Mit Ihren Worten...
  • am 29.12.2011

    Un­be­kannt: "Vielen Dank für Ihre gute Arbeit"

  • am 19.11.2012

    pxx­xick.r87@xxxx.de: "bin wieder einmal von Service und Kompetenz begeistert."

  • am 01.08.2013

    ro­land­klei­xx­xer@xxxx.de: "Ich habe einen Bestellauftrag abgeschickt. Die Ware war nach sehr kurzer Versandzeit bei mir eingegangen."

Videoblog

BANDINTERVIEW: AMITY IN FAME

16.01.2011

Musikvideo und Interview mit Amity in Fame

 
2 Stimmen abgegeben
Kommentar schreiben

Interview:

Eure Instrumente sind euer Handwerkszeug. Erzähl uns etwas darüber! Wie seid ihr technisch aufgestellt?

AMITY IN FAME / Fil (Gitarrist): Live: Line 6 Variax 700 (black/nature), Line 6 POD x3 Live, Marshall AS 50D, Shure SM 58, Elixir Acoustic Guitar Strings, Monster Cable, Dunlop/Fender Picks. Studio: Godin/Seagull S6+CW, Francisco Bros B-50, AKG C414B-ULS, Steinberg Cubase 5 Key: M-Audio Keys, AKAI MPD 24. Roman (Bass): Ich spiele auf zwei Stück Ibanez Soundgear 506, einmal mit Singlecoils und einmal mit Humbucker. Auf meine Bässe kommen ausschließlich Elixier Saiten. Weiter benutze ich von Boss das GT10-B Board und schicke das Signal direkt in die PA. Michi (Gesang): Als Mikro verwende ich das gute alte Shure SM 58; bei ein paar Songs spiele ich live Rhythmus-Gitarre mit einer Ovation Celebrity SE und das alte GT-3 von Boss. Alex (Keys): Roland RS 9 Stage Piano; Fatar Masterkeyboard; Emu P 2000; Korg Wavestation. Willy (Drums): Im Studio Sonor Drums mit Zildjian-Becken (geborgt); für live-Auftritte wird gerade für einen neuen Beckensatz gespart.


Ihr habt euch 2008 zusammengefunden. Wie kam es dazu, habt ihr bereits vorher musikalische Projekte am Start gehabt, oder war AMITY IN FAME so etwas wie ein Neuanfang?

AMITY IN FAME / Fil: Grundstein war das Projekt "Proktologue" mit dem Album "Face Yourself". Das erste in Eigenproduktion entstandene Album lies sich jedoch live nicht umsetzen. Somit suchte ich einen Weg die aufwendigen Arrangements zu umgehen. Die harten, elektrischen Metal-Riffs wurden "akustisch", aus Synth wurde Akkordeon, Querflöte, Sax und aus einer Stimme wurden zwei (Proktologue wurde bereits im Jahr 2007 betrieben, wobei zwei der Gründer von ´Proktologue´, Fil und Roman, im Mai 2008 gemeinsam mit neuen Members AMITY IN FAME gründeten.)


Powerful Acoustic Rock. Warum habt ihr euch für die unverzerrten Klänge entschieden?

AMITY IN FAME / Fil: Der für mich entscheidende Moment war das Releasekonzert (der damaligen Band Proktologue) in akustischer Form, wo ein Fan zu mir meinte: "Das klingt doch viel fetter als auf der CD, es klingt neu und erfrischend, obwohl es eigentlich alt ist. Warum macht ihr nicht nur solche Musik?" "Gute Frage!", dachte ich mir... Natürlich ließ mir dieser Gedanke keine Ruhe und ich versuchte, die Grundlage der Idee zu perfektionieren - "Dinner for One" entstand (mit AMITY IN FAME im Frühjahr 2008). Meiner Meinung nach ist es uns aber erst mit dem zweitem Album "Through" richtig gelungen den Sound zu perfektionieren, und die Entwicklungsphase ist noch immer nicht am Stillstand angelangt.


Haftet dieser Spielart nicht ein bisschen das Klischee ´Powerballade´ an?

AMITY IN FAME / Roman (Bassist): Jap - diesem Klischee begegnen wir oft, wenn wir jemanden unsere Band erklären wollen. Aber genau deswegen freuen wie uns dann umso mehr, wenn wir einen Blick in die ratlosen Gesichter derer werfen dürfen, die sich von uns Kuschelrock erwarten.

AMITY IN FAME / Michi (Gesang): Es gibt nichts Schöneres, als die musikalischen Erwartungen von jemandem im positiven Sinnen nicht zu erfüllen. Besonders witzig ist es, wenn wir Konzerte mit Metalbands spielen, welche von ´Acoustic Rock´ so etwas wie Softrock erwarten und dann freudig überrascht sind, die Bedeutung des "powerful" unseres Stils live mitzuerleben.


Euer Debütalbum "Dinner For One" habt ihr von der Aufnahme, dem Mastering bis hin zum Videodreh in Eigenregie bewältigt. Denkt ihr, dass in Zeiten des Web 2.0 und günstigen Recording-Bedingungen noch überhaupt ein Label nötig ist?

AMITY IN FAME / Fil: Die entscheidende Frage, die ich mir derzeit stelle, ist: in welcher Zeit sind wir gerade und wohin wird sich der Musikmarkt entwickeln? Keiner kann derzeit abschätzen wohin es gehen wird, jedoch sind die Grundvoraussetzungen für Majorlabel-Bands so schwierig wie noch nie oder lange nicht mehr wie zuvor. Mein Ziel ist es nicht, mit Musik Profit zu machen, sondern mit meiner Musik die Freude und Schönheit der Kunst zu teilen. Vielmehr geht es mir um das Gefühl, welches ich hatte, mit den ersten Schallplatten die mir mein Vater als Kind vorspielte, die Faszination an den Dingen, die unseren harten Alltag flüchtig wirken lassen - nämlich in auf positive Weise stimulierender und entrückender Form. Was ich meine ist, dass Musik Emotionen bzw. geistige ´Kicks´ hervorruft, wie sie manche Menschen durch Drogenkonsum suchen, welche aber in Form von Musik auf viel weniger schädliche Weise erfüllt werden können. Man fühlt, nicht alleine zu sein - das ist für mich Musik. Gefühle in einer musikalischen Form zum Ausdruck zu bringen, dies mit anderen Menschen zu teilen und verstanden zu werden - das ist unsere Gage, die man niemals mit Geld entlohnen könnte. Was natürlich nicht bedeutet, dass Geld gar nicht mehr notwendig ist. Denn jede Produktion kostet Geld, auch für uns, und damit man faszinieren und verstanden werden kann muss man gute, konkurrenzfähige Produktionen schaffen. Diejenigen die man damit emotional berührt, werden von sich aus gerne etwas geben, weil es ihnen etwas Wert ist und damit sie mehr davon bekommen. Ich verstehe aber alle, die für ´unehrliche Kunst´ kein Geld mehr ausgeben wollen.

AMITY IN FAME / Michi: Für die Produktion von Alben und Musikvideos ist heutzutage grundsätzlich kein Label mehr nötig, vorausgesetzt man hat das Privileg in einem reichen Land zu leben, wie wir es tun, wo man sich eben teuere Hobbys wie Musik leisten kann. Für die Frage der Promotion wird ein Label natürlich interessant. Aber auch hier glaube ich, dass die Frage, ob ein Label nötig ist, ganz einfach davon abhängt, was man mit der Musik erreichen will. Wenn das Ziel ist, möglichst viele Hörer zu erreichen, ist ein Label heutzutage nicht unbedingt nötig, aber natürlich hilfreich. Gerade im Indiebereich gibt es immer wieder gute Initiativen und Ideen von Labels oder Vertriebspartnern, welche auch in Zeiten des file-sharing noch funktionieren. Als unbekannte Band sollte man aber auf keinen Fall den Fehler begehen, wie die ungeküsste Prinzessin auf ein Label zu warten, das einen entdeckt und groß rausbringt. Die Zeiten sind vorbei. Man sollte auch nicht vergessen, dass es im Musikbusiness immer wieder Leute gibt, welche die Gutgläubigkeit und den Idealismus von Bands ausnutzen und man sollte nicht den erstbesten Vertrag unterschreiben.


Welche Schwierigkeiten hattet ihr zu meistern bis die erste Platte fertig war?

AMITY IN FAME / Fil: Ganz banale Probleme die jeder zu meistern hat. Fragen wie: "Gutes Lied aber wie können wir es jetzt aufnehmen?", "Jetzt haben wir es aufgenommen, was machen wir damit?", "Interessiert sich generell jemand für solche Musik?", "Wie kommt man ins Radio?", "Wie presse ich eine CD?" und 1000 weitere Dinge die eine Band miterleben muss, um wachsen zu können. Mittlerweile kann ich über alle Schwächen und Unerfahrenheiten offen reden, weil wir dadurch die meisten Erfahrungen gemacht haben. Die wichtigste Aufgabe ist für uns derzeit, um den Bestand der Band zu gewährleisten, die Freude an der Musik zu spüren und frei zu sein.

AMITY IN FAME / Michi: Ganz ehrlich, meiner Meinung nach sind die wesentlichen Hürden, die wir als Band genommen haben, persönliche und zwischenmenschliche. Das gilt in gleichem Maße auch noch für das zweite Album. Für mich war nicht immer sicher, ob und wie wir das Album fertigstellen würden. Umso schöner ist es, dass wir es geschafft haben, und mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.


Ihr habt angekündigt, dass euer zweites Album "Through" den Vorgänger in Sachen Qualität und Stil übertreffen wird. Was habt ihr diesmal anders gemacht?

AMITY IN FAME / Roman: Ich denke dass die Songs vom "Trough"-Album in erster Linie viel detailreicher geworden sind, als die vom Vorgänger "Dinner for One". Nicht nur die Herangehensweise beim Recording war anders, man hat auch mehr investiert und sich selbst andere Maßstäbe in puncto Soundqualität gesetzt. Der Stil wurde schlichtweg erwachsener und zugleich auch verspielter. Man merkt deutlich dass bei diesen Songs mehr Köpfe am Werk waren und dieses Mal die ganze Band komponierte.


Über 18.000 Albumdownloads, 50.000 Youtube-Views, Airplay bei Internet-Radios - ihr scheint online recht präsent zu sein und die neuen medialen Wege effektiv zu nutzen! Welche Tips habt ihr für andere Bands um im Web-Dschungel zurechtzukommen?

AMITY IN FAME / Michi: Einfach ausprobieren! Ich denke, für jede Band gibt es eigene Wege, ihre Musik an den Mann zu bringen. Die großen Portale (last.fm, jamendo, myspace, youtube, facebook) sollte man jedenfalls nicht auslassen und in Kombination verwenden. Ein erfolgreiches Album auf Jamendo in Kombination mit unseren Youtube-Videos und intensiver Promo auf myspace war für uns der Weg, um eine Höreranzahl zu erreichen, die unsere Erwartungen bei weitem sprengte. Es gibt dann auch unzählige kleinere Portale und Webradios, welche speziell auf Bands zugeschnitten sind, und wir haben, meist ´auf Einladung´, viele davon ausprobiert und je nach Besucherzahl mehr oder weniger zusätzliche Hörer dadurch erreicht. Wir haben praktisch keine Anfrage unbeantwortet lassen, wobei natürlich jede Band für sich abwägen muss, ob der erzielte Promo-Effekt den Aufwand jeweils rechtfertigt. Nachdem wir uns nicht nur um die Musik kümmern, sondern auch die Promo selbst machen, haben wir auch in diesem Bereich mittlerweile etwas Erfahrung und es fällt mit der Zeit leichter, die Reichweite der Portale von vornherein abzuschätzen.


Berichtet uns vom Videodreh zu "The Villain"! Wie entstand die Idee, wer kümmerte sich um die Umsetzung?

AMITY IN FAME / Michi: Die Story kommt großteils von mir. Wir haben uns im Prinzip sehr strikt an den Songtext gehalten und diesen symbolisch umgesetzt. Grundsätzlich geht es im Songtext um einen "Superschurken", welcher seine Emotionen und die Motive für sein Handeln monologartig erklärt. Da uns die finanziellen Mittel für teures Superschurken-Equipment fehlten, mussten wir den Protagonisten in einen heruntergekommenen armen Kerl verwandeln, welcher sich nur einbildet, Superschurke zu sein, was der Story allerdings einen ganz interessanten Twist gab. Umgesetzt haben das Video dann zwei Bekannte der Band, Christof Huemer (Co-Regie, Kamera, Schnitt) und Werner Beham (Co-Regie, Kamera), welche im Filmbereich tätig sind. Das Video selbst haben wir mit einem Budget von rd. 700 Euro in nur einem Tag abgedreht. Drehort war ein sehr heruntergekommener Kellerraum, welcher sich gleich neben unserem Proberaum befindet. Der Großteil der Gage wurde für den Schauspieler (Wolfgang Ortner) verwendet, welcher die Rolle allerdings perfekt spielte und auch unsere laienhaften Regieanweisungen geduldig umgesetzt hat. Das Video war für uns nur möglich, da vor allem Christof Huemer weit unter Preis sein Können und seine Zeit für uns aufgeopfert hat.


Wie seid ihr auf c-tube aufmerksam geworden und wie gefällt es euch da?

AMITY IN FAME / Michi: Aufmerksam geworden sind wir über einen Facebook-Post der Band "Jerx". Ganz ehrlich, es gefällt uns sehr gut! Zuerst war ich zu blöd, um unsere Videos in geringer Filesize aber guter Quali hochzuladen, worauf mir sofort ein Mitarbeiter Tipps dazu gab und ich diese dankend annahm. Die persönliche Betreuung war damit noch nicht vorbei und es kamen weitere Tipps und Anregungen. Die Idee mit der Jurybewertung finde ich auch sehr gut und die Sichtbarkeit des Videos (also die Möglichkeit, ohne Promotion Seher zu erreichen) ist besser als auf Youtube. Die Qualität der Videos von anderen Bands ist sehr gut und man kann sich hier von den Werken anderer inspirieren lassen, wobei auch ein gewisses Community-Gefühl und ein Einblick in die lokale Szene vermittelt wird. Kann man also jeder Band nur empfehlen. Und dann noch ein Interview mit wirklich interessanten Fragen - was will man mehr?!


Was sind die Pläne von AMITY IN FAME für 2011?

AMITY IN FAME / Michi: Die große Neuigkeit ist natürlich der Release des neuen Albums, voraussichtlich ist es im Februar 2011 soweit. Die Pläne werden noch konkretisiert, aber angedacht sind für den Release ein paar Promo-Videos (Akustiksessions), eine kleine Release-Party mit Pressekonferenz und wir werden danach hauptsächlich mal die Werbetrommel rühren und unsere Internetpräsenz aufpeppen. Dann wird endlich wieder live gespielt, spätestens Ende April gibt es das erste Konzert nach dem Albumrelease und dann spielen wir wieder regelmäßig. Wir werden wohl für einen weiteren Song des Albums ein neues Musikvideo drehen und es wird uns sicher noch die eine oder andere Idee kommen. Eine live-EP zum Gratis-Download für unsere treuen Fans ist geplant, mit neuen und alten Songs.


LINK:
c-tube Profil von AMITY IN FAME

Schlüsselwörter:


Smart Navigator

Zufälliges TOP10-Video abspielen

* Preise inkl. MwSt. und Versandkosten.
Lieferung innerhalb Deutschlands portofrei ab einem Bestellwert von 25 €.
Angebote solange Vorrat reicht. Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.
UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
Ihr Feedback

Wie bewerten Sie die gerade angezeigte Seite?