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Online-Ratgeber Studiomonitore
Vor- und Nachteile

 

Die Vorteile eines Nahfeld-Monitors sind leicht nachvollziehbar. Da relativ wenig Masse in Form von Membran und Schwingspule zu bewegen ist, springen Nahfeldmonitore leichter an als große Lautsprecher. So kann mit einem geringen Aufwand ein präzises Klangbild wiedergegeben werden. Besonders percussive Impulse korrekt und deutlich abgebildet. Aufgrund der kurzen Abhördistanz spielen Resonanzen und Reflexionen im Raum eine untergeordnete Rolle. Aufwändige Baumaßnahmen zur Optimierung der Raumakustik sind meistens nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil ist der Anschaffungspreis.

Auch die Nachteile sollten nicht unerwähnt bleiben. Wegen der geringen Entfernung zum Mischpult von 0,7 bis max. 2,0m gibt es nur für eine Person den optimalen Abhörplatz. Und aufgrund ihrer Größe können Bässe nur bis 60 - 50 Hz wiedergegeben werden.

Aktive Studiomonitore sind zwischen Lautsprecher und Verstärker optimal abgestimmte Systeme, die Einflüsse von außen am besten ausschließen, doch wenn das verwendete Mischpult keinen geregelten Ausgang für Boxen bietet, dann ist deren Handhabung sehr umständlich.

Passive Studiomonitore stellen große Ansprüche auf die Endstufen, Kabel und Verbindungen. Bei Anwendern, die ihre Monitore flexibel auch in anderen Studios einsetzen wollen, können dieselben Boxen dort auch anders klingen, da auch die Endstufen einen eigenen Klang produzieren. Die objektive Vergleichsmöglichkeit geht hiermit verloren.

 

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Inhaltsverzeichnis:

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