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Danke! Informativ, nett geschrieben.

Unbekannt am 04.09.2011

Online-Ratgeber E-Gitarren
E-Gitarren Grundtypen

 


Stratocaster

Stratocaster


Fender Stratocaster

Als solche bezeichnet man heute alle Gitarren, die die wirklich legendäre Form einer Fender Stratocaster haben.
Nehmen wir vorerst einmal die klassische Variante (3 Single Coils, Esche- oder Erlenkorpus) unter die Lupe. Halsmäßig kann man meistens zwischen einem Ahorn-Hals pur (hell) oder mit Rosewood-Griffbrett (dunkel) wählen. Es gibt vermutlich keine Gitarre, die sich dem Körper besser anpasst (Bierbauchfräsung!) und vielseitiger ist - von der neueren Version, die später als Superstrat behandelt wird, einmal abgesehen.

Mit dem Stegtonabnehmer hat man den absoluten Beißsound, mit dem Halspickup wird es wundervoll bluesig (mittels Tonepoti können noch nach Bedarf Höhen weggenommen werden) und die Zwischenstellungen (Hals und Mitte,
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
und Mitte) bieten perlende, mitunter fast akustisch wirkende Cleansounds, die man wirklich nur von der Stratocaster kennt.

Zudem hat man natürlich auch noch den tollen Vibratohebel, mit dem man wirklich lustige Dinge anstellen kann. Im Vergleich zu Gibson-Type-Gitarren lässt sich generell sagen, dass die typischen Fenders (eben Strat und Tele) perkussiver und knalliger klingen, die Gibsons dafür eher ´singen´ und es dem Gitarristen leichter machen...


Les Paul

Les Paul


Gibson Les Paul (Paula)

Normalerweise von Gibson, aber es gelten natürlich auch alle angelehnten Typen und (mitunter absolut gleichwertige) Kopien.
Typisch:
HumbuckerTonabnehmer mit 2 Spulen zur Brummunterdrückung.
Humbucker
und ein dicker schwerer Korpus. So klingt sie dann auch tendenzmäßig fett, aber immer mit einer ordentlichen Portion Höhen und Biss. Dafür sorgt die üblicherweise auf den Mahagonikorpus aufgeleimte Ahorndecke, die an der höchsten Stelle immerhin etwa 2 cm dick ist. Der Stegpickup liefert den klassische Rocksound, am Hals wird es ziemlich bluesig (weniger
GainEingangs-Signal-Verstärkung (in dBu)
Mit dem Gain-Regler können die Eingangspegel bei Mischpulten auf ein gleiches Niveau gebracht werden. Der Fader dient dann zur Regelung der Lautstärkeverhältnisse Jedes Gerät und besonders Mikrofone geben unterschiedlich grosse Signalpegel ab. Mit dem Gain-Regler werden diese Pegel auf ein einheitliches Mass gebracht. Mit der PFL-Funktion kann das Signal zum Einpegeln auf die hoffentlich vorhandene Aussteuerungsanzeige gelegt werden.
Gain
am
AmplifierAmplifier ist die englische Bezeichnung für Verstärker. Abkürzung ist Amp. Gemeint ist meist der Power-Amp = Leistungsverstärker. Der Amp verstärkt das Ausgangsignal eines Mischpultes auf die erforderliche Leistung um die Lautsprecher anzusteuern. Gute Amps verfügen über ausgeklügelte Sicherungsmassnahmen zum Schutz der angeschlossenen Lautsprecher. Qualität kostet auch hier Geld.
Amp
, bitte), und die Zwischenstellung eignet sich mit ihrem eigenwillig hohlen Charakter ebenso für klare wie auch verzerrte
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
. Zur Les Paul passen übrigens nach wie vor die nicht so kräftigen PAF-Tonabnehmer (die nahezu alle Firmen unter verschiedenen Bezeichnungen im Programm haben) am besten, obwohl die Firma Gibson in den letzten Jahren auch lautere Kaliber einbaut. Ob eine Gitarre dieses Typs wirklich so viel eingeschränkter in ihren Möglichkeiten als andere ist, liegt wohl eher im Auge/Ohr des Betrachters.

Manchmal wird der Les Paul vorgeworfen, sie sei nicht so vielseitig wie andere Gitarren (warum, sind doch auch?), aber mit ihren 3 Tonabnehmerstellungen und der mithilfe der pro
Tonabnehmer1. Bei Plattenspielern: Wandelt die mechanische Bewegung der Tonabnehmer-Nadel in eine elektrische Spannung um.
Verschiedene Wandler-Arten: Magnet-TA mit beweglichem Magnet, Kristall-TA mit beweglichem piezo-keramischen Kristall, Moving-Coil-TA mit beweglichen Spulen; da mechanisch sehr empfindlich, Nadel meist auswechselbar.
2. Wandelt die Schwingungen von Saiten (z. B. bei E-Gitarre oder E-Bass) in eine elektrische Spannung um, die dann über einen elektrischen Verstärker verstärkt wird. Wird auch als Pick-Up bezeichnet.
Tonabnehmer
getrennten Klang- und Lautstärkeregelung (die quasi eine einfache Presetmöglichkeit bietet, sollte man – vor allem live – nicht verachten), lassen sich schon einige verschiedene
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
machen.

Außerdem: Der klassische Rocksound (zumindest eine wichtige Variante davon) wird eben mit einer Les Paul und einem aufgerissenen Röhrenstack gemacht.


SG

SG


SG-Gitarrenform

Eine in den 80ern und 90ern fast in Vergessenheit geratene Variante der Les Paul (wäre da nicht immer Angus Young von AC/DC gewesen) ist die SG, die in ihren ersten Jahren auch einmal Les Paul hieß. Sie ist im Gegensatz zur Les Paul, aber auch zur Strat, eine ziemlich leichte Gitarre, nicht ganz so stark im Bassbereich wie die Les Paul, aber sehr dynamisch und fetzig, was sie zu einer hervorragenden Blues- und Rockgitarre macht. Trotz Les Paul- Schaltung hat die SG einen interessanten, durchaus eigenen
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Sound
, der vor allem durch den Mahagonikorpus zustande kommt. In den letzten Jahren sieht man wieder sehr viele SGs, gerade bei den jüngeren Bands.


Telecaster

Telecaster


Fender Telecaster

Nicht nur eine Countrygitarre, aber natürlich bestens für diese Musikrichtung geeignet. Wie bei der Strat sind auch hier Single Coils eigentlich obligatorisch. Der bekannte Treblesound des Stegtonabnehmers kann angezerrt auch sehr gut rocken, und mit dem Halstonabnehmer hat man auch eine bluesige Variante. Wenn man will, gibt es für den Hals auch einen
HumbuckerTonabnehmer mit 2 Spulen zur Brummunterdrückung.
Humbucker
, siehe Keith Richards (es müssen aber nicht unbedingt 5
Saitendas klingende Material der Saiteninstrumente; sie werden aus Därmen, Metall oder Seide hergestellt;
die tiefen Saiten sind mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen
Saiten
sein). Die pedal-steel-ähnlichen country- aber auch stonestypischen Doublestops klingen auf so einer Gitarre wirklich am besten. Der berühmte Twang-Sound ist eine
MixdownSind alle Spuren aufgezeichnet und zur Wiedergabe bereit, werden Sie in der "Mischung" zusammengefügt. Jede Spur erhält dabei seine eigenen Equalizer-, Lautstärke und Effekteinstellungen.
Mischung
aus Stegtonabnehmer samt der dazugehörigen Metallplatte, langer
MensurAls Mensur wird das freischwingende Saitenstück zwischen Sattel und Brücke (bei Zupf- und Streichinstrumenten: Steg) bezeichnet. Die Länge der Mensur gibt letztendlich auch Auskunft über den Abstand der Bünde zueinander.

Eine längere Mensur klingt in der Regel transparenter "knackiger" und straffer, als eine wärmer und runder klingende Gitarre mit einer kürzeren Mensur. Eine kurze Mensur bietet meist einen runderen und wuchtigeren Sound. Ist aber evtl. auch etwas schwammiger im Bassbereich. Der Vorteil einer kurzen Mensur könnte aber für manche der kürzere Bundabstand und damit die leichtere Spielbarkeit sein.

  • Fender verwendet für gewöhnlich 648 mm (25,5")
  • Gibson vewendet für gewöhnlich 628 mm (24,75")
  • Eigene Wege gehen z.B. PRS, Gretsch, Danelectro, die ein Maß von 635 mm (25") bevorzugen
  • Bei E-Bässen ist eine Mensur von 864mm Länge normal. Solch ein Instrument wird als Long Scale Bass bezeichnet.
  • E-Bässe mit kürzeren Mensuren werden Medium- oder Short-Scale-Bass genannt.
  • Extra-Long-Scale-Instrumente besitzen Mensuren zwischen 900 und 915mm.
Mensur
und dem typischen Esche-korpus und Ahorn-Hals.


Semiakustikgitarren

Semiakustik


Semiakustikgitarre

heißen die flachen Teile, die hohl sind. Wesentliche Unterscheidungen: Gitarren mit Sustainblock (massiver Block im Inneren, der vom Hals bis zum
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
durchgeht; z.B. Gibson ES 335 oder Epiphone Riviera) oder ohne (z.B. ES 175, Rickenbacker oder Epiphone Casino). Während erstere ähnlich wie Solidbodys klingen (etwas mehr
Dynamik1. Die Lautstärke innerhalb eines Musikstückes. Sie wird im Notenbild oft durch Zeichen wie forte, piano etc. angegeben.

2. Der üblicherweise in dB angegebene Bereich zwischen Eigenrauschen und Übersteuerung. Real nutzbar ist allerdings nur der Bereich Nennpegel und Eigenrauschen.
Schwankt eine Signalquelle in ihrer "Lautheit", spricht man von einer hohen Dynamik. Die Dynamik der menschliche Stimme ist z.B. sehr hoch. Bereits in einem gesprochenen Satz kann jedes Wort eine andere Lautstärke besitzen. Kompressoren sorgen nun dafür diese Lautstärkeunterschiede zu "komprimieren" um die Dynamik zu verringern und die Lautstärke auf einen gleichmäßigen Pegel zu bringen. Erst erreicht z.B. ein Gesangsaufnahme in der Mischung seine Sprachverständlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit.

Das menschliche Gehör verträgt eine Dynamik von höchstens 130 dB (Erreichen der Schmerzgrenze). Analoge Tonbandgeräte erreichen (ohne Dolby oder dbx) eine Dynamik von 60 bis 80 dB. Digitale Systeme können über 100 dB Dynamik erreichen.
Dynamik
, vielleicht etwas weniger Aggressivität), tut sich bei der zweiten Gruppe eine ganz neue Welt auf: extreme
Dynamik1. Die Lautstärke innerhalb eines Musikstückes. Sie wird im Notenbild oft durch Zeichen wie forte, piano etc. angegeben.

2. Der üblicherweise in dB angegebene Bereich zwischen Eigenrauschen und Übersteuerung. Real nutzbar ist allerdings nur der Bereich Nennpegel und Eigenrauschen.
Schwankt eine Signalquelle in ihrer "Lautheit", spricht man von einer hohen Dynamik. Die Dynamik der menschliche Stimme ist z.B. sehr hoch. Bereits in einem gesprochenen Satz kann jedes Wort eine andere Lautstärke besitzen. Kompressoren sorgen nun dafür diese Lautstärkeunterschiede zu "komprimieren" um die Dynamik zu verringern und die Lautstärke auf einen gleichmäßigen Pegel zu bringen. Erst erreicht z.B. ein Gesangsaufnahme in der Mischung seine Sprachverständlichkeit und Durchsetzungsfähigkeit.

Das menschliche Gehör verträgt eine Dynamik von höchstens 130 dB (Erreichen der Schmerzgrenze). Analoge Tonbandgeräte erreichen (ohne Dolby oder dbx) eine Dynamik von 60 bis 80 dB. Digitale Systeme können über 100 dB Dynamik erreichen.
Dynamik
, offener
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Sound
mit Akustiktendenz, „Klingeln“). Wer z.B. auf die
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
der Beatles oder Brit-Pop steht, braucht so etwas. High
GainEingangs-Signal-Verstärkung (in dBu)
Mit dem Gain-Regler können die Eingangspegel bei Mischpulten auf ein gleiches Niveau gebracht werden. Der Fader dient dann zur Regelung der Lautstärkeverhältnisse Jedes Gerät und besonders Mikrofone geben unterschiedlich grosse Signalpegel ab. Mit dem Gain-Regler werden diese Pegel auf ein einheitliches Mass gebracht. Mit der PFL-Funktion kann das Signal zum Einpegeln auf die hoffentlich vorhandene Aussteuerungsanzeige gelegt werden.
Gain
Leadsounds erzeugen allerdings ein lautes Hupen im Lautsprecher; sprich unkontrollierbare Rückkopplungen, aber dafür nimmt man sowieso lieber andere Gitarren. Für cleane oder leicht angezerrte Rhythmussounds, aber auch für Bluesiges der absolute Geheimtipp!


Superstrats

Superstrat


Superstrat

Von der Idee her genial; Eddie Van Halen war zwar nicht der erste, der den Singlecoil am
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
seiner Strat herausnahm, das Loch vergrößerte und durch einen alten PAF ersetzte, aber er machte diesen ´Brown´ (er meinte das sicher nie politisch) -Sound populär, und die nächsten Jahre sah man nur noch wenige Junggitarristen, der noch eine Les Paul oder eine ´normale´ Strat spielte und zudem noch gelegentlich den Halspickup einzuschalten wagten. Im Gegensatz zu Ed ließen die meisten die anderen
Tonabnehmer1. Bei Plattenspielern: Wandelt die mechanische Bewegung der Tonabnehmer-Nadel in eine elektrische Spannung um.
Verschiedene Wandler-Arten: Magnet-TA mit beweglichem Magnet, Kristall-TA mit beweglichem piezo-keramischen Kristall, Moving-Coil-TA mit beweglichen Spulen; da mechanisch sehr empfindlich, Nadel meist auswechselbar.
2. Wandelt die Schwingungen von Saiten (z. B. bei E-Gitarre oder E-Bass) in eine elektrische Spannung um, die dann über einen elektrischen Verstärker verstärkt wird. Wird auch als Pick-Up bezeichnet.
Tonabnehmer
drinnen, und so war die Superstrat geboren. Tolle Varianten: Für Rocksounds der
HumbuckerTonabnehmer mit 2 Spulen zur Brummunterdrückung.
Humbucker
am
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
, für Filigraneres Mittel- und Halssingle
CoilEngl. für: Spule. In der Musikelektronik taucht der Begriff meistens im Zusammenhang mit Tonabnehmern auf (z.B. Single Coil Pickup).
Coil
. Die nächste Variante war die mit HB in Hals und
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
und SC in der Mitte, meist so verschaltet, dass bei Zwischenstellungen nur jeweils eine
Spule1) Drahtwicklung, entweder als Luftspule oder mit Stabkern, Rollenkern, Glockenkern oder Trafokern. Lässt als Frequenzweichenbauteil nur tiefe Töne durch. Wird auch zur Entstörung eingesetzt.

2) Bei Bandmaschinen wird das Magnetband auf Spulen aufgewickelt. Ein Tonbandgerät hat immer zwei Spulen, eine, von der das Band abgewickelt wird, und eine, die das bespielte bzw. abgehörte Band wieder aufnimmt.
Spule
der HB an war und daher also ein reiner SC-Sound erklang (z.B. Steve Vai’s Ibanez-Modelle). Äußerst vielseitig. Die meisten Modelle haben heute eine nach dem Floyd Rose-Prinzip gebaute verstimmungsfreie Vibratoeinheit.

Eines darf man natürlich nicht erwarten: Dass diese Gitarre wirklich alle
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
liefern kann: Dank der längeren
MensurAls Mensur wird das freischwingende Saitenstück zwischen Sattel und Brücke (bei Zupf- und Streichinstrumenten: Steg) bezeichnet. Die Länge der Mensur gibt letztendlich auch Auskunft über den Abstand der Bünde zueinander.

Eine längere Mensur klingt in der Regel transparenter "knackiger" und straffer, als eine wärmer und runder klingende Gitarre mit einer kürzeren Mensur. Eine kurze Mensur bietet meist einen runderen und wuchtigeren Sound. Ist aber evtl. auch etwas schwammiger im Bassbereich. Der Vorteil einer kurzen Mensur könnte aber für manche der kürzere Bundabstand und damit die leichtere Spielbarkeit sein.

  • Fender verwendet für gewöhnlich 648 mm (25,5")
  • Gibson vewendet für gewöhnlich 628 mm (24,75")
  • Eigene Wege gehen z.B. PRS, Gretsch, Danelectro, die ein Maß von 635 mm (25") bevorzugen
  • Bei E-Bässen ist eine Mensur von 864mm Länge normal. Solch ein Instrument wird als Long Scale Bass bezeichnet.
  • E-Bässe mit kürzeren Mensuren werden Medium- oder Short-Scale-Bass genannt.
  • Extra-Long-Scale-Instrumente besitzen Mensuren zwischen 900 und 915mm.
Mensur
und der anderen Holzarten klingt der HB am
Steg(it. ponticello) das zwischen den Schallöchern aufrecht stehende Brettchen der Streichinstrumente, über dem die Saiten gespannt sind
Steg
nie ganz so wie bei einer Les Paul, und den Steg-SC-Sound der Strat wird man (trotz diverser Schaltungsvarianten) auch nicht mehr 100%ig erreichen. Wer jedoch nicht gerade auf diese
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
fixiert ist, für den übertrumpft die Superstrat mit ihrer Vielseitigkeit fast alle anderen Gitarrentypen.

Eine tolle Variante ist übrigens auch die Eric Clapton Strat: 3 moderne, nebengeräuscharme
Tonabnehmer1. Bei Plattenspielern: Wandelt die mechanische Bewegung der Tonabnehmer-Nadel in eine elektrische Spannung um.
Verschiedene Wandler-Arten: Magnet-TA mit beweglichem Magnet, Kristall-TA mit beweglichem piezo-keramischen Kristall, Moving-Coil-TA mit beweglichen Spulen; da mechanisch sehr empfindlich, Nadel meist auswechselbar.
2. Wandelt die Schwingungen von Saiten (z. B. bei E-Gitarre oder E-Bass) in eine elektrische Spannung um, die dann über einen elektrischen Verstärker verstärkt wird. Wird auch als Pick-Up bezeichnet.
Tonabnehmer
, die ziemlich authentisch klingen, mit dem eingebauten Midboost aber auch humbuckermäßig daherkommen können.


Was es sonst noch gäbe

Nicht weniger geeignet, nur nicht ganz so verbreitet!

Flying V


Flying V

Flying V- und Explorertypen sind nach wie vor für härtere Gangarten beliebt; grundsätzlich kommen sie aus der Les Paul-Ecke.

Paul Reed Smith (PRS)


Paul Reed Smith (PRS) Gitarre

Paul Reed Smith baut Gitarren, die wirklich am ehesten das Loch zwischen Gibson und Fender ausfüllen können. Auch ihre
MensurAls Mensur wird das freischwingende Saitenstück zwischen Sattel und Brücke (bei Zupf- und Streichinstrumenten: Steg) bezeichnet. Die Länge der Mensur gibt letztendlich auch Auskunft über den Abstand der Bünde zueinander.

Eine längere Mensur klingt in der Regel transparenter "knackiger" und straffer, als eine wärmer und runder klingende Gitarre mit einer kürzeren Mensur. Eine kurze Mensur bietet meist einen runderen und wuchtigeren Sound. Ist aber evtl. auch etwas schwammiger im Bassbereich. Der Vorteil einer kurzen Mensur könnte aber für manche der kürzere Bundabstand und damit die leichtere Spielbarkeit sein.

  • Fender verwendet für gewöhnlich 648 mm (25,5")
  • Gibson vewendet für gewöhnlich 628 mm (24,75")
  • Eigene Wege gehen z.B. PRS, Gretsch, Danelectro, die ein Maß von 635 mm (25") bevorzugen
  • Bei E-Bässen ist eine Mensur von 864mm Länge normal. Solch ein Instrument wird als Long Scale Bass bezeichnet.
  • E-Bässe mit kürzeren Mensuren werden Medium- oder Short-Scale-Bass genannt.
  • Extra-Long-Scale-Instrumente besitzen Mensuren zwischen 900 und 915mm.
Mensur
ist irgendwo dazwischen. Mittlerweile gibt es auch günstigere Kopien dieser immer beliebter werdenden recht eigenständigen Gitarren.

Dann gibt es eben noch etliche Firmen, die ausgezeichnete Varianten oder Kopien der obengenannten Typen bauen: Epiphone, Yamaha, Squier, Musicman, Peavy, Washburn, Hamer, Guild,... bauen allesamt ausgezeichnete Gitarren, viele davon erschwinglicher als diverse Originale. Übrigens: die in Japan oder (noch billiger) Mexiko hergestellten Fenders sind sehr gut und wesentlich günstiger als USA-Modelle.

Harley Benton


Harley Benton Gitarre

An dieser Stelle sollen auch die Harley Benton Modelle nicht unerwähnt bleiben. Die ausschließlich vom Musikhaus Thomann vertriebenen Modelle haben aufgrund des Direktvertriebs - Hersteller -> Einzelhändler - ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Die mehrfach getesteten Modelle machen keine Abstriche in der Qualität - sind aber vor allem für Einsteiger die ideale Alternative, ein hochwertiges Instrument zum kleinen Preis zu erhalten.

Parker


Parker Gitarre

Parker baut die möglicherweise fortschrittlichsten Gitarren: extremleichter Kunststoffkorpus,
Piezo-PickupPiezoelektrische Pickups (kurz: Piezos) sind reine Körperschall-Tonabnehmer, die nicht auf magnetische Felder oder Luftschall, sondern nur auf direkte mechanische Schwingungs-
übertragung reagieren.

In der praktischen Anwendung werden sie also mechanisch mit schwingenden Teilen des Instruments gekoppelt, z.B. auf die Decke einer Akustikk-Gitarre geklebt oder geklemmt. Populär sind auch Piezo-bestückte Steg-Systeme, bei denen der Auflagedruck der Saiten am Steg für die Erregung des Piezo-Elements ausgenutzt wird.
Piezo
für zusätzliche Akustiksounds, neue Form, dazu ein wirklicher edler
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Sound
...

Außerdem stellt jede renommierte Firma mittlerweile sogenannte Signature-Modelle her; also Gitarren, die für einen Star praktisch maßgeschneidert werden: Toll, wenn man seinen Lieblingsgitarristen nacheifert, aber aufgepasst: Das selbe
EquipmentEngl.: Ausrüstung; in diesem Falle sind damit Instrumente und Audiogeräte gemeint
Equipment
garantiert natürlich keineswegs den gleichen
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Sound
, und irgendwann gefällt einem plötzlich ein anderes Vorbild, oder man will einen total eigene Soundvorstellungen verwirklichen, dann ist oft viel Geld ausgegeben, und das Teil steht traurig in einer Ecke...

Ich konnte mir in meiner Anfangszeit nur Gurken leisten, so etwas sieht man heute kaum noch. Dagegen ist die Qual der Wahl heute ein relativ kleines Problem. Auch im unteren Preissektor finden sich durchaus gut bespielbare und auch klingende Instrumente, die später durch Austausch diverser Teile (Pickups, Hardware) noch deutlich verbessert werden können. Gerade in unseren Thomann Hot Deals finden sich viele erschwingliche Gitarren, nicht nur für Einsteiger!

 

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