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Als DI-Box nutzt er einen Tech21 SansampDI. Er spielt einen Washburn Hammerhead Bass mit Hartke_Strings.
Alexander benutzt ein Shure Beta58 Mikrofon und eine alte Craaft Gesangsanlage mit 2 15/3 Boxen.
Wie klingen Narziss?
Narziss: Die Frage sollte eher ein Außenstehender beantworten. Das ist so ähnlich wie beim Reden. Man meint seine Stimme zu kennen, und wenn sie dann einmal aufgenommen wird, ist man erschreckt, wie man selber klingt. Wir pendeln gerne zwischen den Extremen hin und her. Mal ist es eher ruhig und melodisch, dann mal aggressiv und eher rhythmisch. Streckenweise ist es auch sehr düster und dann wieder etwas hoffnungsvoller. So würde wir uns beschreiben.
Ihr spielt Metalcore auf deutsch. Worin liegt die Wahl zur Heimatsprache begründet? Ist es lediglich das Alleinstellungsmerkmal was reizte, oder steckt mehr dahinter?
Narziss: Es ist einfach unsere Muttersprache. Nur so können wir in unseren Texten genau das ausdrücken, was wir ausdrücken wollen. Wären unsere Englischkenntnisse genauso gut, hätten wir vielleicht auch englische Texte gemacht. Das sind sie aber nicht, und wir wollten die manchmal unglaublich schlechten englischen Texte anderer Bands vermeiden.
Wie hat damals alles angefangen? Erzählt uns von eurem Werdegang. Und was könnt ihr nachkommenden Bands raten?
Narziss: Bis auf Alexander haben wir alle vor Narziss schon Band-Erfahrungen sammeln können. Das hat vieles erleichtert. Trotzdem hat es bis 2004 angedauert ein stabiles Line-up zu haben. Wenn man so oft viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringt, muß es menschlich einfach stimmen. Ich kann jungen Bands nur raten selbst den Arsch hoch zu kriegen. Niemand wird in eurem Proberaum vorbeikommen und euch entdecken. Versucht eine halbwegs professionelle Aufnahme zu machen, schickt sie rum und knüpft Kontakte. Dabei ist MySpace aber nicht alles. Spielt an jeder Steckdose an der man euch spielen läßt, nur so erspielt man sich ein wachsendes Publikum. Wenn ihr anfangt zu proben reicht im Allgemeinen die 300 Euro Übungskombo. Sobald es aber ernst werden soll, kauft euch vernünftiges Equipment. Spart lieber ein halbes Jahr länger und kauft euch was Richtiges, es muß ja auch nicht immer neu sein, der Gebrauchtmarkt gibt da einiges her.
Was hat Narziss vor in der Zukunft?
Narziss: Im Moment bereiten wir uns auf unsere Tour im April vor. Zeitgleich erscheint unser Back-Katalog bei iTunes. Naja, und dann arbeiten wir wieder an neuen Songs, planen eine DVD... Es gibt also immer etwas zu tun.
Narziss: Steffen nutzt im Proberaum ein mindestens 15 Jahre altes Pearl Export Set in den Größen 22x16, 12x11, 13x12, 16x16, mit einer Sonor Maple Snare in 14x5 und DieCast Hoops. Alles ist mit Evans-Fellen bestückt. Die Hardware ist komplett aus dem Hause Pearl, die Fußmaschine ist eine alte DW 5002 mit SingleChain. Das Schlagzeug wird mit einem 4Kit Mikro-Set von Samson abgenommen. Als Becken werden Masterworks Custom Becken in den Größen 20", 19", 18", 16", eine 14" HiHat, ein 10" Splash und eine 6" Bell genutzt.
Im Proberaum werden Inear-Hörern von Ultimate Ears verwendet. Es ist alles so verkabelt, dass wir alle mit Inear-Monitoring spielen können. Die gesamte Band wird abgenommen und der Mix mit einem Spirit Folio SX 16 Kanal Pult erstellt. Dazu verwenden wir noch Behringer Composer und ein Hallgerät von Alesis. Alle Kabel sind von Sommer-Cable. Zur Unterstützung hat Steffen noch einen Bass-Shaker von Fischer-Amps an seinem Drumhocker montiert. Wir sind somit in der Lage schnell mal ein Demo aufzunehmen, entweder auf unseren 8-Spurrekorder oder mit dem MacBook.
Johannes spielt einen Marshall JCM 900 mit Marshall 1960 Boxen in der A und B Variante, abgenommen mit einem Sennheiser MD421. Außerdem benutzt er einen BBE Sonic Maximizer 362, ein Korg DTR-2 Racktuner und ein Samson Wireless System. An Gitarren spielt er ausschließlich Gibson, eine SG Junior, eine Les Paul Studio und eine Les Paul Supreme. Die Saiten für die Instrumente stammen von SIT-Strings.
Sebastian spielt eine MesaBoogie 2/90 Endstufe mit einer Digitech Valve FX Vorstufe. Er benutzt ebenfalls ein Marshall Full-Stack, einen BBE SonicMaximizer 362, ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Er spielt Gibson Gitarren, eine Les Paul Studio und eine SG Special, ebenfalls mit SIT-Strings. Sein Signal wird mit einem Shure SM 57 abgenommen.
Steven benutzt Hartke, ein HA 3500 Topteil mit 2 4x10 Boxen. Er verwendet einen BBE SonicMaximizer 362 ,ein Samson Wireless-System und einen Korg DTR-2 Racktuner. Als DI-Box nutzt er einen Tech21 SansampDI. Er spielt einen Washburn Hammerhead Bass mit Hartke_Strings.
Alexander benutzt ein Shure Beta58 Mikrofon und eine alte Craaft Gesangsanlage mit 2 15/3 Boxen.
Wie klingen Narziss?
Narziss: Die Frage sollte eher ein Außenstehender beantworten. Das ist so ähnlich wie beim Reden. Man meint seine Stimme zu kennen, und wenn sie dann einmal aufgenommen wird, ist man erschreckt, wie man selber klingt. Wir pendeln gerne zwischen den Extremen hin und her. Mal ist es eher ruhig und melodisch, dann mal aggressiv und eher rhythmisch. Streckenweise ist es auch sehr düster und dann wieder etwas hoffnungsvoller. So würde wir uns beschreiben.
Ihr spielt Metalcore auf deutsch. Worin liegt die Wahl zur Heimatsprache begründet? Ist es lediglich das Alleinstellungsmerkmal was reizte, oder steckt mehr dahinter?
Narziss: Es ist einfach unsere Muttersprache. Nur so können wir in unseren Texten genau das ausdrücken, was wir ausdrücken wollen. Wären unsere Englischkenntnisse genauso gut, hätten wir vielleicht auch englische Texte gemacht. Das sind sie aber nicht, und wir wollten die manchmal unglaublich schlechten englischen Texte anderer Bands vermeiden.
Wie hat damals alles angefangen? Erzählt uns von eurem Werdegang. Und was könnt ihr nachkommenden Bands raten?
Narziss: Bis auf Alexander haben wir alle vor Narziss schon Band-Erfahrungen sammeln können. Das hat vieles erleichtert. Trotzdem hat es bis 2004 angedauert ein stabiles Line-up zu haben. Wenn man so oft viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringt, muß es menschlich einfach stimmen. Ich kann jungen Bands nur raten selbst den Arsch hoch zu kriegen. Niemand wird in eurem Proberaum vorbeikommen und euch entdecken. Versucht eine halbwegs professionelle Aufnahme zu machen, schickt sie rum und knüpft Kontakte. Dabei ist MySpace aber nicht alles. Spielt an jeder Steckdose an der man euch spielen läßt, nur so erspielt man sich ein wachsendes Publikum. Wenn ihr anfangt zu proben reicht im Allgemeinen die 300 Euro Übungskombo. Sobald es aber ernst werden soll, kauft euch vernünftiges Equipment. Spart lieber ein halbes Jahr länger und kauft euch was Richtiges, es muß ja auch nicht immer neu sein, der Gebrauchtmarkt gibt da einiges her.
Was hat Narziss vor in der Zukunft?
Narziss: Im Moment bereiten wir uns auf unsere Tour im April vor. Zeitgleich erscheint unser Back-Katalog bei iTunes. Naja, und dann arbeiten wir wieder an neuen Songs, planen eine DVD... Es gibt also immer etwas zu tun.
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