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Akai Deluxe Distortion

Akai Deluxe Distortion

Distortion

  • Extrem flexibler Distortioneffekt
  • Drei Distortionmodi Fat, Boost, Warm
  • 3-Band EQ mit den Betriebsarten Modern, Normal, Classic
  • Klangspektrum umfasst subtile Anreicherung über warme Verzerrung und düsteren Klangcollagen bis hin zur aggressiven Zerstörung des Klanges
  • Direct Recording Schalter zur direkten Aufnahme des Ausgangssignals ohne Gitarrenbox
  • Solides Metallgehäuse
  • True Bypass
  • Stromversorgung über optionale 9 Volt Batterie (# 132579) oder optionalem externem Netzteil (# 108096)
  • 3 Jahre Thomann-Garantie
  • 30 Tage Money Back Garantie

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10160
Verkaufsrang in Verzerrer:
88 Details
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Januar 2012
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Kundenbewertungen:

Summe aller 3 Bewertungen:


Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Gesamtbewertung
awsum


So haben die einzelnen
Kunden bewertet:

niemand

niemand

niemand

niemand


Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **

Distortion to die for...
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
... so steht es auf der Verpackung. Für diejeningen, die nicht viel lesen wollen, es gibt drei Dinge, die das Gerät nicht kann:

- angezerrt
- Crunch
- sehr dynamisch

Es geht dagegen klar in Richtung Lead bis heftigst Bratrohr.

Nun der Reihe nach. Ich habe das Teil seit wenigen Tagen und es kommt nur für Homerecording, nicht vor einem Amp zum Einsatz. Es muß sich neben einen Sansamp TRI-AC und einem Blackstar Dual behaupten, eine wahrhaft hohe Messlatte. Gehört über Yamaha HS 80 Monitore.

Ausgepackt und gestaunt: Tolles Design, sehr Retro, sieht teuer aus, schön verarbeitet. Nach dem ersten Gebrauch habe ich ehrfürchtig die fettigen Fingerabdrücke abgewischt.

Dann gibt es sage und schreibe sechs Regler und vier Schalter ! Könnte fast ein Gerät zum Aufspüren von Schwarzsehern geworden sein. Als ich vor 25-30 Jahren meine Effekte noch selbst gelötet habe, wäre das auch mein Stil gewesen. Die gute Nachricht auch hier vorab: Man muß diese Regler und Schalter nicht nach endlosen Versuchsreihen in eine bestimmte Reihenfolge bringen um endlich mal einen brauchbaren Sound zu haben, das Gerät klingt von Haus aus wie eben auch die anderen beiden, gegen die es bestehen soll.

Trotz allem könnte das nichts sein für diejenigen, die ein Pedal mit drei oder gar nur zwei Reglern wollen, weil nur genau dieses DEN Sound hat.

Ein Schalter ist Ein/Aus für die Lautprecheremu, damit man Recording machen kann. Test bestanden, klingt sehr in Ordnung, auch und gerade im Vergleich mit o.g Geräten.
Der nächste Schalter ist für den EQ, der schaltet drei Modi klassisch, normal und modern. Die Unterschiede sind deutlich hörbar und keine Auswahl klingt schlecht.
Noch'n Schalter, High Cut. Laut der kleinen Anleitung ein Cut bei 3 kHz. Für Recording wird es zu höhenarm, ich kann mir aber gut vorstellen, daß er bei einem sehr grellen Verstärker im Pedalbetrieb Sinn macht. Einzig für Recording kommen eventuell brauchbare kratzige Fuzz Sounds daher, wenn man diesen Schalter auf Ein stellt und die Lautsprecheremu auf aus.
Letzter Schalter, der die Verzerrung festlegt. Warm, Boost, Fat. Boost, die Mittelstellung, ist angeblich eine Mischung aus beiden, wobei das Signal auch deutlich lauter wird.

Die Regler: Distortion und Level, klar was damit geht. EQ Bass, der deutlich kräftiger, aber nicht matschig gegenüber den Vergleichsgeräten zupackt, Mid Sweep und Level, gut gewählte Filtersteilheit hört sich hier raus und High. Wie beim Blackstar muß man hier die Höhen für Recording ganz schön weit reindrehen, sind beide eben Pedale mit Emu und nicht von der Konzeption in erster Linie Ampsim wie Sansamp.

Nun, wie klingt es ? In meinen Ohren sehr gut, völlig anders und klar in Richtung Distortion statt Röhre oder Röhrensimu. Aber nie krätzig. Durch die flexible Klangregelung sehr vielseitig und ich denke auch schwermetallfähig. Und nicht zu vergessen die Schalter für den EQ und die Art der Verzerrung, damit lässt sich auch noch gut spielen. Sustain gibt es durch hohe Gainreserven bis zum Abwinken. Hier ist der Gainregler recht kompromißlos ausgelegt, der geht auf dem ersten Weg gleich ordentlich zur Sache.

Nebengeräusche, Rauschen ? Eher noch weniger als die Vergleichsgeräte. Interessant ist auch, daß bei sehr hohem Gain und offenem Eingang das Teil bald zum oszillieren anfängt. Herrlich, kenne ich von meinen Lötarbeiten auch noch. Man merkt das auch daran, daß bei geringen Zimmerlautstärken schon eine Neigung besteht, daß die Obertöne bis zur Rückkopplung kippen. Da dürfte per Amp und Übungsraumlautstärke enorm viel drin sein.

Wie eingangs erwähnt, ist eine Dynamik im Sinne von angezerrt oder Crunch nicht vorhanden und schon gar kein sanfter Übergang. Aber, im Distortionmode ist der Ton durch unterschiedlichen Anschlag schon recht variabel. Schönes Attack gibt's auch.

Batteriebetrieb geht, aber dagegen steht die Angabe laut Anleitung, daß ein Netzteil 200 mA besser 300 mA verwendet werden soll. Das lässt mich schliessen, daß ein 9 V Block nicht lange glücklich machen wird.

Fazit: Kein Universalgerät wie Blackstar oder Sansamp, aber als Distortion von unglaublichster Variabilität und im Sustain wenn's sein muß weit überlegen. Emulated Ausgang auf Augenhöhe, geiles Design, Witz von einem Preis für das Gebotene. Sehr gut für diejengen, die oft und gerne herumprobieren, da kommt man auf seine Kosten. Kaufen.

Edit 01.04.2012 (kein Scherz):

Mittlerweile habe ich das Teil in seiner eigentlich gedachten Funktion als Pedal bei o.g. Teilen vorgeschaltet und auch noch bei einer ENGL E 530.

Sustain bis zum umfallen ohne derben Matsch, Sound sehr, sehr beeindruckend. Die Speakeremu rauscht nur, allerdigs braucht man sie in dieser Konfiguration nicht. Im übrigen blase ich meine drei Teile schon im selbst gut angezerrten Zustand damit an. Dafür rauscht es ohne Speakeremu dann bemerkenswert wenig. In dieser Verwendung macht auch der von mir oben bezweifelte High Cut Schalter absolut Sinn, klare Bereicherung. Kaufen und Tüfteln.

Michael aus M am 26.02.2012
Der kann (fast) alles...
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Nachdem ich jetzt ein gutes Dutzend Verzerrer Peadale geteste habe, hat der AKAI deutlich die Nase vorne. Hauptgrund ist seine Variabilität. Man bekommt die Sounds fast aller Pedale auch mit dem AKAI hin, da er unheimlich viele Möglichkeiten hat, seinen Klang an den persönlichen Geschmack des Gitarristen anzupassen. 3-Band EQ mit Mittenfrequenzregelung, 3 Equalizer Modes, 3 Klancharakteristka, High-Cut - mehr Custom geht nicht. Klar, die vielen Regelmöglichkeiten bedeuten, dass man sich intensiv mit dem Ding auseinandersetzten muss, wer einen Treter sucht, der DIESEN EINEN Sound hat, ist hier falsch, bzw. er muss Zeit investieren, ihn zu finden.

Power hat das Teil bis der Artzt kommt, ich bin zwar kein High Gain Freak, aber wem das zu wenig Gain ist, sollte sich doch überlegen, vielleich lieber eine Kreissäge zu kaufen :-) Die Verarbeitung ist top, ich habe schon länger einen Equalizer von der Hausmarke des großen Mitbewerbers aus Köln, die werden ja von AKAI gefertigt und sind mit deren Geräten baugleich (nur billger :-), der ist auch unverwüstlich.

Unterm Strich: preis-leistungsmäßig unschlagbar, vielseitg, top verarbeitet - was will man mehr?

eeyore am 07.03.2012
Weitere User-Meinungen:
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  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
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