Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
trotz vieler Kritik ein brauchbares Gerät
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Wenn man etwas googelt und die Berichte in verschiedenen Foren liest, könnte man meinen, das Akai diese Groovebox an den Nutzern vorbei entwickelt hat, sie nicht zufriedenstellend funktioniert und überhaupt bei weitem nicht an das 4000 Model heran reicht. Ich möchte hier kurz meine Erfahrungen mit dem Gerät beschreiben, die um es gleich vorweg zu nehmen überhaupt nicht so negativ sind. Wichtig ist aus meiner Sicht zunächst zu wissen was man von der MPC 5000 erwarten kann und was nicht. Der Name MPC ist wie ich finde etwas irreführend, denn ein "Music Production Center" ist die MPC 5000 eigentlich nicht. Die MPC 5000 ist und bleibt eine Groovebox mit einigen - wie ich finde ziemlich gelungenen Zusatzfeatures. Eine groovebox dient für mich in meinem Setup in erster Linie dazu schnell mal ein paar neue Rhythmus Ideen zu entwerfen, sie als Ergänzung zu meinen Drum Pad`s einzusetzten und ggf. ein paar abgefahrene Sound oder loops damit abzufeuern. All das kann man mit der MPC 5000 in perfektion, kombiniert mit einem sehr guten Sequenzer und einem recht gut eingebunden VA Sythi. Was man nicht erwarten sollte ist ein harddisk recording Studio oder einen cooler Sample Editor. Die harddisk recording Funktionen ist zwar vorhanden und sie ist nützlich, allerdings ist sie kein Ersatz für eine "echte" recording Software. Sie ist eher dazu geeignet, mal eben schnell eine Idee aufzunehmen oder als "tape zu spieler" zu agieren. Auch ein Sample Editor ist vorhanden - und für die Möglichkeiten die ein 240 * 128 Display ohne Maus bietet auch sehr gut gestaltet - aber mal ehrlich: warum soll man ihn nutzen wenn es auf dem Computer schneller und besser geht. Wo ich offen gesagt etwas enttäuscht war - vor allem weil hier Fachzeitschriften anderes behaupten - ist die Qualität der analog Eingänge. Diese sind - so finde ich jedenfalls dem Preis des Gerätes nicht angemessen und nicht nur beim Phono Eingang schlecht. Das kann selbst Behringer besser... Aber zum Glück hat der MPC 5000 ja digitale Eingänge und die klingen wirklich gut. Was ich richtig gut an der MPC finde sind: 1) hohe MIDI Auflösung (960) des Sequenzers. 2) jede menge Knöpfe zum intuitiven Sound schrauben 3) einen recht gut klingenden VA Synthi (vergesset die Presets und schraubt selber - dazu findet man im ROM templates die den Einstieg sehr erleichtern) 4) ADAT Ausgang und 2 MIDI in + 4 MIIDI Out, SP-Dif Eingang 5) sehr intuitive Bedienung 6) gute Verarbeitung Das Problem des nicht ausreichenden Speichers kann ich nur bedingt nachvollziehen. OK Wenn man den Konzertflügel von Akai in die MPC 5000 lädt ist der Speicher voll, aber das ist auch nicht die Anwendung für dieses Gerät. Übliche Drum Samples sind sind zwischen 200k und 2MB groß. Bei 192 MB passt da also viel rein und ich bin bei Drum Sounds noch nie an die Grenze gestoßen. Genau für solche Sounds ist die MPC 5000 und ihr Editor auch ausgelegt, und damit läuft sie hervoragend, auch wenn der Konzertflügel zugegebener maßen auch verdammt gut klingt. Als vollwertiger Sampler Ersatz ist die MPC 5000 allerdings nicht zu sehen. Dazu fehlen dem Sampler neben dem Speicher auch auch einige wichtige features wie z.B. X-Fading. Wie auch immer: Mir hat die Maschine auf anhieb Spaß gemacht und für neue Song und Sound Ideen gesorgt. Wichtig ist vielleicht nur noch die Bemerkung das man sich natürlich um einen Teil der Sounds selber kümmern muss (ist halt keine Yamaha Tischhupe mit Werk Presets zum Polka spielen...).
Habe die 5000er schon recht lange in Gebrauch und muss sagen das die aktuelle Firmware eine Katastrophe ist. Die kleineren MPC Modelle laufen wirklich gut und stabil aber die 5k stürzt oft ab. Sie reagiert auch nicht vernünftig wenn man z.B. Komplexere Sachen von ihrem Synth fordert. Das Laden der Samples von der Platte in den RAM dauert eine Ewigkeit. Besonders wenn man gute große Multisample-Programme lädt. Was man ihr natürlich zugestehen sollte ist der gute Workflow. Ist schon um einiges genialer als in einer DAW rumzuklicken. Ich habe sie verkauft und bin zum Korg M50 gewechselt. Der kann zwar nicht samplen aber hat auch einen Sequencer an Bord und läuft hoffentlich stabiler. Hoffe ih konnte euch helfen.
Wir nutzen die MPC5000 hauptsächlich als MIDI-Schaltzentrale in der Band, mit einem vollwertigen PC als Backup. Die Besonderheit bei uns: der Lead-Sänger nutzt dabei den PC regulär als Vocal-Verfremder, Gitarren-Verstärker und über ein Edirol-Masterkeyboard als Synthi/Piano. Parallel dazu haben wir einen Hauptkeyboarder und natürlich Gitarre, Bass und Schlagzeug. Unser Anwendungsszenario für die MPC5000 sieht so aus: 1. Die MPC gibt den Klick fürs Schlagzeug raus und syncronisiert den PC via Midi Clock für den Fall daß dort Midi-Sequenzen abgefeuert werden. 2. Falls wir aufwändigere Schlagzeug-Instrumentierungen brauchen, z.B. Conga+Bongo+Guirro und trotzdem das volle Schlagzeug-Set, spielt die MPC die entsprechenden Schlagzeug-Sequenzen mit unseren speziellen Samples ab. Laut Akai könnte sogar der Schlagzeuger die Sequenzen selber antriggern. 3. Auf dem PC haben wir tonnenweise Klang-Libraries installiert. Falls der Hauptkeyboarder auf den PC zugreifen muß, z.B. für das Blasorchester, routet die MPC die MIDI-Befehle seines Synthi auf den vereinbarten Kanal des PC. Die Quicklink-Regler der MPC dienen zur Parametrierung des Kore2 am PC, um z.B. das Blasorchester mit Dämpfer spielen zu lassen. 4. Die MPC feuert Sequenzen an das Stage-Piano. Es ist übrigens kinderleicht, mal schnell während der Probe eine Klavier-Sequenz einzuspielen um sich dann ganz der Hammond zu widmen. 5. Der VA-Synthi der MPC wird wiederum vom Stage-Piano oder Synthi über MIDI angesprochen oder spielt MPC-intern ab. Der Synthi der MPC ist etwas gewöhnungsbedürftig, liefert aber passable Ergebnisse. Ohne die vielen MIDI-Ein/Ausgänge der MPC wäre all dies verkabelungstechnisch gar nicht möglich oder sehr fehleranfällig. Gegenüber einem PC bietet sich die MPC als robuste Maschine an, die man auch ohne Maus & Tastatur im Live-Szenario bedienen kann. Die Track- und Sequenzsteuerung kann über die Pads erfolgen und funktioniert mit etwas Übung auch Live. Gegenüber einem Sequenzer bietet die MPC als Zusatzfeature den Synthi und die Möglichkeit Samples abzuspielen wie eine Groove-Box. Für die Schlagzeug-Instrumentierungen habe ich übrigens die Samples aus einem Boss DR880 aufgenommen. Hier sehe ich eine der Stärken der MPC: es geht rasend schnell und einfach, sich externe Klänge reinzuziehen, zu bearbeiten und zu einem Sample-Program inklusive Pad-Belegung zusammen zu schnüren. Fazit: zugegeben, ein etwas anderes Szenario in dem wir die MPC 5000 einsetzen. Aber dafür war die MPC für uns die erste Wahl.
2 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 2 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.2 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 5 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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