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Diese Webseite ist sehr strukturiert und mit vielen Produktinformationen wie Kundenbewertungen ein sehr hilfreicher Ratgeber.

Unbekannt am 15.09.2011


Online-Ratgeber Studiomonitore
Die Qual der Wahl

 

Der Richtige ist immer derjenige, mit dem man vertraut ist. Die ständige Hörerfahrung mit einem Modell lehrt das Ohr des Toningenieurs, wie Mischungen auf dieser Box klingen müssen. Außerdem kommt es auf die Boxen an, mit denen der Kunde erwartungsgemäß hört. Eine Techno-Produktion für ´Wer-hat-das-lauteste-Autoradio-Wettbewerbe´ muss naturgemäß eine Abhöre mit guter Tiefbasswiedergabe wählen. Audiophile Platten für Hifi-Freaks setzen ebenfalls einen größeren Frequenzumfang voraus. Wer Popmusik für Küchenradiohörer produziert, ist mit sehr kleinen modernen oder deftig-mittig klingenden Monitoren a la Yamaha NS-10M gut bedient. Zur Flexibilität kann man ja ein zweites Paar Boxen oder einen Subwoofer kombinieren. Eine exzellente Hilfe zur Kontrolle von nicht mehr wiedergegebenen Tiefbass bei kleineren Nahfeldmonitoren sind Realtime Analyzer. Auch hier gilt der Tipp: Den eigenen Mix mit einer guten CD am Analyzer vergleichen. Viele gestandene Studios benutzen inzwischen auch ein 2. Referenzpaar zum Vergleich.

Wenn man mit dem Mischen erst anfängt, empfiehlt es sich, zu einem Modell mit möglichst linearen Übertragungseigenschaften zwischen 100 Hz und 18.000 Hz zu greifen. Dazu bieten moderne Biamping-Aktivmonitore die besten Voraussetzungen. Das Mischpult sollte jedoch einen im Pegel geregelten Ausgang für Boxen bieten, damit man nicht andauernd auf der Rückseite der Box nach den Lautstärkereglern tasten muss.

Bei passiven Studiomonitoren ist auf einen kräftigen ´nicht lüftergekühlten´ Verstärker zu achten, der auch Lautsprecher mit geringer Impedanz souverän bedienen kann.

Beim vergleichenden Hören von Boxen sollte man darauf achten, dass sich nur die Lautstärke, nicht aber die Klangfarbe ändern darf, wenn man sich aus der Mittelachse der Box bewegt. Das Stereoabbild muss klar räumlich und auch in der Tiefe zu orten sein. Obertonarme Musikstücke, wie z.B. ein romantisches Klavierstück darf keine künstlichen Höhen enthalten. Impulse müssen trocken und definiert klingen, ohne diffus zu erscheinen. Bevor man einen eigenen Mix erstellt, sollte man seine Lieblings-CDs mehrfach abhören, um die Abhöre kennen zu lernen.

 

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Inhaltsverzeichnis:

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