Mit Ihren Worten...
  • am 02.08.2012

    xxxx­chri­x­xx@web.de: "... Internetseite Klasse!!!,denn man kann trotz der großen Auswahl dank Überbegriffen super zurecht finden"

  • am 22.02.2013

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  • am 07.11.2013

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Online-Ratgeber: Drumkessel

4. Konstruktion und mehr

Grundlage der Kesselkonstruktion ist immer ein kreisrunder, mehr oder weniger großer Zylinder, dessen obere Öffnung durch das Schlagfell und dessen untere Öffnung durch das Resonanzfell abgedeckt wird. Beide Felle werden mit Hilfe stabiler Spannreifen und auf den Kessel geschraubten Schraubenböckchen befestigt. Je nachdem wie stark man die Schrauben anzieht, können die Felle gespannt und damit gestimmt werden.

Die Kessel selbst bestehen bei den Toms und der Bass-Drum aus mehrschichtig verleimten Hölzern (ca. 7-9 Lagen). Ein kleines Loch in den Kesseln sorgt für den nötigen Luftausgleich während des Spiels. Die Snare-Drum wird oft auch aus Ganzmetall gefertigt. Dabei kommt verchromtes Stahlblech, Kupfer oder Aluminium zum Einsatz. Die unterschiedlichen Metalle bewirken einen individuellen
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Klang
. Weitere Infos zu diesem Thema findest du im Abschnitt „Sonderstatus Snare“.

An den Kesseln sind Stimmböckchen, Tomhalterungen und Ständer befestigt. Je höher die Anzahl der Stimmböckchen ist, desto besser und ausgewogener lässt sich das Fell spannen und
Tuningdas Intonieren eines Instruments nach dem Kammerton a1; Jedes Instrument muss gestimmt werden
stimmen
. Wichtig ist, dass die Schrauben und Muttern auch nach langem und heftigem Gebrauch der Drums ihren festen Sitz behalten, sonst rappelt es bald mächtig. Und welcher Drummer hat schon Lust, dauernd sein Set auseinander zu nehmen, um die Schrauben nachzuziehen (siehe auch Abschnitt „Hardware“)

Die Auflageränder der Felle, die so genannten „Kesselgratungen“, sollten keinerlei Unebenheiten aufweisen (siehe auch Abschnitt „ Kesselgratung“). Die Felle müssen also absolut eben aufliegen können. Das ist sehr wichtig für das Klangverhalten und die Haltbarkeit. Beim Schlagzeugkauf sollte man sich nicht scheuen, die Felle ab zunehmen und die Kessel auch von innen zu begutachten. Dabei kann man sich gleichzeitig auch die Sorgfalt der inneren Kesselverarbeitung ansehen. Bei einem guten
SchlagzeugZusammenstellung mehrerer Schlaginstrumente, in der Grundausstattung meist kleine Trommel, große Trommel, Hi-Hat und Becken;
Abkürzung im Notensatz: Schlzg.
Schlagzeug
sind die Kessel von innen gegen Feuchtigkeit geschützt und meist mit einer rauen Beschichtung versehen, die störenden Resonanzen entgegenwirken kann.

Auch ist darauf zu achten, ob die Kessel wirklich rund sind und die einzelnen Schichten nahtlos und ohne merklichen Übergang verleimt sind. Dabei kann man so manche Überraschung erleben, wenn man nicht aufpasst. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass heutige Markendrums auch in den unteren Preisklassen eine durchweg gute Fertigungsqualität aufweisen.

In diesem Zusammenhang sollten wir noch ein paar Worte über die Oberflächen der Kessel verlieren. Die Auswahl für den Musiker ist enorm groß. Standardsets sind außen in der Regel mit einer farbigen Kunststoffschicht beklebt (Folienbeschichtung). Die verfügbare Farbpalette ist heutzutage so vielfältig, dass garantiert für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Unter den Schlagzeugen der gehobenen Klasse finden wir Modelle, die mit außergewöhnlichen Designs aufwarten. Oberflächen im Metallic-, Zebra- oder Steinlook sind möglich. In der Oberklasse sind Naturholzoberflächen sowie aufwändige Pianolackierungen angesagt.

Die Sorgfalt der Oberflächenbearbeitung trägt zum Klangcharakter eines Sets bei, so dass ein Spitzenklang auch immer das Ergebnis einer aufwändigen Verarbeitung ist. Und die hat natürlich ihren Preis. Dennoch ist die Qualität in den unteren Preisklassen heute sowohl in Sachen Verarbeitung als auch im
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Klang
erstaunlich gut.

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