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Online-Ratgeber: Drumkessel

4. Konstruktion und mehr

Grundlage der Kesselkonstruktion ist immer ein kreisrunder, mehr oder weniger großer Zylinder, dessen obere Öffnung durch das Schlagfell und dessen untere Öffnung durch das Resonanzfell abgedeckt wird. Beide Felle werden mit Hilfe stabiler Spannreifen und auf den Kessel geschraubten Schraubenböckchen befestigt. Je nachdem wie stark man die Schrauben anzieht, können die Felle gespannt und damit gestimmt werden.

Die Kessel selbst bestehen bei den Toms und der Bass-Drum aus mehrschichtig verleimten Hölzern (ca. 7-9 Lagen). Ein kleines Loch in den Kesseln sorgt für den nötigen Luftausgleich während des Spiels. Die Snare-Drum wird oft auch aus Ganzmetall gefertigt. Dabei kommt verchromtes Stahlblech, Kupfer oder Aluminium zum Einsatz. Die unterschiedlichen Metalle bewirken einen individuellen Klang. Weitere Infos zu diesem Thema findest du im Abschnitt „Sonderstatus Snare“.

An den Kesseln sind Stimmböckchen, Tomhalterungen und Ständer befestigt. Je höher die Anzahl der Stimmböckchen ist, desto besser und ausgewogener lässt sich das Fell spannen und stimmen. Wichtig ist, dass die Schrauben und Muttern auch nach langem und heftigem Gebrauch der Drums ihren festen Sitz behalten, sonst rappelt es bald mächtig. Und welcher Drummer hat schon Lust, dauernd sein Set auseinander zu nehmen, um die Schrauben nachzuziehen (siehe auch Abschnitt „Hardware“)

Die Auflageränder der Felle, die so genannten „Kesselgratungen“, sollten keinerlei Unebenheiten aufweisen (siehe auch Abschnitt „ Kesselgratung“). Die Felle müssen also absolut eben aufliegen können. Das ist sehr wichtig für das Klangverhalten und die Haltbarkeit. Beim Schlagzeugkauf sollte man sich nicht scheuen, die Felle ab zunehmen und die Kessel auch von innen zu begutachten. Dabei kann man sich gleichzeitig auch die Sorgfalt der inneren Kesselverarbeitung ansehen. Bei einem guten Schlagzeug sind die Kessel von innen gegen Feuchtigkeit geschützt und meist mit einer rauen Beschichtung versehen, die störenden Resonanzen entgegenwirken kann.

Auch ist darauf zu achten, ob die Kessel wirklich rund sind und die einzelnen Schichten nahtlos und ohne merklichen Übergang verleimt sind. Dabei kann man so manche Überraschung erleben, wenn man nicht aufpasst. Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass heutige Markendrums auch in den unteren Preisklassen eine durchweg gute Fertigungsqualität aufweisen.

In diesem Zusammenhang sollten wir noch ein paar Worte über die Oberflächen der Kessel verlieren. Die Auswahl für den Musiker ist enorm groß. Standardsets sind außen in der Regel mit einer farbigen Kunststoffschicht beklebt (Folienbeschichtung). Die verfügbare Farbpalette ist heutzutage so vielfältig, dass garantiert für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Unter den Schlagzeugen der gehobenen Klasse finden wir Modelle, die mit außergewöhnlichen Designs aufwarten. Oberflächen im Metallic-, Zebra- oder Steinlook sind möglich. In der Oberklasse sind Naturholzoberflächen sowie aufwändige Pianolackierungen angesagt.

Die Sorgfalt der Oberflächenbearbeitung trägt zum Klangcharakter eines Sets bei, so dass ein Spitzenklang auch immer das Ergebnis einer aufwändigen Verarbeitung ist. Und die hat natürlich ihren Preis. Dennoch ist die Qualität in den unteren Preisklassen heute sowohl in Sachen Verarbeitung als auch im Klang erstaunlich gut.

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