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Unbekannt am 18.04.2012

Online Ratgeber Stage Pianos
Extras und Grenzgänger

 


Extras

Zu den gängigsten „Extras“ eines Stage Pianos gehört eine Effektsektion. Die fällt in Abhängigkeit von der Preisklasse des Instruments unterschiedlich üppig aus. Einfachere Geräte belassen es häufig bei einer Handvoll nicht programmierbarer Standards wie etwa
HallgerätDigitales Effektgerät, das einem Audiosignal einen wähl- oder programmierbaren Raumeindruck vermittelt.
Mit der Entwicklung digitaler Hallgeräte sind Federhall und Hallplatten fast ganz aus den Tonstudios verschwunden. Digitale Hallgeräte bieten im direkten Vergleich erhebliche Vorteile: Die Hallqualität ist sehr gut. Durch die Produktion grosser Stückzahlen sind digitale Hallgeräte kostengünstig.

Viele Parameter können beeinflusst und abgespeichert werden.
Durch die kompakte Bauweise sind Digitalgeräte äusserst mobil.
Digitale Geräte brauchen in der Regel nicht gewartet zu werden, die Anfälligkeit gegen Störeinflüsse ist sehr gering.
Digitaler Hall ist grundsätzlich der Versuch einer virtuellen Nachahmung von realen (für Sonderfälle auch surrealen) Hallphänomenen mit Hilfe von Rechenvorschriften. Die Qualität dieser Nachahmung hängt zum grossen Teil von der Software (Algorithmen), der Leistungsfähigkeit des verwendeten Prozessors und der Qualität der AD/DA-Wandler ab. Da natürlicher Nachhall aus vielen tausend einzelnen Echos besteht, ist es wichtig, einen schnellen Prozessor für die komplexen Berechnungen des Halls zu verwenden. Um einen natürlichen Klang der Hallprogramme zu erreichen, müssen mit einer geeigneten Software die wichtigsten Parameter eines Hallereignisses erfasst werden. So müssen zum Beispiel die Streuung des Signals, Reflexionen von verschiedenen Materialien, Phasenverschiebungen und Raumresonanzen berechnet werden. Dementsprechend gebt es im Vergleich zum Feder- bzw. Plattenhall auch einige Parameter mehr, die Sie beeinflussen können.

Fast jedes digitale Hallgerät bietet (mindestens) folgende Parameter:

Pre-Delay-(Time): Mit diesem Parameter stellen Sie die Zeitspanne zwischen dem Originalsignal und dem Erscheinen der ersten Reflexion ein.

Decay oder Reverb Time (Nachhallzeit): Bestimmt die Dauer des Nachhalls in Sekunden.

High-Damp: Beschreibt eine Möglichkeit, den Hallklang in den höheren Frequenzen zu entzerren. Möchten Sie zum Beispiel den Hallklang eines stark schallabsorbierenden Raumes simulieren, dann ist es sinnvoll, die Höhenanteile im Hall zurückzunehmen.
Hall
und
Chorusa) Engl. für: Refrain, Chor

b) Effekttyp, der ein Signal minimal verzögert, wobei die Verzögerungszeit periodisch variiert (moduliert) wird. Typischerweise sind Geschwindigkeit und Tiefe dieser Modulation einstellbar. Der Chorus gehört zu den Standardeffekten und macht einen Klang "fetter", "breiter" oder "reicher". Er ist einem Gesangschor nachempfunden, bei dem durch die nie 100prozentig reinen Stimmen ein flächiger, schwebender Klang entsteht. Ein Verwandter des Chorus ist der Ensemble-Effekt.

c)Gitarreneffekt: Dem Originalsignal wird ein leichte Verstimmung zugefügt, dadurch entsteht ein schwebender Ton wie bei einer 12-saitigen Gitarre. Diese Verstimmung wird moduliert , hierdurch entsteht der typische rollende Sound, am besten kommt der Effekt in Stereo zur Geltung. Dazu benötigt man ein zweiten Amp der das verstimmte Signal verstärkt. Durch die leichte Verzögerung des verstimmten Signals entsteht ein stark räumlicher Effekt. Meist sind "Depth" oder "Width" d.h. Stärke der Verstimmung und "Speed", d.h. die Geschwindigkeit der Modulation regelbar.
Chorus
, die sich nicht parallel einsetzen lassen. Spitzenmodelle glänzen im Gegensatz dazu oft mit mehreren, frei programmierbaren Effektabteilungen, die nicht nur gleichzeitig benutzt, sondern auch
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
individuell zugeordnet werden können.

Manchmal findet man bei solchen Pianos zusätzlich einen Master-Equalizer oder eine Sektion, die sich ausschließlich mit der digitalen Emulation eines Leslie-Cabinets beschäftigt. Was an dieser Stelle sinnvoll ist, entscheidet ganz allein der Musiker: Wer sein Stage Piano überwiegend als elektrisches oder akustisches
Klavier(von lat. clavis = Taste) gängiger Name des Hammerklaviers (Pianoforte), speziell des Pianinos
Klavier
einsetzt, wird mit etwas
HallgerätDigitales Effektgerät, das einem Audiosignal einen wähl- oder programmierbaren Raumeindruck vermittelt.
Mit der Entwicklung digitaler Hallgeräte sind Federhall und Hallplatten fast ganz aus den Tonstudios verschwunden. Digitale Hallgeräte bieten im direkten Vergleich erhebliche Vorteile: Die Hallqualität ist sehr gut. Durch die Produktion grosser Stückzahlen sind digitale Hallgeräte kostengünstig.

Viele Parameter können beeinflusst und abgespeichert werden.
Durch die kompakte Bauweise sind Digitalgeräte äusserst mobil.
Digitale Geräte brauchen in der Regel nicht gewartet zu werden, die Anfälligkeit gegen Störeinflüsse ist sehr gering.
Digitaler Hall ist grundsätzlich der Versuch einer virtuellen Nachahmung von realen (für Sonderfälle auch surrealen) Hallphänomenen mit Hilfe von Rechenvorschriften. Die Qualität dieser Nachahmung hängt zum grossen Teil von der Software (Algorithmen), der Leistungsfähigkeit des verwendeten Prozessors und der Qualität der AD/DA-Wandler ab. Da natürlicher Nachhall aus vielen tausend einzelnen Echos besteht, ist es wichtig, einen schnellen Prozessor für die komplexen Berechnungen des Halls zu verwenden. Um einen natürlichen Klang der Hallprogramme zu erreichen, müssen mit einer geeigneten Software die wichtigsten Parameter eines Hallereignisses erfasst werden. So müssen zum Beispiel die Streuung des Signals, Reflexionen von verschiedenen Materialien, Phasenverschiebungen und Raumresonanzen berechnet werden. Dementsprechend gebt es im Vergleich zum Feder- bzw. Plattenhall auch einige Parameter mehr, die Sie beeinflussen können.

Fast jedes digitale Hallgerät bietet (mindestens) folgende Parameter:

Pre-Delay-(Time): Mit diesem Parameter stellen Sie die Zeitspanne zwischen dem Originalsignal und dem Erscheinen der ersten Reflexion ein.

Decay oder Reverb Time (Nachhallzeit): Bestimmt die Dauer des Nachhalls in Sekunden.

High-Damp: Beschreibt eine Möglichkeit, den Hallklang in den höheren Frequenzen zu entzerren. Möchten Sie zum Beispiel den Hallklang eines stark schallabsorbierenden Raumes simulieren, dann ist es sinnvoll, die Höhenanteile im Hall zurückzunehmen.
Hall
und
Chorusa) Engl. für: Refrain, Chor

b) Effekttyp, der ein Signal minimal verzögert, wobei die Verzögerungszeit periodisch variiert (moduliert) wird. Typischerweise sind Geschwindigkeit und Tiefe dieser Modulation einstellbar. Der Chorus gehört zu den Standardeffekten und macht einen Klang "fetter", "breiter" oder "reicher". Er ist einem Gesangschor nachempfunden, bei dem durch die nie 100prozentig reinen Stimmen ein flächiger, schwebender Klang entsteht. Ein Verwandter des Chorus ist der Ensemble-Effekt.

c)Gitarreneffekt: Dem Originalsignal wird ein leichte Verstimmung zugefügt, dadurch entsteht ein schwebender Ton wie bei einer 12-saitigen Gitarre. Diese Verstimmung wird moduliert , hierdurch entsteht der typische rollende Sound, am besten kommt der Effekt in Stereo zur Geltung. Dazu benötigt man ein zweiten Amp der das verstimmte Signal verstärkt. Durch die leichte Verzögerung des verstimmten Signals entsteht ein stark räumlicher Effekt. Meist sind "Depth" oder "Width" d.h. Stärke der Verstimmung und "Speed", d.h. die Geschwindigkeit der Modulation regelbar.
Chorus
sicherlich bereits vollauf zufrieden sein. Wer indes mit seinem Stage Piano auch Synthesizer-Sounds oder gar komplette MIDI-Arrangements wiedergeben möchte, hat gewiss Interesse an einer etwas raffinierteren Effektabteilung.

Apropos Wiedergabe von MIDI-Arrangements:

Einige Bühnenpianos sind mit MIDI-File-Playern ausgestattet und können sogar Audiodateien wiedergeben. Solche Instrumente können einem Alleinunterhalter auf der Bühne einiges an zusätzlichem
EquipmentEngl.: Ausrüstung; in diesem Falle sind damit Instrumente und Audiogeräte gemeint
Equipment
ersparen. Einige Pianos erlauben auch das Aufnehmen von ein bis zwei Songs. Für den einen oder anderen Musiker sicherlich ebenfalls nicht uninteressant sind die in manchen Modellen integrierten kleinen Rhythmusmaschinen und
ArpeggiatorDer Arpeggiator ist eine Entwicklung aus der Zeit, als Synthesizer nur monophon spielbar waren, um trotzdem das Spielen von Harmonien zu ermöglichen. Mit dem Arpeggiator wird ein auf der Tastatur gegriffener Akkord (mehrere gleichzeitig auf der Tastatur gegriffene Tasten) in eine Folge von einzelnen Noten zerlegt. In der Musik wird allgemein das Zerlegen von Akkorden in Einzelnoten als Arpeggio bezeichnet. Die Art und Weise, wie diese Einzelnoten aus dem Akkord automatisch erzeugt werden, nennt man Arpeggio-Muster (englisch: arpeggio pattern).

Anhand der beim Gitarrespiel üblichen Zupftechnik lässt sich die Funktionsweise leicht verdeutlichen: Statt alle sechs Saiten gleichzeitig anzuschlagen, zupft man z.B. zuerst die tiefste Saite, danach die 3te, die 2te, die höchste, wieder die 3te und beginnt von neuem mit der tiefsten. Dieses Zupfmuster wird fortgesetzt, unabhängig ob immer wieder neue Akkorde mit der anderen Hand gegriffen werden. Ein Synthesizer-Arpeggiator zupft natürlich keine Saiten, sondern bildet Muster aus den gedrückten Tasten des eingespielten Akkordes.

Die Hauptparameter eines Arpeggiators sind Tempo, Reihenfolge(Abspielrichtung) und Transponierung. Bessere Geräte verfügen über zusätzliche Funktionen und Parameter, die im Anschluss auszugsweise vorgestellt werden.

Die Hauptparameter eines Arpeggiators sind Tempo, Reihenfolge und Transponierung
Arpeggiatoren
.


Grenzgänger

Wie so oft im Leben gilt auch bei Stage Pianos:

Definitionen sind Definitionssache.Und so findet man beispielsweise unter aktuellen Workstation-Synthesizern durchaus einige, die in der Version mit 88 gewichteten Tasten den Tatbestand eines typischen Stage Pianos erfüllen. Zumal bei diesen Instrumenten immer mehr Wert auf einen hochwertigen Klavier- bzw. Flügelsound gelegt wird.
KeyboarderIm Gegensatz zum Pianisten, der durch seine technischen und musikalischen Fähigkeiten das beste aus einem verhältnismässig limitierten Instrument herausholt, muss ein Keyboarder, ein Tastenmann also, heutzutage mit MIDI-Systemen, Samplern und Synthesizersounds vertraut sein. Viele der zur Verfügung stehenden Klänge können nur glaubhaft eingesetzt werden, wenn sich der Keyboarder mit dem entsprechenden Instrument auseinandergesetzt hat. Viele Keyboarder sind deshalb auch Arrangeure, Programmierer (von Sounds und Sequenzerteilen), Techniker (ohne Signalverstärkung kein Klang) und sollten jedoch daneben immer noch hervorragende Pianisten sein.
Keyboarder
, die sich zwar einen tollen Pianosound einerseits wünschen, andererseits aber möglichst flexibel hinsichtlich des Soundvorrats sein möchten, sollten also ihren Blick auch einmal in dieser Geräteklasse schweifen lassen und ausgiebig vergleichen. Oft sind diese Instrumente aber deutlich teurer als ihre dezidierten Pianokollegen.

Yamaha Motif XS 8

Workstation-Synthesizer mit großer, gewichteter
TastaturUngewichtete (Plastik-)tastatur
Die einzelnen Plastik-Tasten werden mit einer relativ schwachen Rückholfeder nach dem Drücken wieder in ihre Ruheposition gebracht, und bieten dem Spieler wenig Widerstand.

Leicht gewichtete Tastatur
Um den Pianisten ein authentischeres Spielgefühl zu geben, üben die einzelnen Tasten einen stärkeren Gegendruck aus und es ist nicht so leicht, die Tasten zu bewegen. Die Tasten sind in der Regel aus Plastik.

Gewichtete Tastatur
Bei gewichteten Tastaturen hat man versucht das mechanische Verhalten von Klaviertasten nachzuempfinden (mehr oder weniger gut). Diese Tastaturen sind sowohl als Plastik- als auch in Holzausführung auf dem Markt.

Tastatur mit Hammermechanik
Bei diesen Tastaturen wird das Spielgefühl einer Klaviertastatur durch eine aufwendige Mechanik relativ gut nachgebildet. In einigen Fällen ist es sogar eine echte Klaviermechanik mit leichten Änderungen. Diese Luxustastaturen werden meist mit Holztasten gebaut.

Tastaturen für die Füße
Diese Bass-Pedale gibt es als Kopie der Fußtastaturen kleiner und großer Orgeln mit 13 Tasten (Stummelpedal ) oder mit 30 Tasten (Vollpedal). Oft sind diese monophon und nicht anschlagsdynamisch aufgebaut, Aftertouch ist (bis jetzt) nie implementiert.

Tastaturgröße
Da ein Klavier meistens 88 Tasten hat, die von A bis C reichen und 71/3Oktaven umfassen, findet sich diese Anzahl vor allem bei Masterkeyboard-Tastaturen, aber auch bei Luxus-Synthesizern.
Die gebräuchlichste Anzahl von Tasten ist 61, das ist eine Taste mehr als fünf Oktaven Umfang, C bis C.
In alten Analog-Synthesizern finden sich häufig 44 Tasten, 31/2 Oktaven von F bis C.
Heute sind noch gebräuchlich:
76 Tasten ( von E bis G, 61/3 Oktaven)
49 Tasten (eine Taste mehr als 4 Oktaven Umfang, C bis C)
37 Tasten (eine Taste mehr als 3 Oktaven Umfang, C bis C)
Tastatur
genügen häufig allen Anforderungen eines Stage Pianos.

 

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Inhaltsverzeichnis:

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