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Wieso das Multimix? Ich habe das Alesis Multimix 16 FW vor bald 3 Jahren gekauft. Wir waren kurz zuvor in einen kleinen Studio um mit unserer Band ein Album einzuspielen. Neben dem Hauptstudio, war da ein kleines Nebenstudio, dass hauptsächlich für Drums verwendet wurde. Eben in diesem kleinen Nebenstudio kam auch das Alesis Multimix zum Einsatz. Da wir als Band auch zwischendurch mal immer eigene Aufnahmen machen bzw. Demos für befreundete Bands aufnehmen und ein neues gescheites Interface her musste, war die Entscheidung bald gefällt. Was gut genug für ein kleines Studio ist (und wir waren/sind mit den dortigen Aufnahmen sehr zufrieden) wird auch gut genug für uns als Band sein. Bedienung, Features und Sound: Da auch gleich eine kleine Cubase Version mitgeliefert wird, kann gleich loslegen (ok Cubase lizeniserung in nem Proberaum ohne Internet ist schon so ne Sache, da kann aber Alesis ja nichts dafür) Hat man mal alles sauber installiert und eingerichtet, ist der Rest recht intuitiv. Zu Beginn muss man sich aber doch recht gut einlesen, bzw. einarbeiten, bis man das mit Hardware und/oder Softwaremonitoring gut im Griff hat. Die ganzen Effektwege etc. benötigen wir nicht. EQs bleiben beim recorden für gewöhnlich neutral, damit später in Cubase die Anpassungen gemacht werden können. Handling ist genau so aufgebaut, wie jedes andere handelsübliche Mischpult, da findet man sich sofort zu recht. Wir verwendet unser alesis entweder zum getrennten Aufnehmen einzelner Instrumente (Drum reicht kann dann auch mit bis zu 12 Kanälen recordet werden, verwendet man alle xlr und line eingänge) oder für "live"Recording unseres unplugged Projekts. (Cajon, Bass, Gitarre und Gesang) gleichzeitig aufnehmen, aber dennoch getrennt bearbeiten können. Dank der Phantomspeisung können auch Grossmembranmikros ohne zusätzlichen Preamp direkt ins Pult. Wir zumindest arbeiten bislang noch so und sind mit dem Ergebnis zufrieden. Verarbeitung und Langzeiterfahrung: Verarbeitung ist top. 3 jährig unser Pult und funktioniert noch 1A. Die relativ hohe Luftfeuchtigkeit in unserem Proberaum und die hohen Temperaturunterschieden von Sommer und Winter konnten ihm bislang noch nicht zusetzen. So lange dieses Pult noch funktioniert werden wir sicherlich kein anderes Interfaces benötigen, und sollten wir mal ein neues benötigen, wird wahrscheinlich wieder das selbe. Das einzige was für uns gegen das Alesis Multimix sprechen könnte, sind die vielen Features (interne Effekte und Effektwege) die wir nicht verwenden. Vllt würde es für uns auch ein reines Soundinterface mit 12 Eingängen tun. Aber hier ist eben die Bedienung durch den typischen Mischpultaufbau sehr intuitiv.
Vor ca. 1 Jahr erwarb ich dieses Kleinod der Mischtechnologie und habe bis heute nicht einen Cent der ohnehin günstigen Ausgabe bereut. Gut verpackt und wie von Thomann gewohnt- schnell kam das Gerät an und mußte sich gleich der ersten Belastungsprobe unterziehen- ich nahm das Gerät an 4 verschiedenen Systemem in Betrieb. Zunächst habe ich die beigelegte CD (Cubase LE) geflissentlich ignoriert, da ich mit Cubase Essentials arbeite. Die Treiber habe ich mir in der aktuellen Version von der Alesis- Website geholt und installiert. Anschließend stellte ich die FireWire- Verbindung mit meinem Fujitsu- Siemens- Rechner her (eingebautes FireWire 400) und mußte feststellen, daß der Mixer nicht gleich gefunden wird. Also, Mixer ausschalten, Firewire- Schnittstelle wechseln (der Mixer hat 2 davon), wieder einschalten und das Treiber- Interface des Mixers öffnen- schwupp, da isser! Nun Cubase aufgemacht und den Treiber eingestellt- schön wenig Latenz bei den ASIO Treibern- wie erwartet. Hier mein Workaround zur Vermeidung von Handshake- Fehlern in deren Folge der Mischer vom Win- System nicht gefunden wird: Erst den Rechner einschalten und vollständig hochfahren, dann den Mixer einschalten, dann die Treiberkonfigurations- Toolbox öffnen und vergewissern, daß der Mixer korrekt angezeigt wird, zuletzt dann die DAW- Software starten... Ein weiteres kleines Manko ergibt sich aus der Tatsache, daß der Mixer maximal 8 Kanäle simultan an den Rechner überträgt- weitere angewählte Kanäle werden nicht aufgenommen! So muß man ein größeres Schlagzeug oder einen kompletten Live- Mitschnitt einer größeren Combo möglicherweise Sub- Mixen... Hardware- Seitig empfinde ich es als geringes, aber vorhandenes Manko, daß die Main- Outs nur als Klinken- Anschlüsse zur Verfügung stehen und recht eng beieinander sind, so daß Adapter Klinke-XLR sich eventuell touchieren oder gar etwas spreizen, was den Klinkenbuchsen auf die Dauer schaden könnte. Da empfehle ich den Einsatz von entsprechenden Adapter- Kabeln. Nachdem ich dann mit der Spurenzuweisung experimentierte, stellte ich fest: Der Mixer überträgt das Signal pro Spur POST- FADE, also nach dem Kanalzugs- Fader MIT den EQ- Einstellungen, aber OHNE die internen Effekte. Das kann ich verschmerzen, da ich Effekte meist nachträglich in die Spur mische... Allerdings sollte man dies bei Live- Mitschnitt unbedingt bedenken. Da lohnt sich dann das Einschleifen über den Aux- Weg. Die 99 internen Effekte sind großzügig dimensioniert, wenn auch fest programmiert- man kann mit wenig Handgriffen schnell Effekte beimischen- die Qualität ist völlig ausreichend. Vor kurzem habe ich durch das häufigere Netzteil- an- und- abstecken einen Fehler an der Buchse gehabt- jedesmal drehte ich die Konterschraube etwas zu fest, so daß die Gegenseite sich immer etwas mitdrehte- das hatte zur Folge, daß ich intern die angelöteten Kabel abdrehte und keine Spannungsversorgung mehr möglich war. Trotz noch vorhandener Garantie schraubte ich den Mixer also auf und lötete die Kabel wieder fest (ACHTUNG: nur für elektronik- erfahrene Menschen!), fixierte die interne Kontermutter und- Vóila- es konnte weitergehen (mußte, war gerade auf ner Veranstaltung) Da ich jetzt auch häufiger für kleine Live- Gigs unterwegs bin, habe ich gerade ein Case bestellt, um den Mixer vor Beschädigungen zu wahren... Dem werde ich noch einen Powercon- Anschluß genehmigen, so daß ich mich nicht mehr mit abdrehenden Buchsen beschäftigen muß... Alles in Allem kann ich sagen: kompakter Mixer, der für 16- Kanal (18, wenn man die beiden Cinch- Ins mitzählt) Live- Anwendungen oder 8- Kanal- Simultan- Aufnahme viel bietet und wenig kostet....
Das Alesis ist für den Preis sehr ordentlich. Die Mikrofonvorverstärker sind ordentlich ,aber noch nicht der Hammer ,man vernimmt doch wenn man was leises aufnimmt ein leichtes rauschen. Das größte Manko aus meiner Sicht ist die instabile Bauart. Die Regler verbiegen sich super schnell und auch bei den andern Reglern habe ich immer Angst ,dass ich die Teile abbreche. Die Effekte sind nicht grade der Hammer. Sie sind vlt ehr gebrauchbar ,wenn man schlechte Witze reißen will :D Wenn man es einmal an den Computer angeschlossen hat läuft es wunderbar. Als Fazit kann ich sagen , es ist brauchbar um Demo Aufnahmen oder semi professionelle Aufnahmen zu machen. Das Preis Leistung Verhältnis ist gut. Also für Anfänger ne gute Wahl.
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