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Online-Ratgeber: Drumfelle

5. Dämpfungen

Je größer der Durchmesser wird, um so mehr muss man sich mit der Dämmung des Fells beschäftigen, um die meist unerwünschten hohen Obertöne in den Griff zu bekommen. Extrembeispiel ist die Bass Drum, da legt man eine Wolldecke rein. Es gibt drei Ansatzpunkte zum Dämmen - eingebaut, am Fell und am Kessel.

Dämpfung im Fell eingebaut

Bei dieser Variante sind ein oder mehrere Dämmringe auf der Innenseite des Fells aufgebracht. Je größer das Fell wird um so eher wird diese Methode benutzt. Ein sehr gutes Beispiel ist das Powersonic von Remo. Hier sind zwei Dämmringe auf der Innenseite angebracht. Diese bringen den Bassbereich hervor ohne störend im Aufbau zu sein.

Eine andere interne Lösung ist die Ölfüllung. Hier übernimmt das Öl zwischen den beiden Lagen die Aufgabe des Dämpfers. Gleichzeitig wird durch die Füllung die schwingende Masse erhöht - der Ton wird dadurch tiefer.

Dämpfung am Fell

Meistens wird die Dämmung am Fell nachträglich angebracht. Live Gigs oder Studiorecording sind typische Beispiele. Man versucht durch mehr oder weniger Dämmung den Sound an die Situation anzupassen. Oft nimmt man einfach ein Tempo Taschentuch und klebt es mit Gaffa auf das Fell. Das ist allerdings eine recht extreme Lösung und hat auch den Nachteil, dass man die bespielbare Fläche der Trommel reduziert. Bei einem 10er Tom kann das schon was ausmachen. Eleganter ist es Sound Control Ringe zu verwenden. Das sind ungefähr 2cm breite Kunststoffringe, die auf dem äußeren Rand des Fells lose aufliegen. Sound Control Ringe gibt's im Set für die gebräuchlichsten Größen. Ganz ausgezeichnet eignen sie sich für die Benutzung auf der Snare.

Das bereits erwähnte Powersonic hat ein äußeres Dämmkissen, das man durch Druckknöpfe leicht an oder abbauen kann. Evans hat mit "emad" ein ähnliches System.

TIPP: Sound Control Ringe kann man leicht selbst aus alten Fellen herausschneiden. Am besten geht's mit Pinstripes - da hat man einerseits den Ring zum Ausschneiden schon drauf und kriegt auch noch zwei Ringe heraus.

Dämpfung am Kessel

Zwischen Kessel und Fell wird ein spezieller Schaumstoff Ring eingebaut. Man erreicht so eine exzellente wenn auch vielleicht extreme Dämmung. Die Methode eignet sich auch zum Einbau ins Resonanzfell z.B. bei der Bassdrum

Eine weitere Dämmung am Kessel sind Filzpads, die man mit einer Schraubvorrichtung mehr oder weniger hart gegen das Fell legen kann.

Dot und Reverse Dot

Beide bieten eine gewisse Dämmung und eine leichte Bassanreicherung. Der Ton wird mehr fokussiert. Ganz wesentlich aber machen sie das Fell strapazierbarer. So was benutzt man gern bei der Snare , die ja am meisten abkriegt. Der Reverse Dot ist auf der Innenseite aufgeklebt. Der Vorteil ist, dass man ein homogeneres Spielgefühl hat und der Rebound gleichmäßiger kommt als bei oben angebrachtem Dot.

Falam Patches für die Bassdrum erfüllen den gleichen Zweck - der Ton wird punchiger und das Fell hält länger.

TIPP: Für die BassDrum kann man auch einen Streifen Gaffa benutzen. Einen besonders guten Punch bekommt man, wenn man eine alte Kredit Karte unterlegt.(Die beschriftete Seite nach Außen legen!)

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