Low-Cut, Limiter und Eingangsverstärkung je analogem Eingang
6 unsym. Line-Outs (Cinch)
Stereo-Digitaleingang und -ausgang (wählbar zwischen SPDIF- und AES/EBU-Format)
Kopfhöreranschluss
USB 2.0
Kaskadierung mehrerer DR-680 möglich
eingebauter Lautsprecher
Batterie- und Netzteilbetrieb
hintergrund beleuchtetes Grafik LCD
Abmaße: 202 x 54 x 176 mm
Gewicht: 1,2 kg ohne Batterien
inkl. Netzteil
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
Creative Bundles
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Universelles und gutes Instrument! Kleine Detailschwächen... nicht mit Audient MICO!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Zunächst mal gibt es auf normalem Niveau nichts zu meckern. Das Gerät nimmt 6 analoge Eingänge auf, das auch in hoher Qualität. Es sieht gut aus, macht einen soliden Eindruck. Wenn man die Gebrauchsanweisung verstanden hat, sollte man auch keine Probleme mit der Bedienung haben. An dieser Stelle der kleine Hinweis, dass ich zumindest die Menüstruktur nicht recht eingänging finde. Ich komme zwar aus der Softwarbranche, aber musste mich trotzdem erstmal daran gewöhnen, welche Funktion ich in welchem Menü finde. Wobei lobend zu erwähnen ist, dass nach allen Grundeinstellungen, alles, was man während der Aufnahme braucht, mit einem Tastendruck zu erreichen ist. Einpegelung ist ein Kinderspiel, wenn man den Überblick behält. Das Display gibt zwar auf den ersten Blick nicht allzu genaue Informationen über den aktuellen Pegel wieder, jedoch halte ich den -16dBFS-Strich für sehr hilfreich. Einfach an den Forte-Stellen darauf einpegeln, fertig. Alles was noch lauter wird, kommt garantiert nicht über 0dBFS. Zur Not gibts ja noch Limiter und Lowcut, die sich kanalselektiv zuschalten lassen. Möchte man auch noch zwei weitere digitale Kanäle aufnehmen, fehlt leider die Möglichkeit, die Mischung der 6 analogen und den zwei digitalen Eingängen abzuhören, geht nur separat. Insofern sollte man sich überlegen, diese Kanäle mit Signalen zu belegen, die für die Gesamtbeurteilung nicht so wichtig sind. Desweiteren finde ich es nicht gerade vertrauenerweckend, dass der Wandler (zumindest der, den ich verwendete RME ADI-2) permanent signalisiert, dass er keine Clocksignale empfängt. Erstaunlicherweise zeichnet der Tascam aber ohne Probleme auf. Glückssache? Ganz wichtig: auf Firmware-Version 1.20 updaten! Damit verschwinden kleine Softwarebugs und man erhält die Möglichkeit der M/S-Decodierung, die man entweder nur zum Monitoring oder sogar für die Speicherung anwenden kann, diese Funktionalität ist genial und bisher eher exotisch am Markt, wobei sie doch sehr nützlich sein kann. Für einfachere Anwendungen (bis 6 Kanäle analog, mit Phantomspeisung) gibts vermutlich im mobilen Segment kaum etwas besseres am Markt, geht es darüber hinaus, wirds fummelig. Da ich aber im Allgemeinen zu der Kategorie gehöre, die mit 6 Kanälen auskommt, bin ich sehr zufrieden. Für Einsteiger halte ich das Gerät für zu kompliziert. Dann sollte man sich lieber darauf besinnen, dass man mit zwei Kanälen und der richtigen Mikrofonposition auch schon eine sehr natürlich klingende Aufnahme erzielen kann. Leichte Abzüge in der Verarbeitung möchte ich geben, da manchmal die Schiebeknöpfe für die Phantomspeisung mit Nachdruck betätigt werden wollen, sonst funktionieren sie nicht. Dies kann durchaus beunruhigend sein, wenn die angeschlossenen Mikros keinen Strom bekommen und dementsprechend kein Signal liefern. Kleiner Nachtrag: Der Versuch, den TASCAM über die digitalen Schnittstellen mit dem Audient MICO zu verbinden ist leider kläglich gescheitert, die Streams vertragen sich offenbar nicht. PS: Der Tascam lässt sich mit vier Mikrofonen mit Phantomspeisung auch über zwei Stunden nur mit Batterien betreiben (Achtung: Selbsttest, sicher vom Mikrofon-Typ abhängig, daher nur als Größenordnung), also für Notsituationen bestens gerüstet.
Schon 2009 auf der Musikmesse in Frankfurt hatte ich ein nettes Gespräch mit einem Tascam Mitarbeiter, der auf meine Frage nach einem tragbaren Mehrspurrecorder für den semiprofessionellen Bereich bereits angedeutet hatte, dass da vielleicht was käme. Und auf der Musikmesse 2010 stand dann der DR680 da - und ich musste es natürlich sofort haben. Ich mache hauptsächlich Live-Mitschnitte, und habe bisher an Ort und Stelle analog abgemischt, und dann auf DAT bzw. 2Kanalrecorder (DR100) aufgezeichnet - mit den bekannten Nachteilen. Zum DR680 selbst: Das Gerät liefert eine sehr gute Klangqualität in Verbindung mit den üblichen Kondensatormikros (Rode NT5, Neumann KM184). Mit Elektretmikros geringerer Empfindlichkeit (etwa 3 mV/Pa) wird der Rauschboden aber schon hörbar - da waren meine selbstgebauten Preamps besser. In der Praxis stört aber selbst das nicht, wenn solche Mikros lediglich als Stützen eingesetzt werden. Da der digitale Eingang mit einer externen Quelle auch mit aufgenommen werden kann, wäre es sogar denkbar, als Hauptmikros ein digitales Pärchen einzusetzen, und mittels entsprechendener Wandlerbox von AES42 nach SPDIF anzuschliessen. Allerdings verlässt man damit definitiv den Semiprofibereich. Aber wer weiss, vielleicht bringt Tascam ja mal so ein mobiles AES42 Interface passend zum DR680? Ein weiterer Punkt ist die Stromversorgung: Tascam liefert ein Netzteil mit, und das sollte man auch einsetzen. Die Lösung mit den 8 AA Akkus ist nicht unbedingt der Bringer, denn wenn 6 mal Phantomspeisung verlangt ist, sind die Akkus sehr schnell leer, und das Wechseln ist auch eine elende Fummelei. Ein Lithium-Ionen Pack mit externer Ladeschale wäre hier definitiv besser, auch hier warte ich auf ein entsprechendes Accessory-Kit von Tascam... ist ja bald Weihnachten. Die Bedienung des Geräts ist einfach und intuitiv, nur für die weitergehenden Funktionen muss man das Handbuch wirklich mal lesen. Störend empfinde ich nur die Belegung der Pause-Taste: wenn der Recorder bereits auf Pause steht, bewirkt ein zweiter Druck auf die Pause Taste einen kompletten Aufnahmestopp - sehr gewöhnungsbedürftig. Vielleicht gibt es ja mal ein Update von Tascam, um die Funktion zu ändern. In der Aufnahmepraxis ist das Gerät auch sehr pflegeleicht - die wichtigen Funktionen sind auch bei laufender Aufnahme bedienbar. Aufnahmepegelanpassung o.ä. geht erwartungsgemäss, nur leider etwas fummelig, weil der Recorder nun mal recht klein ist. Bisher sind mir alle Aufnahmen damit perfekt gelungen, und ich würde das Gerät auch nicht mehr hergeben. Alles in Allem: ein absolut empfehlenswerter Recorder für den semiprofessionellen Einsatz, zuverlässig, leicht bedienbar und mit sehr gutem Sound. [UPDATE Oktober 2011] Nach etlichen Einsätzen und 2 Softwareupdates sieht es nun so aus: Das Gerät funktioniert nach wie vor tadellos. Mit der Firmwareversion 1.20 steht nun auch die "Gang" Funktion zur Verfügung, mit der die Aufnahme- und Mixereinstellungen von 2 bis 6 Kanälen gleichzeitig verändert werden können. Dies ist eine sehr sinnvolle und praxisorientierte Funktion. Die Gesamtnote bleibt also bei 5 Sternen :)
Tascam DR-680 Spur Feld-Recorder - auch professionelle Aufnahmen sind möglich
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe mir dieses Gerät gekauft, damit ich bei einer mobilen Aufnahme von bis zu 8 Spuren nicht immer meinen Studio-PC samt Maus, Tastatur, zwei Bildschirmen, Interface (bei mir RME 800) samt den dazu gehörigen Kabeln (Firewire, Adat, PC-Monitor-Kabeln, ...) abbauen und ins Auto einpacken muss. Was sehr für dieses Gerät spricht - und darum ziehe ich es auch einem Laptop vor - ist die Schnelligkeit und Unkompliziertheit, mit der man damit arbeiten kann. Einfach die Mikrofone aufstellen, die Kabeln an den DR-680 anstecken - und schon geht's los. Nach 5 Sekunden ist das Gerät aufnahmebereit - Ohne Hochfahren eines PC, ohne I-Lok oder E-Licenser ... Das Gerät bietet außerdem noch viele andere Annehmlichkeiten: 1. Den Rec-In-Level (Trim) kann man jederzeit auch während der Aufnahme verändern. (Das sollte man auf jeden Fall tun - siehe unten bei "Limiter".) 2. Die SD-Card kann man nach der Aufnahme (zu Hause) entweder in den PC stecken und die Daten einfach mit der Maus hinüberziehen, oder man kann den DR-680 mittels USB-Kabel an den PC anschließen und die Daten so übertragen. 3. Bis zu 8 Spuren kann man damit aufnehmen: 1-4 entweder direkt rein; oder über einen externen (besseren) Mic-Preamp (bei mir: RME Quad Mic) mittels Stereo-Klinken die ersten vier Spuren nur AD-wandeln lassen. Für die Spuren 5-6 benötigt mann dann auf jeden Fall einen externen Mic-Preamp; und für die Spuren 7-8 einen esxternen Mic-Preamp samt Wandler, dessen Stereo-Spur man dann mittels SPDIF-Kabel in den DR-680 leiten kann. 4. Die Bedienung des Gerätes finde ich recht einfach und intuitiv; ich bin fast ohne Benutzer-Handbuch rasch zum Ziel gekommen. Für einige spezielle Sachen musste ich dann doch kurz ins gut und übersichtlich geschriebene deutsche Handbuch reinschauen. 5. Die Qualität der getätigten Aufnahmen würde ich als "gut" bezeichnen. Aber, wie jeder Profi weiß, der richtige Abstand zur Signhalquelle, das richtige (Profi-) Mikrofon und ein externer Mic-Preamp können da noch viel größere Veränderungen bezüglich Sound-Qualität bewirken. Wer für die Haupt-Mikrofonierung (in Stereo) die höchsten Ansprüche anstellt, kann über SPDIF einen High-End- Stereo-Mic-Preamp samt Wandler anschließen. Auf diese Art sind auch hoch-professionelle Aufnahmen mit diesem Gerät möglich. Nachteile: 1. Der Limiter funktioniert nicht wunschgemäß. Dadurch, dass der Limiter erst nach dem Gain Input geschaltet ist, wird lediglich das bereits verzerrte Signal heruntergeregelt - und nicht, wie es sein sollte, der Input. Große Vorsicht beim Input (Trim) ist also geboten! Zum Glück blinkt die Übersteuerungs-Anzeige bereits 2 dB unter Null; aber da sollte man spätestens schon reagieren ... 2. Die Restzeit-Anzeige ist nur mit einer leeren Speicherkarte am Beginn richtig. Stoppt man die Aufnahme, so wird wieder die maximale Aufnahmezeit gezeigt. Die bereits aufgenommene Zeit wird nicht weggerechnet. Dadurch ist die Anzeige nach einem "Stop" oder nach einer Fortsetzung am nächsten Tag (auf der selben Speicherkarte) falsch und so gesehen unbrauchbar. 3. Mit diesem Gerät kann man nur aufnehmen. Um jedoch die aufgenommenen Spuren zu bearbeiten (Schneiden, mit Effekten versehen, ...) benötigt man einen PC mit entsprechender Software (CuBase u. dgl.) Fazit: Wer mit diesen (kleinen) Nachteilen gut leben kann - so wie ich - wird sich an den vielen Vorteilen des DR-680 sicher erfreuen.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.45 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 6 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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