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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Wer's braucht ...
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe im November 2009 das ICICLE mit dem t.bone MicroPlug USB vergleichen können. Äußerlichkeiten: Das ICICLE ist deutlich größer geraten aber dennoch viel leichter als das t.bone. Am XLR Adapter fällt auf, das das ICICLE einen Taste für den Raster hat, das t.bone jedoch nicht. Trotzdem sitzt das t.bone fest im XLR-Anschluß des Mikrofons. Das ICICLE hat nur einen Drehknopf für die Eingangslautstärke, das t.bone zusätzlich einen Schalter für die Phantomspeisung sowie +/--Taster für den Kopfhöreranschluß. Leider ist der Gain-Drehknopf des ICICLE nicht beschriftet, sodaß man die Stellung des Drehknopfes nicht erkennt resp. vorher festlegen kann. Beim t.bone ist das besser gelöst. Auf dem Knopf ist ein Pünktchen und um den Knopf ist der Drehbereich aufgedruckt. Jetzt aber zum funktionellen Teil: Der USB-Stecker im t.bone sitzt nicht wirklich fest im Gehäuse (möglicherweise hat die komplette Platine ein bisschen Spiel). Da man das Gehäuse mit zwei Schräubchen öffnen kann werde ich das t.bone womöglich in nächster Zeit mit ein bisschen Heißkleber "pimpen". Schon beim Anschluß ans Mikrofon gibt es große Unterschiede. Im englisch- und französischsprachigen Handbuch des ICICLE wird explizit darauf hingewiesen, dass man den Adapter nicht direkt an das Mikrofon anschließen soll: "... we don't recommend connecting the mic directly to the Icicle (damage incurred this was is not covered under warranty)" Das schränkt den Nutzen doch erheblich ein - wo ist solch ein Adapter besser aufgehoben als direkt am Mikrofon? Mal ganz abgesehen von der Verstärkung möglicher Fehlerquellen (Kabel). Solche Einschränkungen gibt es beim t.bone nicht, allerdings ist dessen USB-Kabel ein bisschen kurz geraten, aber das lässt sich ja verlängern oder gegen ein längeres ersetzen. Die Phantomspeisung funktioniert beim ICICLE automatisch, beim t.bone muss man sie durch Knopfdruck aktivieren. Mir persönlich ist das Zuschalten per Knopfdruck lieber, denn bei solchen hochintegrierten Geräten ist weniger Elektronik manchmal mehr (Stichwort: Fehleranfälligkeit, Einstörungen). Bei beiden Geräten wird der Zustand über die Beleuchtung angezeigt. Beim ICICLE leuchtet der Ring um den "gain"-Drehknopf heller, beim t.bone wechselt die Beleuchtung um den XLR-Anschluß von blau auf rot. Da man die Phantomspeisung beim t.bone händisch vornimmt ist das gut gelöst. Den Helligkeitsunterschied beim ICICLE kann man hingegen kaum erkennen (aber man kann ja auch nicht händisch eingreifen ...). Der Anschluß und die Erkennung an meinem Rechner (Mac iBook unter OSX 10.5.) funktioniert bei beiden Geräten problemlos. Aufgenommen wurde mit Audacity. Beide Adapter wurden mit einem Kondensator von AFG getestet (Original des t.bone SC 600). Rein subjektiv konnten keine Unterschiede festgestellt werden. Es mag Unterschiede im meßtechnischen Bereich geben, das ist aber nicht "meine Baustelle". Fazit: Das ICICLE ist ein Werkzeug für BLUE-Freaks, die auf den Herstellernamen Wert legen. Alle anderen, die solch einen Adapter benötigen sollten das t.bone kaufen. Das bietet mehr Funktionalität und Komfort zu einem deutlich günstigeren Preis.
Der Blue Icicle ist eine Möglichkeit, ein Mikrofon an einen Computer anzuschließen. Es geht zwar auch ohne ein solches Gerät, und man benötigt dann: einen Computer mit entsprechend eingerichteter Soundkarte, die das Analogsignal in ein Digitalsignal konvertiert. Meist benötigt man dann noch einen Vorverstärker für das Mikrofon, der benötigt ein kleines Netzteil, man kann sich gut vorstellen: Strippen in Menge, die herumliegen, nur um die Mikrofonsignale im Computer verarbeiten zu können. Ein Problem gibt es dann noch, wenn man ein Messmikrofon einsetzt: Denn das benötigt noch eine entsprechende Phantomspeisung. Dadurch wird die Sache nicht einfacher. - Mit dem BLUE ICICLE ist das ganz anders geworden. Messmikrofon an den Blue Icicle stecken (der Hersteller empfiehlt das zwar nicht, weil es mechanisch keine besonders gute Lösung ist, man muss ein bisschen aufpassen, nun gut), dann das ausgangsseitige Kabel an den Computer, das war es. Die Treiber installieren sich selbständig, hinterher kann man in der Systemsteuerung den Input entsprechend selektieren. Selten habe ich so problemlos eine Installation gehabt. - Ob man mit 16 Bit gute Gesangsaufnahmen macht, weiß ich nicht. Das erfolgt heutzutage sicher besser mit 24Bit/96kZh. Aber eine tolle Möglichkeit mit 16Bit ist folgendes, und hier scheint es gut zu reichen: 1) Ein Messmikrofon von Thomann, 2) Blue Icicle 3) einen Windows Laptop (meist kostenlos vorhanden) und 4) Audionet Carma downloaden (kostenlos) - und zusammenstecken und laufen lassen: Man hat fast ohne finanziellen Aufwand einen Analysator für die Raumakustik, Raumresonanzen etc. Was sowieso vor jeder guten Aufnahme erfolgen muss, denn sonst: hört man die eigenen Raumresonanzen und mischt alles ganz falsch ab. Zurück zu Blue Icicle: unbedingt empfehlenswert
Ich habe den Vorverstärker beim Kauf mit dem Micmate und dem T.Bone verglichen und fand ihn vor allem vom Rauchen her am besten. Der T.Bone rauschte leider stark. Die Vorverstärkung des Icicle fand ich gerade so ausreichend, eigentlich kam das Mikro etwas zu leise. Installation war nicht erforderlich, Kompatiblität = sehr gut. Alles in allem war ich doch zufrieden. Ich habe ältere Aufnahmen jetzt mit einem Saffire USB verglichen und muss im Nachhinein sagen, dass die 16 Bit Wandlung des Teils und/oder der Vorverstärker jetzt nicht das Optimimum an Auflösung bringt (habe nur Sprachaufnahmen gemacht, kein Gesang oder Instrument). Trotzdem kann man mit dem Gerät sehr einfach vernünftige Aufnahmen machen, und das Preis-Leistungsverhältnis finde ich gut. Leider ist das Gerät nach ungefähr 50 h am Rechner defekt gewesen (starke Störgeräusche, wurde nicht mehr erkannt). Viel schlimmer war, dass es am Mac dann zu Kernel Panics führte (das entsprichte einem "Blue Screen" bei Windows. Auf einen Umtausch gegen ein Neugerät / Reparatur habe ich dann dankend verzichtet, und netterweise hat mir Thomann eine Gutschrift ausgestellt, obwohl ich das Teil schon 1 Jahr hatte. Wenn ich mir nochmal diese Art von Vorverstärker kaufe, dann das Centrance Micport oder das Shure X2U. Die bieten auch beide z.B. Kopfhörerverstärker.
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