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Online Ratgeber Stage Pianos
Klangerzeugung

 

Wie schon eingangs erwähnt, soll ein Stage Piano in erster Linie gute akustische und elektrische Pianosounds bieten. Dank rapide voranschreitender Digitaltechnik erledigen die meisten Modelle diese Aufgabe recht souverän; „schlechtem Klang“ begegnet man heute eigentlich nicht mehr. Dennoch gibt es, gerade im oberen Preissegment, einige Pianos, die mit besonders authentischen Naturpianos und raffinierten Details wie etwa Resonanzboden-Simulation auffallen. Während in einer Recording-Situation oder beim Spielen im stillen Kämmerlein derartige Feinheiten durchaus entscheidend sein können, gehen solche Nuancen im Live-Betrieb nicht selten unter. Eine beruhigende Erkenntnis, vor allem dann, wenn das Instrument in erster Linie wirklich live eingesetzt werden soll und das knappe Budget den Kauf des Megapianos nicht zulässt.

Für den Bühnenmusiker oft entscheidender ist eine ausreichende Zahl typischer Pianosounds. So verlangt beispielsweise die Rock- und Popmusik häufig nach höhenreichen, sehr anschlagsbetonten Pianos, während bei Balladen oder auch im Jazz eher gedeckte, natürliche Flügelsounds gefragt sind. Im Idealfall bietet ein Stage Piano tatsächlich zwei bis drei unterschiedliche, separat gesampelte Naturklaviere respektive -flügel, wohingegen bei günstigeren Stage Pianos diese Varianten häufig durch Umprogrammierung des einen vorhandenen Pianoklangs erzielt werden – was in der Regel weniger natürlich klingt.

Da die Rock- und Popmusik im Laufe der Zeit eine Reihe sehr typischer E-Piano-Sounds hervorgebracht hat, gehören die prägnantesten davon in ein Stage Piano. Über Relevanz und Auswahl mag man streiten, doch einige gutes Rhodes und FM-typische Pianos à la DX7 sollten wengistens an Bord sein. Anspruchsvollere Naturen werden zudem ein Wurlitzer (Supertramp!), das ebenfalls schon erwähnte CP70 sowie spinettähnliche Clavinet-Sounds nicht vermissen wollen.

Wer darüber hinausgehende Klangwünsche an sein Stage Piano stellt, sollte sich vor dem Kauf sorgfältig informieren, ob das ins Auge gefasste Modell diese auch tatsächlich erfüllt. Der Umfang der Soundsets unterscheidet sich bei Stage Pianos nämlich nicht unerheblich. Während günstigere Modelle sich mit 32
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
oder gar weniger begnügen, bieten Spitzenmodelle weit über 300
PatchesAlle Einstellungen eines Effekgerätes oder synthesizers werden unter einer Nummer oder einem Namen als Patch oder Program abgespeichert und können dann später mittels Pedal oder per Hand wieder abgerufen werden, auch möglich ist das externe Abspeichern auf Card oder via Midi zum Computer.
Patches
an. Die Top-Pianos der Firma Roland können sogar über Zusatz-Boards mit weiteren Samples und
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
ergänzt werden.

Roland RD-700 GX

Spitzenmodelle unter den Stage Pianos besitzen ausgefeilte Klangerzeugungen, die aktuellen Workstation-Keyboards durchaus ebenbürtig sind.


Dank moderner DSP-Technik spielt die Stimmenzahl bei aktuellen Stage Pianos keine allzu wesentliche Rolle mehr. Auch Mittelklasse-Pianos bieten inzwischen schon eine
Polyphonie"Poly", auch griechisch, heißt "viel, mehr". Eine Klangerzeugung, die mehrstimmig, also polyphon arbeitet, muss für jede Stimme mindestens einen eigenen Oszillator besitzen. Manche ältere Synthesizer konnten zwar unterschiedliche Stimmen mit mehreren Oszillatoren erzeugen, hatten jedoch für alle Stimmen nur ein gemeinsames Filter und nur einen dynamischen Verstärker. Obwohl ein solches Instrument eigentlich homophon (gleichstimmig) genannt werden müsste, wurden diese Synthesizer als polyphon in der Werbung angepriesen. Heute wird jeder einzelnen Stimme eine vollständige monophone Klangerzeugung spendiert, wobei die klangbildenden Parameter für alle Stimmen gemeinsam gesteuert werden.

Für schnelle Läufe, das Spielen mit Haltepedal und das vierhändige Spiel ist eine hohe Polyphonie erforderlich. Besonders bedeutsam ist dies für die Dual-Funktion.
Polyphonie
von 128 oder gar 192
Tuningdas Intonieren eines Instruments nach dem Kammerton a1; Jedes Instrument muss gestimmt werden
Stimmen
. Im unteren Preissegment trifft man aber auch heute noch auf Modelle, die sich mit weniger als 64 gleichzeitig klingenden Noten begnügen. Dies ist kein schwerwiegender Nachteil; zu bedenken ist allerdings, dass sich diese Stimmenzahl bei einem in stereo gesampelten Instrument halbiert, so dass bei besonders ausuferndem Einsatz des Sustain-Pedals die
Klangerzeugunga) Beim analogen Synthesizer: Oszillatoren, Filter und Verstärker, sowie Hüllkurven und LFOs.
b) Beim digitalen Synthesizer: Software-abhängige Berechnung von Daten und D/A-Wandler.
c) Beim Rompler: Auslesen des entsprechenden Samples aus dem ROM-Speicher und D/A-Wandler.
d) Beim Sampler: Auslesen und/oder Berechnen des entsprechenden Samples aus dem RAM-Speicher und D/A-Wandler.
Klangerzeugung
schon einmal an ihre Grenzen stoßen kann. Außerdem stehen so weniger Reserven zur Verfügung, wenn mehr als nur ein
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Sound
gleichzeitig erklingen soll. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie
SoundsAndere Bezeichnung für Instrumentenklänge
Sounds
stacken, also übereinanderstapeln (zum Beispiel
Klavier(von lat. clavis = Taste) gängiger Name des Hammerklaviers (Pianoforte), speziell des Pianinos
Klavier
plus Streicher) oder wenn Sie als Entertainer einen
Step SequenzerEin (Hardware-)Sequenzer, dessen Programmierung über mehrere Tasten, die den Takt im gewählten Taktmaß repräsentieren, erfolgt. Man legt die Position der Note im Takt, die Anschlagstärke (Velocity) und die Notenlänge (Gate) fest.
Sequenzer
einsetzen, um Playbacks beizusteuern.

 

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Inhaltsverzeichnis:

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