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Sehr schöne Zusammenstellung.

Unbekannt am 09.07.2011

Online Ratgeber Equalizer
Technische Parameter

 


Grenzfrequenz

Die Grenzfrequenz ist überhaupt die Eigenschaft, die wir nutzen wollen. Abgekürzt mit f0 (sprich: eff null), gibt sie die Stelle im
FrequenzspektrumAllgemeine Darstellungsform der einzelnen Frequenzbestandteile.
Frequenzspektrum
wieder, an der der Effekt einsetzen soll, also zum Beispiel 80 Hz bezogen auf unsere oben angegebene Schaltung. Somit ließen sich dann sogenannte Trittschallgeräusche dämpfen. Genau genommen setzt sie bei – 3dB bezogen auf das Eingangssignal ein. Sollte dies mit genau 0 dB anliegen, so würde die Grenzfrequenz bei eben – 3dB ansetzen.

Grenzfrequenz

Beim Rupert Neve Designs Portico 5033 wurde das komplette Frequenzband in 5 Bereiche aufgeteilt. Jede dieser 5 Bereiche: LF (Hochpass), LMF (Low-Mid-Frequency), MF (Mid-Frequency), HMF (Hi-Mid-Frequency), sowie einen HF (Tiefpass) haben jeweils eigene
Parameter[griech. an etwas messen, vergleichen] charakteristische mathematische Größen, die es ermöglichen, Funktionen und Systeme zu beschreiben und miteinander zu vergleichen.

In der Statistik sind Parameter Kennwerte, die einer Grundgesamtheit (Population) entstammen und diese in ihren wesentlichen Eigenschaften beschreiben (z. B. die Altersverteilung der Weltbevölkerung). Die Informationstheorie kann übermittelte Signale, die sich in einer Funktion darstellen lassen (z. B. akustische Schwingungen mit Hilfe einer Sinusfunktion) durch numerische Werte bestimmen (Signal-Parameter). J. Schillinger führte zur Bezeichnung der isoliert betrachteten physikalischen Klangkomponenten Frequenz, Amplitude und Spektrum 1948 den Parameter-Begriff in die Musiktheorie ein.

In die Theorie der seriellen Musik ging der Begriff vor allem durch den Einfluss Meyer-Epplers ein. Im Zusammenhang mit dem Bestreben, eine immer weitergehende serielle Fixierung der einzelnen Dimensionen der Komposition zu erreichen, wurde die Bedeutung des Begriffs zunehmend erweitert: Parameter bezeichnet hier nicht mehr allein physikalische, sondern auch akustische, auf subjektive Wahrnehmung und Empfindung gegründete variable Bereiche der Komposition, so z. B. Tonhöhe, Tondauer, Lautstärke, Klangfarbe, Artikulation, auch übergeordnete Struktureigenschaften wie Dichtegrade, Gruppencharakteristik oder Tonort (Raumposition der Klangquelle).
Parameter
. Hier ist das 2. Band (LowMiddleFrequenz) abgebildet mit einem Regelbereich von 50-400Hz.


Flankensteilheit

Auch diese Eigenschaft ist sehr wichtig. Sie gibt uns einen Eindruck von der „Breite“ des Eingriffs in das
FrequenzspektrumAllgemeine Darstellungsform der einzelnen Frequenzbestandteile.
Frequenzspektrum
. Haben wir zum Beispiel nur 6dB/Oktave (siehe oben), dann ist die An- oder Absenkung über einen größeren Ausschnitt des Frequenzbandes verteilt. Man nennt dies auch einen
Auto-FilterFilter (häufig ein Wah-Wah), das von einem LFO moduliert wird. Dadurch verändert sich das vom Filter bearbeitete Signal permanent.
Filter
1.Ordnung.

Flankensteilheit

Beim Rupert Neve Designs Portico 5033 ist die
Filter-GüteDie Filtergüte bestimmt, inwieweit EQ-Filterung die Nachbarfrequenzen links und rechts der Mittenfrequenz mitbeeinflusst. Der Aufbau von Filtern aus einfachen elektronischen Bauelementen, man spricht von analogen Filtern, ergibt niemals dieses theoretisch radikale Ausfiltern von Tönen jenseits der Eckfrequenz. Vielmehr werden die Töne um so stärker unterdrückt, je weiter sie von der Eckfrequenz abweichen. Die Stärke der Unterdrückung nennt sich Flankensteilheit oder Güte und wird in dB/Oktave gemessen. Die Güte hat einen ganz wesentlichen Einfluss auf den Klangcharakter eines Filters. Eine hohe Filtergüte bedeutet schmalbandige Filterung, wie z.B. bei einem Notchfilter. Bei einer geringen Filtergüte wird ein entsprechend breiterer Frequenzbereich um die Mittenfrequenz herum mitbearbeitet, Beispiel : normale Klangregelung.
Ein einfaches Analog-Filter hat eine typische Güte von 6dB/Oktave, man sagt dazu auch 1-Pol-Filter oder 6dB-Filter. Durch Hintereinander-Schaltung (Kaskadierung) von zweien dieser Filter erhält man ein 12dB- oder 2-Pol-Filter. Ein 24dB-Filter heißt demnach auch 4-Pol-Filter.
Flankensteilheit
in jedem der 5 Bänder +/- 12 dB einstellbar, was einem
Auto-FilterFilter (häufig ein Wah-Wah), das von einem LFO moduliert wird. Dadurch verändert sich das vom Filter bearbeitete Signal permanent.
Filter
2.Ordnung entspricht.

Die Oktave bedeutet dabei, je nach Betrachtung, eine Verdopplung oder Halbierung der Grundfrequenz. In der folgenden Grafik verläuft die Kurve zwischen 100 und 200 Hz über 6 dB.

Flankensteilheit

In der Grafik sehen wir noch eine weitere Flanke. Sie hat die Steilheit von 12 dB/Oktave, was einem
Auto-FilterFilter (häufig ein Wah-Wah), das von einem LFO moduliert wird. Dadurch verändert sich das vom Filter bearbeitete Signal permanent.
Filter
2.Ordnung entspricht.

Aus der Addition von jeweils 6 dB ergeben sich die nächsten Werte: 18 dB = 3.Ordnung, 24 dB = 4. Ordnung

Noch ein Wort zu den Ordnungen: Es kommt ab- und an vor, dass uns in diesem Zusammenhang - abhängig von den Entwicklern, auch diverse Bezeichnungen beglücken können. Werbewirksam sind die Bezeichnungen allemal: Butterworth-, Bessel- oder Linkwitz-Riley-Filter. Sie unterscheiden sich jeweils in ihrem Übertragungsverhalten, wobei auch hier eine Hörprobe über ihre Qualität entscheiden sollte.


BandbreiteEngl.: Bandwidth. Frequenzumfang eines Audiosignals, d.h. der Bereich zwischen der höchsten und der tiefsten Frequenz, welche ein Audiosystem verarbeiten kann. Ein junger Mensch hört im Idealfall Frequenzen zwischen 20 Hz und 20 kHz. Bei Audiosystemen wird deshalb ebenfalls diese Bandbreite angestrebt; zugleich sollte der Frequenzgang möglichst linear sein.
Wird aber auch im allgemeinen Gebrauch in der Computersprache zum Beschreiben der Menge des Datenverkehrs pro Maßeinheit der Zeit, ausgedrückt in Mbits/ sec, benutzt
Bandbreite
oder
GüteBezeichnet die Bandbreite des Frequenzbereichs, der von einem Equalizer oder Filter bearbeitet wurde. In der Klangsynthese auch Resonanz oder Q-Faktor genannt.
Güte
des Equalizers (Q)

Ist mit der
Filter-GüteDie Filtergüte bestimmt, inwieweit EQ-Filterung die Nachbarfrequenzen links und rechts der Mittenfrequenz mitbeeinflusst. Der Aufbau von Filtern aus einfachen elektronischen Bauelementen, man spricht von analogen Filtern, ergibt niemals dieses theoretisch radikale Ausfiltern von Tönen jenseits der Eckfrequenz. Vielmehr werden die Töne um so stärker unterdrückt, je weiter sie von der Eckfrequenz abweichen. Die Stärke der Unterdrückung nennt sich Flankensteilheit oder Güte und wird in dB/Oktave gemessen. Die Güte hat einen ganz wesentlichen Einfluss auf den Klangcharakter eines Filters. Eine hohe Filtergüte bedeutet schmalbandige Filterung, wie z.B. bei einem Notchfilter. Bei einer geringen Filtergüte wird ein entsprechend breiterer Frequenzbereich um die Mittenfrequenz herum mitbearbeitet, Beispiel : normale Klangregelung.
Ein einfaches Analog-Filter hat eine typische Güte von 6dB/Oktave, man sagt dazu auch 1-Pol-Filter oder 6dB-Filter. Durch Hintereinander-Schaltung (Kaskadierung) von zweien dieser Filter erhält man ein 12dB- oder 2-Pol-Filter. Ein 24dB-Filter heißt demnach auch 4-Pol-Filter.
Flankensteilheit
den Hoch- oder Tiefpässen noch einigermaßen genüge getan, brauchen wir für einen Bandpass einen bestimmten, abgegrenzten Bereich des Frequenzbandes. Entsprechend der Breite des Ausschnitts, sprechen wir dann zum Beispiel von Oktav- oder Terzband-filtern, die von ihrem Verhalten entsprechend auch genormt sind. Oft finden wir als Bezeichnung an Equalizern dafür den Buchstaben „Q“ für Quality.

Gütefaktor

Schön zu sehen: der Q-Regler des Neve 5-Band Equalizers im LowMiddleFrequenzy Band, wobei der linke Anschlag des Reglers einer zahlenmäßig geringen
GüteBezeichnet die Bandbreite des Frequenzbereichs, der von einem Equalizer oder Filter bearbeitet wurde. In der Klangsynthese auch Resonanz oder Q-Faktor genannt.
Güte
entspricht (z.B. 0,5). Entsprechend breit wird damit der Ausschnitt aus dem Frequenzband. Mit dem rechten Anschlag verhält es sich konsequenterweise genau anders herum.

An dieser Stelle auch ein Wort zu den Zahlenwerten: Möglicherweise hat Rupert Neve, einer der Sound-Engineers unserer Zeit, bewusst auf Werte am Q-Regler verzichtet, um uns vom Eigentlichen nicht abzulenken, nämlich dem Klang! Grundwissen über gängige Werte ist die eine Sache, das Hören, was sich durch unser Tun gerade entwickelt, die Andere.

 

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