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Nach wie vor gilt das elektrische Rauschen als eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen in der Elektroakustik. Dabei wird das Grundrauschen eines einzelnen Gerätes subjektiv nicht als störend empfunden, Die Kombination mehrerer Instrumente, Effektgeräte und Bandmaschinen jedoch, führt zu einer drastischen Erhöhung des Rauschpegels. Damit wird der Einsatz eines Rauschminderungs-Systems erforderlich. Besonders bei alten Tonband- oder Kassettenaufnahmen ist ein gewisses Rauschen immer vorhanden. Ein Denoiser macht das, was er mit seinem Namen schon ankündigt, er entfernt (bzw. reduziert) jegliche Art von hörbarem Rauschen in einem Musikstück. Die wichtigsten Parameter sind: 
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Threshold |
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Mit diesem Wert bestimmen Sie, für wie hoch Sie den Rauschpegel des Materials halten. Suchen Sie z.B. eine Stelle, an der möglichst nur Rauschen vorkommt, und stellen Sie den Threshold so ein, dass nur genau dieses Rauschen weggeregelt wird. 
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Reduce |
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Hiermit legen Sie fest, auf welchen Pegel der Rauschanteil abgesenkt werden soll. Eine CD hat theoretisch einen maximalen Rauschabstand von 88 dB. Jeweils 6 dB entsprechen etwa einer Verdoppelung oder Halbierung des Pegels. Wenn der Rauschpegel auf Ihrer Aufnahme sehr hoch ist (bei Cassettenaufnahmen z.B. mehr als -68 dB), sollten Sie mit Absenkungen auf z.B. 83 oder 78 dB zufrieden sein, wenn die Rauschunterdrückung dabei noch fast unhörbar arbeitet. Immerhin haben Sie das Rauschen dabei um mindestens 10 dB verringert, d.h. mehr als halbiert 
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Noise Type |
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Mit diesem Wert bestimmen Sie, was für eine Art Rauschen das Material Ihrer Meinung nach enthält: Der Wert 0 bedeutet weißes Rauschen (gleichmäßige Verteilung), In positiver Richtung (<1) ändern Sie den Rauschtyp in Richtung rosa Rauschen (harmonisches Rauschen; stärkerer Bassanteil) In negativer Richtung (>-1) ändern Sie den Rauschtyp in Richtung blaues Rauschen ("Hiss"; z.B. Bandrauschen bzw. geringer Bassanteil). 
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Smoothing-Parameter |
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Die Rauschunterdrückung arbeitet nach dem Prinzip der FFT-Analyse, um Frequenzbänder mit geringer Lautstärke und geringem Anteil an Harmonischen festzustellen, die dann auf den eingestellten dB-Wert abgesenkt werden. Dies ist prinzipbedingt ungenau, da immer auch benachbarte Frequenzen mit beeinflusst werden. Bei zu starker Beeinflussung des Signals durch die Rauschunterdrückung kommt es daher zum sogenannten ´Glasrauschen´, ein Effekt, der interessant, doch meist noch unerwünschter als das vorhandene Rauschen ist. Deshalb gibt es drei Parameter zur Verringerung des Effekts in allen drei Dimensionen des Klangs: - Time: zeitliche Glättung
Dies ist die einfachste Form der Glättung. Hier stellen Sie die Zeit ein, die die Rauschunterdrückung benötigen soll, um die maximale Absenkung zu erreichen bzw. zu "verlassen". - Frequency: Glättung der Frequenzen
Hiermit stellen Sie einen Faktor für einen weicheren Übergang der Rauschunterdrückung zu benachbarten Frequenzbändern ein. Genauer gesagt: Stellt der Denoiser fest, dass in einem Frequenzband nur Rauschen zu hören ist, regelt er bei einem stärkeren Frequency Smoothing auch benachbarte Bänder noch etwas mit, um das Glasrauschen zu vermeiden. - Transition: Glättung der Lautstärken
Hiermit stellen Sie einen Faktor für einen weicheren Übergang der Rauschunterdrückung zu "benachbarten" Lautstärken ein. Genauer gesagt: Regelt der Denoiser einen bestimmten Lautstärkebereich ab, regelt er bei einem stärkeren Transition Smoothing auch Signale mit ähnlichen Lautstärken noch etwas ab, um das Glasrauschen zu vermeiden.
| | In der Grafik wird dargestellt, wie die leisesten Stellen Ihres Audio-Materials (im Idealfall ist dies ausschließlich der Rauschanteil…) abgesenkt werden. |
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