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Spricht man von Bassdrum Mikros, fallen genau 2 Namen: AKG D112 und Shure SM52. Das verhält sich wie Köln und Düsseldorf, BMW und Mercedes. Ich habe mit diesem Mikrofon sehr gute Erfahrungen gemacht, indem ich es ca 2cm hinter dem Schlagfell (also in der BassDrum) positioniert habe. Ein passender EQ, der den "Kick" hervorhebt und eine Shure Grenzfläche, die für den Wumms sorgt. Dann gibt es BassDrum, wo man dieses Mikro schon im Schallloch positionieren kann, oder einfach platt vor dem Resonanzfell. Und dann gibt es wieder Bass Drums und Musiker, bei denen dieses Mikro so gar nicht will. Die Verarbeitung des Mikrofons an sich ist super, lediglich die Klemme kann verdammt viele Nerven kosten, da sich das Mikro in der Bassdrum gerne mal um 180° dreht. Und leider wird keine passende Ledertasche mehr mitgeliefert und einzeln scheint es diese auch nicht von AKG zu geben. Vor dem Bassamp macht das AKG D112 übrigens auch eine sehr gute Figur, auch - oder gerade - in Kombination mit einem SM57. Fazit: Ein robustes Mikro - bringt einen schönen Kick, wie er im Metall Bereich oft gewünscht wird - kann aber auch ordentlich Wumms liefern..
Unkompliziert in der Handhabung und Aussteuerung, universell einsetzbar Übernommen von AKG D 112
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Nachdem ich mir das Mikro schon seit längerer Zeit gekauft hatte, es aber bisher nicht einsetzen musste, gibt's also jetzt den lang ersehnten Erfahrungsbericht: Als erster Test gilt es für jedes neue Mikro, meinen Kontrabass aufzunehmen, um im klanglichen Vergleichstest meiner Mikrofone eingeordnet zu werden. Das Procedere ist immer das gleiche: Zuerst wird gezupft, dann gestrichen. Der Pegel ist etwas dürftig beim Einsatz mit dem relativ leisen Kontrabass. Ich benötige die ganzen 60 dB Verstärkerleistung meines Mischpults, um das Signal auf 0 dB zu bringen. Dass das Mikro dann klanglich nicht mehr ganz vergleichbar ist mit meinen leistungsstärkeren Kondensatormikrofonen (AKG C214, AKG C451B) ist soweit verständlich. Trotzdem schlägt sich das AKG D112 erstaunlich gut und der Kontrabass klingt natürlich und warm, wenn auch die hohen Obertöne und Streich- und Zupfgeräusche prinzipbedingt (dynamisches Mikrofon) etwas gedämpfter klingen, als mit den Kondensatormikrofonen. Ich denke, dass das Mikro als Zusatzmikro für den Liveeinsatz, auch aufgrund seiner niedrigen Empfindlichkeit gegen unerwünschte Einstreuungen gut geeignet ist. Für das Recording ziehe ich meine (natürlich auch weitaus teureren) Kondensatormikros vor. Kürzlich hatte ich dann auch die Gelegenheit, mit meinem mobilen Tonstudio eine ganze Band aufzuzeichnen, wo ich das D112 als Bassdrum-Mikro zusammen mit meinem alten AKG522ENG-Stereomikro als Overhead-Mikro zum Aufzeichnen der Schlagzeugtracks verwendet habe. Dabei war praktisch keine Zeit, um einen richtigen Soundcheck durchzuführen. Ich musste das Mikro in der Bassdrum platzieren, ohne lange herumprobieren zu können. Ich befestigte es nach unten hängend am Mikroständer, sodass keine Gefahr bestand, dass es sich während der Aufnahme lockert und seine Position verändert. Der damit aufgenommene Klang der Bassdrum war ansprechend, keinesfalls aggressiv und auch ohne jegliches Dröhnen, das ich bei der vorwiegend akustischen Besetzung der Gruppe auch nicht brauchen hätte können. Letztendlich musste ich das Signal kaum mit dem EQ bearbeiten und konnte es praktisch 1:1 verwenden. Beim letzten Recording-Einsatz mit einer lauten Rockband lieferte das AKG D 112 einen richtig guten Bass-Drum-Sound, sofern es durch das Loch im Resonanzfell in der Bassdrum positioniert wird. Je näher man es ans Schlagfell gebracht hat, umso knackiger wurde der Sound. Ein unangenehmes Dröhnen o.ä. konnte ich nicht feststellen und durch nachträgliches Equalizing wurde ein mächtiger und präsenter Klang erzeugt. Der Grundsound des Mikrofons ist vielleicht etwas unauffällig, aber es sind in dem Signal alle notwendigen Frequenzen enthalten, was ein nachträgliches Bearbeiten des Klanges in alle Richtungen ermöglicht. Das D112 gehört wohl in die Standard-Kiste für tiefe (und laute) Klänge, auch wenn es sicherlich für jede Anwendung Spezial-Mikrofone gibt, die je nach Klangquelle einen besseren Klang ergeben. Meist sind diese Spezial-Mikros dann aber auch wesentlich teurer und nur auf eine Anwendung hin optimiert. Auf alle Fälle ist das D112 im Tieftöner-Bereich universell einsetzbar und erzielt immer einen zufriedenstellenden Sound bei einem relativ günstigen Preis.
Der absolute Klassiker! Übernommen von AKG D 112 SET
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe mir das AKG D112 vor ca. 2 Monaten im Set mit dem the sssnake SM6BK Mikrofonkabel geholt und bin begeistert. Es war zwar als Studiomikrofon für unsere Bandaufnahmen gedacht, hat sich aber auch im Live-Bereich bisher wirklich sehr gut bewähren können. Die Verarbeitung erweist sich als solide und strapazierfähig; wackelige Plastikteile wird man dagegen lange suchen müssen. Auch einen versehentlichen Sturz aus etwa 1,5 m Höhe hat dieses Mikro ohne Schaden überstanden. Da lohnt sich die Investition, denn billigere Bassdrummikrofone können da nicht mithalten. So auch beim Sound: gut gedämpft erhält man den typischen "Kick-Sound" wie man ihn haben will. Der Sound lässt sich aber auch gut variieren, wenn man die Positionierung des AKG D112 verändert. Einziges Manko: Die Position des XLR-Anschlusses ist für mich persönlich etwas zu weit weg bzw. zu lang, was bei kleineren Luftlöchern der Bassdrum schon mal etwas nervig sein kann, soweit man das Mikrofon in der Trommel anbringen will. Das im Set enthaltene Kabel ist für den Anfang ganz OK wenn auch etwas zu kurz mit seinen 3 Metern. Insgesamt ist das AKG D112 in dem Preisbereich unschlagbar, einzige Alternative wäre da das Shure Beta 52-A.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.7 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 10 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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