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Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Studiomonitore YAMAHA HS80M
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe mit den Monitoren etwa 3 Jahre intensiv gearbeitet und bin seit kurzem auf Klein+Hummel O100 mit einem ADAM SubWoofer umgestiegen. Ein direkter Vergleich ist mehr als unfair, da die neuen Geräte etwa 4mal so teuer sind. Die HS80M hatten im Test bei Sound und Recording sensationell abgeschnitten, im Test Professionell Audio wurden sie in der untersten Liga eingeordnet (Economyklasse). Wie sehe ich das als langjähriger Anwender? Die Leistung ist aus meiner Sicht in jedem Fall ausreichend (75W 8-Zoll-Bass, 45 W Hochtöner). - Die Einstellungsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen. Höhen und Mitten können mit Schaltern angehoben. bzw. gesenkt werden. Die meist problematischeren Bässe können zweimal beeinflusst werden (LowCut plus Absenkung für Wandnahe Aufstellung) Auflösung: Die Auflösung ist durchgängig gut. Die Höhen sind angenehmerweise nicht so gehypt wie das in einigen vergleichbaren Konkurrenzprodukten der Fall ist. Der Bass kann bei Pop und Rock gehört und gemixt werden, könnte jedoch etwas differenzierter sein und etwas tiefer gehen. Dies ist allerdings angesichts des Preises Kritik auf sehr hohem Niveau. Stereobild: Das Stereobild ist in Ordnung, besser als z.B. bei der NS10M und gleichgut wie die ADAM ANF. Beide Boxen waren gemeinsam die Vorgänger der HS80M. Tiefenstaffelung: Hier hatte ich zugegebener maßen Probleme. Allerdings hatte ich in diesem Punkt mit allen Monitoren die ich vorher hatte Probleme. Auch die ADAM S1X sowie die DYNAUDIO BM6A MKII die ich aber nur kurz Probe gehört hatte, empfand ich alles andere als ideal in diesem Punkt. Erst die K+H bilden auch in diesem Bereich toll ab. Gesamteindruck: Ich kann mich der Beurteilung durch Professional Audio nicht anschließen und würde HS80M eine Gruppe höher einordnen in zwar in das Mittelfeld. Dort würde ich die Monitore allerdings insgesamt mit gut bewerten. Das Preis- Leistungsverhältnis würde ich allerdings auch angesichts der Features mit sehr gut bewerten.
Wie wichtig eine gepflegte, neutrale Abhöre für das Abmischen und Mastern meiner Aufnahmen ist, habe ich gemerkt, als ich mir die YAMAHA HS80M gekauft hatte, und dann meine vorherigen Arbeiten, die ich hauptsächlich mit einem guten Kopfhörer (so dachte ich!) abgemischt hatte, angehört habe. So ein Kopfhörer macht doch noch einen guten Anteil eigene Klanggestaltung dazu, ganz ähnlich wie auch eine Stereoanlage im Wohnzimmer, sodass ich ganz erstaunt war, wie meine Mixe über eine neutrale Abhöre klingen. Heute arbeite ich ausschließlich über die YAMAHA HS80M und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Sie klingen auf allen möglichen Abspielgeräten gut, was ja das Ziel des Mixing und Mastering sein sollte. Am liebsten höre ich mir meine Musik aber über die YAMAHA HS80M an, weil der Detailreichtum der Wiedergabe - auch schon bei Zimmerlautstärke - besser ist, als auf der (auch nicht gerade schlechten) HiFi-Anlage im Wohnzimmer. Die Anpassung der Monitore an die Raumakustik geschieht ganz einfach mit ein paar Schaltern auf der Rückseite für Höhen, Mitten und Bässe. Schnell gewöhnt man sich an die neue Akustik und möchte sie dann nicht mehr missen. Als ich nach der letzten CD-Produktion das fertige Ergebnis auf meiner Stereoanlage im Wohnzimmer angehört habe, ist mir dann doch noch etwas aufgefallen, was mit den HS80M als alleinige Abhöre suboptimal ist: Die Darstellung bzw. Wiedergabe der wirklich tiefen Bässe. Was auf den HS80M "normal" geklungen hat (eben nicht gerade schlecht, aber eher unauffällig; normal eben), nämlich der Sound des über einen Steg-Pickup direkt aufgenommenen Kontrabasses der Band, klang über die heimische Stereoanlage mächtig viel tiefer, als über die HS80M. Dazu muss ich sagen, dass die Bassreflex-Regalboxen im Wohnzimmerschrank direkt vor der Wand stehen und daher die Bässe entsprechend verstärkt wiedergegeben werden (auch bei neutraler Einstellung der Klangregler). In letzter Zeit mische ich relativ viel Popmusik ab, wobei u.a. auch mein 7-saitiger Fretless-Bass zum Zuge kommt. Da merke ich doch deutlich, dass die Wiedergabe der Bass-Spur auf den HS80M nicht der Realität (z.B. wie später auf meiner Stereoanlage im Wohnzimmer zu hören ist) entspricht. Die Tiefbässe fehlen doch deutlich, wenn man den Mix über die HS80M korrekt beurteilen möchte. Es kann sogar vorkommen, dass der Mix, der auf den HS80M abgemischt wird, sich dann auf der Stereoanlage (mit ausreichend Tiefbasswiedergabe) oder im Auto (ausgeprägte Dröhnfrequenz bei ca. 130 Hz) etwas basslastig oder dröhnend anhört. Wer also Wert legt auf die korrekte Darstellung bzw. Wiedergabe der absoluten Tiefbässe (gefühlsmäßig würde ich sagen: tiefer als ca. 60 Hz; in etwa entspricht das dem Grundtonumfang der beiden tiefen Saiten eines Viersaiter-Basses und darunter), sollte mit dem Gedanken spielen, evtl. einen geeigneten Subwoofer dazuzukaufen. Dies hab ich nun getan und die HS80M danken die Entlastung im Tieftonbereich mit einer entspannten Wiedergabe der Tiefmitten ab 100 Hz bis zu den Höhen bis 20 kHz, was auch ihre Stärke ist. Der Sub (M-Audio SBX10) kümmert sich nun um den Frequenzbereich unterhalb von 100 Hz bis runter fast auf 20 Hz. Damit ist dann der gesamte hörbare Frequenzbereich abgedeckt. Andererseits entspricht der Klang der HS80M ohne den Subwoofer so ziemlich genau der akustischen Situation von sehr vielen einfacheren Stereoanlagen mit kleinen Boxen (oft sind auch recht kleine Kompaktanlagen in Gebrauch) oder auch anderen Abspielgeräten (Küchenradio), die eben keinen so wuchtigen Bass haben. Dann klingt das Ganze auf kleineren Stereoanlagen schon ziemlich gut, was dort nach einem Mix über ausschließlich die HS80M zu hören ist. Schöner und eindrucksvoller klingt's natürlich auch schon beim Mischen, wenn die tiefen Bässe (Grundtöne) über den Subwoofer deutlicher (bzw. überhaupt) zu hören sind.
Am Anfang war ich ein wenig skeptisch und verwundert, dass es im Netz nur gute Bewertungen zu den Boxen gibt. Außerdem gibt es ja mittlerweile einen Riesenmarkt an Nahfeldmonitoren. Richtig überrascht war ich erst als ich die Schmuckstücke zu Hause das erste mal antestete. Die Transparenz ist hervorragend für diese Preisklasse. Meiner Meinung nach können Die Monitore mit höheren Preisklassen mithalten (wie etwa Adam etc.). Auch die vielfältigen dB-Anhebungs-Einstellungen im EQ-Bereich erleichtern es einen schlechten Abhörraum klangtechnisch nachzuhelfen. Im großen und ganzen kann man sagen, das mit diesen Boxen in mittlerer Preisklasse das mischen leicht gemacht wird. Jedoch ist eine alte Tonmeisterweisheit das man mindestens soviel Geld für Raumakustikelemente (Diffusoren, Absorber etc.) ausgeben sollte wie man für Monitore ausgibt.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.8 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 137 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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