Musikvideo und Interview mit Dave & the Pussies [mehr]
Eine Band, die auch ohne Sänger die Bühne rockt und mit ihrem Sound an eine längst vergessene Zeit erinnert, in der James Bond noch in schwarz-weiß lief. Wie sieht die Geschichte hinter Dave & the Pussies aus?
DAVE & THE PUSSIES: Wir kommen aus einem kleinem Dorf mit 4000 Einwohnern, Fieberbrunn in Tirol. Rock`n`Roll war hier immer schon sehr stark und es gab in den besten Zeiten an die 20 Rock Bands. Wir wohnen alle hier nur 100 Meter voneinander entfernt. Da kennt man sich natürlich, und dann zusammen zu spielen liegt nahe. Die Surf Music haben Dave und Lukas beim einzigen jemals in Österreich gespielten Konzert von Dick Dale für sich entdeckt. Dass der Übervater der Surf Music hier bei uns spielte, hat grossen Eindruck hinterlassen. Surf Musik hat eine ganz eigene Magie und der Fundus an alten und neuen Bands ist fast unerschöpflich. Das hat nichts mit Traditionalismus und Nostalgie zu tun, sondern dieser Teil des Sounduniversums ist einfach riesig.
[B]Wie kriegt ihr euren speziellen Sound hin? Wie viele Pussies wurden für das Wah-Wah-Effektgerät benötigt und was braucht man noch so alles im Proberaum um so eine Musik nach zuspielen?
DAVE & THE PUSSIES: Diese Frage wird uns nach fast jedem Konzert gestellt. Wir denken, dass der Sound zum größten Teil durch unsere Spielweise und die Songs bestimmt wird. Nichtsdestotrotz sind wir aber alle absolute Analog Freaks. Auch bei Aufnahmen gibt es kein digitales Teil im Signalweg. Mex lebt seine Spinnerei ja auch beruflich in dieser Richtung als Vinylhersteller aus (www.drdub.com). Die Gitarre ist das wichtigste Instrument jeder Surf-Combo, und ihr Sound beschreibt das Genre und umgekehrt. Dave spielt eine Fender Jazzmaster und eine Kombination aus diversen Verstärkern wie z. B. Fender Bassman, Fender Twin Reverb, Fender Showman oder auch mal einen Marshall JCM 800... Dazwischen ist eine elektrische Verbindung in Form von Toasterkabeln und komischen Spiralkabeln... Unterbrochen wird diese Verbindung NUR vom Fender Reverb, dem Morley Oil-Can-Delay und einem Stimmgerät. Das der Sound so ist wie er ist, liegt an Dave und nicht irgendwelchen Zauberkistchen. Der Bass durchläuft einen ähnlichen Signalweg. Mex`s zarten Bürohände, die in der Freizeit auch mal eine Motorrad-Tour durch Afrika machen, treffen z. Z. auf einen Fender Precision und dieser auf einen Fender Super Twin wahlweise mit 2x15" oder 8x10" Box. Also: THE PUSSIES ARE PROUD FENDER BENDERS!!! Das Schlagzeug ist sehr spartanisch, eigentlich animalisch. Lukas spielt das ehemalige Schlagzeug der Polizeimusik Salzburg (aka Kiwara-schlogzeig), dass von seinen fünf Trommeln nur drei behalten durfte. Wichtigstes Element des Schlagzeugs ist das Ride, da 99% der Rhythmen darauf aufbauen. Im Proberaum liegen aber noch Hunderte anderer Sachen, die dem Pussies Reinheitsgebot (100% ANALOG!) entsprechen und auch bei Lust und Laune zum Sound produzieren verwendet werden.
Zahlreiche Videos habt ihr bei c-tube schon hoch geladen: sind das Live-Mitschnitte aus dem Proberaum oder Live-Mitschnitte von Konzerten? Habt ihr in Zukunft auch vor einen Drehbuch-Videoclip zu produzieren?
DAVE & THE PUSSIES: Wir sind in der glücklichen Situation einen guten Kameramann und Cutter als Freund zu haben. Leider scheitert es immer an der Zeit. Am Wochenende wo Zeit wäre spielen wir ja meistens. Aber schlussendlich sind wir eine Live Band und das funktioniert bei uns am Besten. Superstars werden wir ja eh keine.
Wie sehr sehnt ihr euch nach einem Sänger der eure Musik versteht? Plant ihr weiterhin live Instumental-Musik für Tanzshows zu machen?
Dave: Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen mit verschiedenen Sängern würde ich sagen: gar nicht. In Zukunft würde ich jedoch gerne ein paar Songs mit Vocals ins Programm aufnehmen, diese werden aber nie dominieren.
Tod: In 5 Jahren.
Lukas: In 5 Jahren haben wir vermutlich doppelt so viele Verstärker und ein kleines Platz-Problem...
Ihr kommt aus Österreich. Wie schwer ist es in eurem Heimatland eine Fanbase zu gründen und Anhänger zu finden?
Lukas: Die treue Fanbase, die zu all unseren Konzerte mitfährt, besteht im besten Fall aus einem Roadie und ein paar anderen Spinnern... Jedoch hatten wir bisher noch nie Probleme das Publikum vor Ort von uns zu überzeugen. Auch wenn der eine oder andere sich nicht wirklich mit Instrumental-Musik anfreunden kann, brachten wir bisher noch jedes Bein zum tanzen.
Eure Kostüme, die ihr bei live-Konzerten tragt, animieren zum Auftauchen. Taucht ihr gerne mal ab?
DAVE & THE PUSSIES: Abtauchen ist in einer so kleinen Gemeinde wie oben erwähnt nicht möglich. Der einzige Ausweg besteht aus vier Absinth und den Greatest Hits der Spotnicks.
Ihr bietet auf eurer Homepage alle Songs zum Download an. Was waren eure Argumente die Songs umsonst verfügbar zu machen?
Dave: In meinen Augen gibt es keine Argumente die gegen die freie Verfügbarkeit sprechen. Auf unseren Konzerten gibt es CDs und Vinyl-Singles zu kaufen, wenn jemand ein physische Medium haben will. Vor allem die Vinyl-Single - das von der Band präferierte Format - sehe ich persönlich als Sammlerobjekt, welches man im Regal sichtbar aufbewahrt.
[B]Höhepunkte in all den Jahren der live-Präsenz waren...[B]
Lukas: Das ist schwierig zu sagen. Musik spielen macht uns einfach Spaß, ganz egal ob im Proberaum oder Live. Aber als Höhepunkte unserer bisherigen Konzerte würde ich zum einen das Lokalderby im April 2009 und zum anderen unsere Single-Präsentation im November 2010 zählen. Beim Lokalderby spielten wir gegen eine Band aus dem quasi verfeindeten Nachberort St.Johann: Zwei Bühnen und dazwischen das Publikum. Eine Wahnsinnsatmosphäre. Die Konzerthalle war so voll wie noch nie, und der Schweiß floss von den Wänden. Drei Runden mit jeweils drei Songs - später stand das Ergebnis fest: Der (bisher ungeschlagene!) Heavyweight-Champion ist Dave & The Pussies! (...und wir warten immer noch auf Herausforderer!). Die Single Präsentation war ein sehr persönlicher Höhepunkt für die Band. Zum einen die erste Single, zum anderen fand die Veranstaltung im besten Konzerthaus Tirols statt. Das ehrwürdige "alte Kino" in Fieberbrunn. Dieses Gebäude beherbergt nicht nur unseren Proberaum, sondern war auch über Jahrzehnte immer eine super Konzertlocation. Leider wurde aufgrund von Brandschutzbestimmungen das Gebäude außer Dienst gestellt. Unsere Präsentation war das bisher letzte Konzert in diesen, uns heiligen Hallen.
Eine Band, die auch ohne Sänger die Bühne rockt und mit ihrem Sound an eine längst vergessene Zeit erinnert, in der James Bond noch in schwarz-weiß lief. Wie sieht die Geschichte hinter Dave & the Pussies aus?
DAVE & THE PUSSIES: Wir kommen aus einem kleinem Dorf mit 4000 Einwohnern, Fieberbrunn in Tirol. Rock`n`Roll war hier immer schon sehr stark und es gab in den besten Zeiten an die 20 Rock Bands. Wir wohnen alle hier nur 100 Meter voneinander entfernt. Da kennt man sich natürlich, und dann zusammen zu spielen liegt nahe. Die Surf Music haben Dave und Lukas beim einzigen jemals in Österreich gespielten Konzert von Dick Dale für sich entdeckt. Dass der Übervater der Surf Music hier bei uns spielte, hat grossen Eindruck hinterlassen. Surf Musik hat eine ganz eigene Magie und der Fundus an alten und neuen Bands ist fast unerschöpflich. Das hat nichts mit Traditionalismus und Nostalgie zu tun, sondern dieser Teil des Sounduniversums ist einfach riesig.
[B]Wie kriegt ihr euren speziellen Sound hin? Wie viele Pussies wurden für das Wah-Wah-Effektgerät benötigt und was braucht man noch so alles im Proberaum um so eine Musik nach zuspielen?
DAVE & THE PUSSIES: Diese Frage wird uns nach fast jedem Konzert gestellt. Wir denken, dass der Sound zum größten Teil durch unsere Spielweise und die Songs bestimmt wird. Nichtsdestotrotz sind wir aber alle absolute Analog Freaks. Auch bei Aufnahmen gibt es kein digitales Teil im Signalweg. Mex lebt seine Spinnerei ja auch beruflich in dieser Richtung als Vinylhersteller aus (www.drdub.com). Die Gitarre ist das wichtigste Instrument jeder Surf-Combo, und ihr Sound beschreibt das Genre und umgekehrt. Dave spielt eine Fender Jazzmaster und eine Kombination aus diversen Verstärkern wie z. B. Fender Bassman, Fender Twin Reverb, Fender Showman oder auch mal einen Marshall JCM 800... Dazwischen ist eine elektrische Verbindung in Form von Toasterkabeln und komischen Spiralkabeln... Unterbrochen wird diese Verbindung NUR vom Fender Reverb, dem Morley Oil-Can-Delay und einem Stimmgerät. Das der Sound so ist wie er ist, liegt an Dave und nicht irgendwelchen Zauberkistchen. Der Bass durchläuft einen ähnlichen Signalweg. Mex`s zarten Bürohände, die in der Freizeit auch mal eine Motorrad-Tour durch Afrika machen, treffen z. Z. auf einen Fender Precision und dieser auf einen Fender Super Twin wahlweise mit 2x15" oder 8x10" Box. Also: THE PUSSIES ARE PROUD FENDER BENDERS!!! Das Schlagzeug ist sehr spartanisch, eigentlich animalisch. Lukas spielt das ehemalige Schlagzeug der Polizeimusik Salzburg (aka Kiwara-schlogzeig), dass von seinen fünf Trommeln nur drei behalten durfte. Wichtigstes Element des Schlagzeugs ist das Ride, da 99% der Rhythmen darauf aufbauen. Im Proberaum liegen aber noch Hunderte anderer Sachen, die dem Pussies Reinheitsgebot (100% ANALOG!) entsprechen und auch bei Lust und Laune zum Sound produzieren verwendet werden.
Zahlreiche Videos habt ihr bei c-tube schon hoch geladen: sind das Live-Mitschnitte aus dem Proberaum oder Live-Mitschnitte von Konzerten? Habt ihr in Zukunft auch vor einen Drehbuch-Videoclip zu produzieren?
DAVE & THE PUSSIES: Wir sind in der glücklichen Situation einen guten Kameramann und Cutter als Freund zu haben. Leider scheitert es immer an der Zeit. Am Wochenende wo Zeit wäre spielen wir ja meistens. Aber schlussendlich sind wir eine Live Band und das funktioniert bei uns am Besten. Superstars werden wir ja eh keine.
Wie sehr sehnt ihr euch nach einem Sänger der eure Musik versteht? Plant ihr weiterhin live Instumental-Musik für Tanzshows zu machen?
Dave: Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen mit verschiedenen Sängern würde ich sagen: gar nicht. In Zukunft würde ich jedoch gerne ein paar Songs mit Vocals ins Programm aufnehmen, diese werden aber nie dominieren.
Tod: In 5 Jahren.
Lukas: In 5 Jahren haben wir vermutlich doppelt so viele Verstärker und ein kleines Platz-Problem...
Ihr kommt aus Österreich. Wie schwer ist es in eurem Heimatland eine Fanbase zu gründen und Anhänger zu finden?
Lukas: Die treue Fanbase, die zu all unseren Konzerte mitfährt, besteht im besten Fall aus einem Roadie und ein paar anderen Spinnern... Jedoch hatten wir bisher noch nie Probleme das Publikum vor Ort von uns zu überzeugen. Auch wenn der eine oder andere sich nicht wirklich mit Instrumental-Musik anfreunden kann, brachten wir bisher noch jedes Bein zum tanzen.
Eure Kostüme, die ihr bei live-Konzerten tragt, animieren zum Auftauchen. Taucht ihr gerne mal ab?
DAVE & THE PUSSIES: Abtauchen ist in einer so kleinen Gemeinde wie oben erwähnt nicht möglich. Der einzige Ausweg besteht aus vier Absinth und den Greatest Hits der Spotnicks.
Ihr bietet auf eurer Homepage alle Songs zum Download an. Was waren eure Argumente die Songs umsonst verfügbar zu machen?
Dave: In meinen Augen gibt es keine Argumente die gegen die freie Verfügbarkeit sprechen. Auf unseren Konzerten gibt es CDs und Vinyl-Singles zu kaufen, wenn jemand ein physische Medium haben will. Vor allem die Vinyl-Single - das von der Band präferierte Format - sehe ich persönlich als Sammlerobjekt, welches man im Regal sichtbar aufbewahrt.
[B]Höhepunkte in all den Jahren der live-Präsenz waren...[B]
Lukas: Das ist schwierig zu sagen. Musik spielen macht uns einfach Spaß, ganz egal ob im Proberaum oder Live. Aber als Höhepunkte unserer bisherigen Konzerte würde ich zum einen das Lokalderby im April 2009 und zum anderen unsere Single-Präsentation im November 2010 zählen. Beim Lokalderby spielten wir gegen eine Band aus dem quasi verfeindeten Nachberort St.Johann: Zwei Bühnen und dazwischen das Publikum. Eine Wahnsinnsatmosphäre. Die Konzerthalle war so voll wie noch nie, und der Schweiß floss von den Wänden. Drei Runden mit jeweils drei Songs - später stand das Ergebnis fest: Der (bisher ungeschlagene!) Heavyweight-Champion ist Dave & The Pussies! (...und wir warten immer noch auf Herausforderer!). Die Single Präsentation war ein sehr persönlicher Höhepunkt für die Band. Zum einen die erste Single, zum anderen fand die Veranstaltung im besten Konzerthaus Tirols statt. Das ehrwürdige "alte Kino" in Fieberbrunn. Dieses Gebäude beherbergt nicht nur unseren Proberaum, sondern war auch über Jahrzehnte immer eine super Konzertlocation. Leider wurde aufgrund von Brandschutzbestimmungen das Gebäude außer Dienst gestellt. Unsere Präsentation war das bisher letzte Konzert in diesen, uns heiligen Hallen.
Eine Band, die auch ohne Sänger die Bühne rockt und mit ihrem Sound an eine längst vergessene Zeit erinnert, in der James Bond noch in schwarz-weiß lief. Wie sieht die Geschichte hinter Dave & the Pussies aus?
DAVE & THE PUSSIES: Wir kommen aus einem kleinem Dorf mit 4000 Einwohnern, Fieberbrunn in Tirol. Rock`n`Roll war hier immer schon sehr stark und es gab in den besten Zeiten an die 20 Rock Bands. Wir wohnen alle hier nur 100 Meter voneinander entfernt. Da kennt man sich natürlich, und dann zusammen zu spielen liegt nahe. Die Surf Music haben Dave und Lukas beim einzigen jemals in Österreich gespielten Konzert von Dick Dale für sich entdeckt. Dass der Übervater der Surf Music hier bei uns spielte, hat grossen Eindruck hinterlassen. Surf Musik hat eine ganz eigene Magie und der Fundus an alten und neuen Bands ist fast unerschöpflich. Das hat nichts mit Traditionalismus und Nostalgie zu tun, sondern dieser Teil des Sounduniversums ist einfach riesig.
[B]Wie kriegt ihr euren speziellen Sound hin? Wie viele Pussies wurden für das Wah-Wah-Effektgerät benötigt und was braucht man noch so alles im Proberaum um so eine Musik nach zuspielen?
DAVE & THE PUSSIES: Diese Frage wird uns nach fast jedem Konzert gestellt. Wir denken, dass der Sound zum größten Teil durch unsere Spielweise und die Songs bestimmt wird. Nichtsdestotrotz sind wir aber alle absolute Analog Freaks. Auch bei Aufnahmen gibt es kein digitales Teil im Signalweg. Mex lebt seine Spinnerei ja auch beruflich in dieser Richtung als Vinylhersteller aus (www.drdub.com). Die Gitarre ist das wichtigste Instrument jeder Surf-Combo, und ihr Sound beschreibt das Genre und umgekehrt. Dave spielt eine Fender Jazzmaster und eine Kombination aus diversen Verstärkern wie z. B. Fender Bassman, Fender Twin Reverb, Fender Showman oder auch mal einen Marshall JCM 800... Dazwischen ist eine elektrische Verbindung in Form von Toasterkabeln und komischen Spiralkabeln... Unterbrochen wird diese Verbindung NUR vom Fender Reverb, dem Morley Oil-Can-Delay und einem Stimmgerät. Das der Sound so ist wie er ist, liegt an Dave und nicht irgendwelchen Zauberkistchen. Der Bass durchläuft einen ähnlichen Signalweg. Mex`s zarten Bürohände, die in der Freizeit auch mal eine Motorrad-Tour durch Afrika machen, treffen z. Z. auf einen Fender Precision und dieser auf einen Fender Super Twin wahlweise mit 2x15" oder 8x10" Box. Also: THE PUSSIES ARE PROUD FENDER BENDERS!!! Das Schlagzeug ist sehr spartanisch, eigentlich animalisch. Lukas spielt das ehemalige Schlagzeug der Polizeimusik Salzburg (aka Kiwara-schlogzeig), dass von seinen fünf Trommeln nur drei behalten durfte. Wichtigstes Element des Schlagzeugs ist das Ride, da 99% der Rhythmen darauf aufbauen. Im Proberaum liegen aber noch Hunderte anderer Sachen, die dem Pussies Reinheitsgebot (100% ANALOG!) entsprechen und auch bei Lust und Laune zum Sound produzieren verwendet werden.
Zahlreiche Videos habt ihr bei c-tube schon hoch geladen: sind das Live-Mitschnitte aus dem Proberaum oder Live-Mitschnitte von Konzerten? Habt ihr in Zukunft auch vor einen Drehbuch-Videoclip zu produzieren?
DAVE & THE PUSSIES: Wir sind in der glücklichen Situation einen guten Kameramann und Cutter als Freund zu haben. Leider scheitert es immer an der Zeit. Am Wochenende wo Zeit wäre spielen wir ja meistens. Aber schlussendlich sind wir eine Live Band und das funktioniert bei uns am Besten. Superstars werden wir ja eh keine.
Wie sehr sehnt ihr euch nach einem Sänger der eure Musik versteht? Plant ihr weiterhin live Instumental-Musik für Tanzshows zu machen?
Dave: Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen mit verschiedenen Sängern würde ich sagen: gar nicht. In Zukunft würde ich jedoch gerne ein paar Songs mit Vocals ins Programm aufnehmen, diese werden aber nie dominieren.
Tod: In 5 Jahren.
Lukas: In 5 Jahren haben wir vermutlich doppelt so viele Verstärker und ein kleines Platz-Problem...
Ihr kommt aus Österreich. Wie schwer ist es in eurem Heimatland eine Fanbase zu gründen und Anhänger zu finden?
Lukas: Die treue Fanbase, die zu all unseren Konzerte mitfährt, besteht im besten Fall aus einem Roadie und ein paar anderen Spinnern... Jedoch hatten wir bisher noch nie Probleme das Publikum vor Ort von uns zu überzeugen. Auch wenn der eine oder andere sich nicht wirklich mit Instrumental-Musik anfreunden kann, brachten wir bisher noch jedes Bein zum tanzen.
Eure Kostüme, die ihr bei live-Konzerten tragt, animieren zum Auftauchen. Taucht ihr gerne mal ab?
DAVE & THE PUSSIES: Abtauchen ist in einer so kleinen Gemeinde wie oben erwähnt nicht möglich. Der einzige Ausweg besteht aus vier Absinth und den Greatest Hits der Spotnicks.
Ihr bietet auf eurer Homepage alle Songs zum Download an. Was waren eure Argumente die Songs umsonst verfügbar zu machen?
Dave: In meinen Augen gibt es keine Argumente die gegen die freie Verfügbarkeit sprechen. Auf unseren Konzerten gibt es CDs und Vinyl-Singles zu kaufen, wenn jemand ein physische Medium haben will. Vor allem die Vinyl-Single - das von der Band präferierte Format - sehe ich persönlich als Sammlerobjekt, welches man im Regal sichtbar aufbewahrt.
[B]Höhepunkte in all den Jahren der live-Präsenz waren...[B]
Lukas: Das ist schwierig zu sagen. Musik spielen macht uns einfach Spaß, ganz egal ob im Proberaum oder Live. Aber als Höhepunkte unserer bisherigen Konzerte würde ich zum einen das Lokalderby im April 2009 und zum anderen unsere Single-Präsentation im November 2010 zählen. Beim Lokalderby spielten wir gegen eine Band aus dem quasi verfeindeten Nachberort St.Johann: Zwei Bühnen und dazwischen das Publikum. Eine Wahnsinnsatmosphäre. Die Konzerthalle war so voll wie noch nie, und der Schweiß floss von den Wänden. Drei Runden mit jeweils drei Songs - später stand das Ergebnis fest: Der (bisher ungeschlagene!) Heavyweight-Champion ist Dave & The Pussies! (...und wir warten immer noch auf Herausforderer!). Die Single Präsentation war ein sehr persönlicher Höhepunkt für die Band. Zum einen die erste Single, zum anderen fand die Veranstaltung im besten Konzerthaus Tirols statt. Das ehrwürdige "alte Kino" in Fieberbrunn. Dieses Gebäude beherbergt nicht nur unseren Proberaum, sondern war auch über Jahrzehnte immer eine super Konzertlocation. Leider wurde aufgrund von Brandschutzbestimmungen das Gebäude außer Dienst gestellt. Unsere Präsentation war das bisher letzte Konzert in diesen, uns heiligen Hallen.
* Preise inkl. MwSt und Versandkosten. Lieferung innerhalb Deutschlands portofrei ab einem Mindestbestellwert von 25 EUR. Angebote solange Vorrat reicht. Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen. UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers