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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Ein Gigant!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Vorgeplänkel: Gleich vorab, dieses Pedal verdient seinen Namen nicht nur, es müsste sich der Vollständigkeit wegen "Vintage Tube Monster" Untertitel "Vaccum Tube Overdrive/Distortion" nennen. Das Distortion wird vom Hersteller schlicht unterschlagen. Es ist ein Gigant welcher sich wenn sich erstmal rumgesprochen hat wie gut es ist verkaufen muss wie geschnitten Brot. Bislang habe ich meine Amps mit dem Vox Cooltron "Over The Top Boost" und dem Hermida "Zendrive 2" angeblasen. Wie man unschwer erkennen kann sind hier zwei recht spezielle Röhrenzerrpedale am Start. Sowohl den AC-, als auch den Dumble Sound muss man zum Einen mögen und zum Anderen müssen diese hochpreisigen Pedale zum eigenen Stil passen. Da ich über diese Spezialisten hinaus noch einen "Brot und Butter Zerrer" im Effektpark haben wollte ging die Suche los. Generell kommt vor meine Röhrenamps kein Transistorpedal. Es gibt zwar eine Handvoll FET Pedale die ganz nett klingen, aber keines derer hält bislang die von mir gewünschte Dynamik bereit. An Röhrenpedalen schätze ich darüber hinaus dass man sie mit Röhren unterschiedlicher Hersteller und Charakteristik leicht an persönliche Vorlieben anpassen kann. Neugierig gemacht haben mich aber auch die geradezu euphorischen HC Reviews. Natürlich sind auch die mit Vorsicht zu geniessen. Aber die 59 Talers waren mir das Risiko wert. Na dann: Äusseres: Das Gehäuse ist ein dreistes Plagiat. Man hat sich hier ungeniert in der Formgebung beim EHX Memoryman bedient. Farblich eine Beleidigung für das Auge des Ästheten kommt es in einem fahlen Beige mit schwarzem "V" daher . Input Buchse für das mitgeliferte ! Netzteil Power Switch, In-Output und On-Off Schalter für ein Noisegate befinden sich nebst dessen Threshold Regler auf der nach oben gewandten Rückseite des Gerätes. Das Pedal ist verhältnismässig schwer was auf Robustheit schliessen lässt. Die fünf Regler lassen sich mit "mittelmässigem" Widerstand bewegen, ein paar kleine Lüftungsschlitze lassen einen Blick auf die Röhre zu deren Glimmen aber von der roten und vor allem der blauen LED überlagert wird. Blau signalisiert dass das Pedal mit Energie versorgt wird, rot dass der Effekt eingeschaltet ist. Ein Fussschalter zum Aktivieren der Zerre komplettiert die Oberseite das Pedals. Dem Kenner wird schon hier offenbar dass es sich hier eher um einen kompletten Preamp als um ein schlichtes OD Pedal handelt. Inneres: Übersichtlich, zunächst viel Luft, dann etwas Elektronik und natürlich die selektierte 12 AX 7Röhre. Schalter und Röhre haben eine eigene Platine spendiert bekommen, die Röhre ist sogar gegen Erschütterungen gesichert. Auch kann sie sich so nicht einfach lösen. Schonmal gut. Parameter und Sound: Neben dem bereits erwähnten regelbaren Noisegate welches auch noch funktioniert verfügt das Pedal über die Regler Gain, Treble, Mid, Bass und Master. Wie zu erwarten wird mit Gain die Intensität der Zerre geregelt. Mit der vom Hersteller gewählten Röhre fängt die Zerre recht früh im Regelbereich an Blueskompatibel zu wirken. Wer also seinem Transistoramp mit dem typisch glasigen Klang eines cleanen Röhrenamps auf die Sprünge helfen will sollte mit 5751 Röhren sein Glück versuchen. Die Intensität der Verzerrung reicht vom klassischen leicht angezerrten Sound übers Marshall Brett bis hin zum brachialen Metal. Punkt. Verantwortlich hierfür ist die überaus wirksame Klangregelung. Es ist aber nicht nur deren Wirksamkeit sondern auch dem Geschick des Herstellers zu verdanken die "richtigen" Frequenzbereiche gewählt zu haben. Die Höhen sind so gewählt dass es bei Bedarf in den Ohren klingelt, die Mitten so dass es sich nach Telefon anhört und die Bässe ziehen einem den Teppich unter den Füssen weg. Stellt man alle Klangregler auf Null und reisst das Gain auf klingt der Ton wie "gefangen". So als wenn man ihn in einen Schuhkarton eingesperrt hätte. Zieht man ausschliesslich die Mitten hoch erklingt der schon angekündigte Frequenzgang wie aus einem alten Telefon. Gibt man Höhen hinzu wird es transparenter, addiert man dann noch Bässe drauf wird es entsprechend dicker und auch ausgewogener. Weil die Frequenzen wiegesagt so "extrem" gewählt wurden ist ein ungemein grosses Spektum möglich. Entsprechend viel Spass bereitet es endlich mal wieder am Gerät nach Herzenslust zu schrauben. Was sich hier auftut ist ohne Übertreibung ein ganzes Klanguniversum. Jede noch so feine Nunance lässt sich herausarbeiten und erzeugt je nach Stellung der Regler ein reiches Obertonspektrum. Je nach Einstellung kann es warm oder agressiv klingen. Selbst Scooped Mids Metal Sounds sind drin wenn man die Bässe und die Höhen pusht und die Mitten rausnimmt und beim Gain Vollgas gibt. Das ist ein Klang der richtig brachial tönt....also wirklich mit Eiern untenrum und Arschtrompete! Ich habe oftmals richtig ungläubig auf meine Vintage Style Amps geblickt. Bislang waren die nicht in der Lage die Wände wackeln zu lassen und die Nachbarskinder zu verscheuchen. Die eigentliche Domäne oder besser der Grundtenor des VT würde ich beim Marshall Crunch verorten. Vielleicht geht es aber speziell mir so weil meine anderen Pedale so festgelegt sind im Sound dass ich hier das Spektrum dazwischen bevorzugt eingestellt habe. Hatte ich schon erwähnt dass das Pedal nicht übermässig rauscht? Mit der aktuellen Röhrenbstückung ist es alles in allem schon eine Offenbarung was da geht. Mit besseren Röhren habe ich bislang noch nicht ausrechend experimentiert als dass ich hier den ultimativen Tipp abgeben könnte. Nur soviel: Selbst mit einer besseren Nicht-NOS Röhre macht man einen guten Schritt vorwärts. Da kommt also noch ein Nachschlag. So wäre bei der aktuellen Bestückung ein einziges kleines Manko der Erwähnung wert. Als Booster ist das Teil so nicht uneingeschränkt tauglich. Hierzu müsste man es mit einer schwächeren Röhre ausstatten will man den Charakter des Amps nicht zu sehr verwässern. Denn das Mastervolume allein hat nicht genug Output der Vorstufenröhre im Amp ausreichend einzuheizen. Fazit: Behringer hat sicherlich nicht den besten Ruf. Anteilig vermutlich zu Recht. Aber: Das VT999 ist ein absoluter Überflieger. Es eignet sich für alle Stilistiken die sich übersteuerter Sounds bedienen. Das überaus reiche tonale Spektrum welches dank der potenten Klangregelung präsent ist liefert nachhaltigen Spielspass und dauerhaftes Grinsen. Die erreichbaren Ergebnisse sind immer spektakulär und/oder gut klingend. Ich behaupte dass sehr sehr viele hochpreisige Pedale gegen das VT999 das Nachsehen haben bzw. einem Vergleich nicht standhalten können. Das Preis- Leistungsverhälnis ist unschlagbar.
Vor einiger Zeit suchte ich ein gutes Pedal zum zerren. Ich war es leid mir die ganzen normalen Pedale anzuhören und beschloss einfach mal die Röhrenpedale unter die Lupe zu nehmen. Ich probierte viele aus von Collins bis zu Vox und ich muss sagen der Behringer war trotz des geringen Preises der Sieger ( Vox war zwar besser, aber wer hat mal eben 200 euro für ein Pedal über?). Der Behringer kann alles vom leicht angezerrten bis zum higain Sound problemlos wiedergeben. Ich persönlich nutze ihn für Bluesrock. Der fette, warme Sound ist unvergleichlich und dank des Noisegates wird er nicht durch Nebengeräusche verunstaltet. Noch ein toller Aspekt des Effektgerätes ist, dass es ein Metallgehäuse hat und echt robust ist. Ein winziges Manko bei dem Teil ist die sehr helle Statusbirne. Wenn man im fast-dunkel auf der Bühne steht und alles voll nebel ist ist die Birne nicht zu übersehen. (ist aber auch geschmackssache, ich finde es halt nicht so schön) Alles in allem finde ich das Effektpedal als durchaus empfehlens wert und es bietet großen sound für kleines Geld.
Ich habe seit geraumer Zeit versucht mit Hilfe diverser AMP/Effekt-Simulationen sowohl über PC (Samplitude) als auch über meine Roland Juno-G Audio Workstation meinen Gitarren einen amtlichen Zerrsound über die PA rüberzubringen. Nichts, alles war irgendwie matschig, immer schwammig metalmäßig. Die Dynamik blieb auf der Strecke. Also im Netz gesucht und das Vintage Tube Monster VT999 geordert. Ausgepackt und gestaunt. Ne richtig große, stabile Blechkiste. Angeschlossen, fast erblindet nach Blick in die (linsenverstärkte!!) LED (nen Farbfolienaufsatz brachte Abhilfe), egal mal sehen was die Blechkiste so bringt. AC/DC angespielt und gestaunt: WOW!!! IST AC/DC.Genialer, dynamischer Zerrsound. Trotzdem bleibt alles transparent. Gute Höhen-,Mitten-,Bassregler sorgen für Flexibilität beim Sound. Der "echte" Bypass-Regler lässt die Gitarre so durch wie sie reinkommt. Das zuschaltbare Noise Gate ist OK. Einziges kleines "Manko". Ich hätte gerne die Höhen-,Mitten-,Bassregler für mehr Clean-Gitarre in den unteren "Drehzahlen" genommen. Das ist aber mit der Originalröhre nur sehr eingeschränkt möglich, da das Gezerre schon bei niedrigster Gain-Zugabe schnell einsetzt. Ich habe deshalb eine TAD RT003 TUBE ECC83 CZ eingesetzt. Und siehe da: Alles wie es sein soll. Der Regelbereich ist plötzlich sehr viel größer. Kurz gesagt: Das Vintage Tube Monster(auch mit "Nur-Original-Röhre") ist für mich der absolute Preis/Leistungs-Hit!
Nicht schlecht, ein Röhrenvorverstärker für diesen Preis zum Superselberwechseln aller möglichen Tubes, ein 3 Band Equalizer, Rauschunterdrückung, fettes Gehäuse. Da konnte ich nicht nein sagen. Eins vorab. Die eingebaute Bugera-Röhre klingt nur im High-Gain-Bereich passabel, ansonsten ist mir der Sound etwas zu sehr vintage. Mein Blackstar HT 5 hat aber genug Gain, zumindest reicht mir dieser. Eine schöne angenehme Zerre für den Clean-Bereich ist was mir fehlt. Ich habe mir zu diesem Zweck eine ECC82er Röhre bestellt um diese heisse Kiste etwas zu bremsen. Vielleicht probiere ich auch mal die TAD ECC83 CZ (habe ich bereits in meinem Verstärker verbaut und bin begeistert) Im Moment fahre ich das Pedal mit einer 12AX7 EH-Röhre und da liegen schon Welten zwischen der Original Bugera. Die Bandbreite der Einstellungmöglichkeiten in Sachen Zerre hat sich um ein vielfaches erhöht, ich bin aber noch lange nicht zufrieden. Irgendwie brät mir alles zu sehr. Zum Boosten eines Verstärkers ist das Teil auf jeden Fall geeignet, allein der vollaufgedrehte Bassregler macht mir im Highgain richtig Spass... Ach ja. WIRE-Fans sollten die Original-Röhre drin lassen. Umschreibt es vielleicht am Besten... Nachtrag: Ich habe eine TAD RT005 TUBE 12AU7 eingebaut und bin zufrieden mit dem Sound. Das Braten ist nun endgültig verschwunden und es klingt alles sehr rund, wenngleich nicht aalglatt, aber wer will das schon. Trotz der schwächeren Röhre spielt sich der satte Blues-Sound am Gain-Regler zwischen 0 und 1 ab. Darüber hinaus geht es schon wieder zur Sache, allerdings ohne Matsch und viel Dynamik. Leid tut mir mein Tubescreamer, der wahrscheinlich nur noch etwas Staub vom Boden fernhält und sonst kaum noch eine Funktion hat...
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