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Noch in den frühen neunziger Jahren waren Computer in erster Linie Arbeitsgeräte, für die selbst die Ausstattung mit einem quäkenden, kleinen Lautsprecher blanker Luxus war. Warum sollte wertvoller Speicher für "niedere Dinge" als Zahlen- und Textkolonnen verschwendet werden (so entstand übrigens auch der "Year 2000 Bug", denn man sparte sich aus Speichergründen die ersten beiden Ziffern bei der Jahresangabe)? Doch die Revolution nahm ihren Lauf: Der Plebs riss im Zuge des dramatischen Preisverfalls die Produktionsmittel -sprich Computer- an sich, und wollte endlich vernünftigen Sound beim Zocken. Auch den Musikern blieb die Entwicklung nicht verborgen. Nur daß diese, andere - höhere - Ziele verfolgten und nur sehr schwer zufriedenzustellen waren. Denn wenn am Anfang für den "Gamer" schon Stereo Luxus war (inzwischen befinden wir uns in Zeiten von Surround), so konne sich der Soundtüftler mit 2 Kanälen noch nie so richtig anfreunden. Doch die sprunghafte technische Entwicklung bei gleichzeitigem imensen Preisverfall der Computertechnik öffnete der professionellen Tontechniker-Liga Tür und Tor. Inzwischen ist ein Harddiscrecordingsystem mit einem Computer (egal ob Mac oder PC) Studiostandard. Der folgende Überblick bringt Licht in Ursprung, Technik und Anwendungsbereiche moderner Audiointerfaces und sagt, was professionelle Geräte von allgemeinen Sound-Karten unterscheidet. Unser Online-Ratgeber mit dem Thema Audiointerfaces erstreckt sich über mehrere Seiten - Sie können das jeweilige Thema über das Inhaltsverzeichnis am Ende dieser Seite anwählen. Ihr Willi Brill in Zusammenarbeit mit Han Büchen sowie das Musikhaus Thomann Cyberteam
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