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Torsten H. am 02.08.2012


Online-Ratgeber Mikrofon-Preamps
Zusatzausstattung

 


Line Input

Line Input

Oft brauchen Synthesizer, Drummachines und andere elektronische Gerätschaften ein wenig Verstärkung, um den Digitalwandler voll auszusteuern. Deshalb ist es praktisch, auch einen Line-Eingang am Preamp zu haben. Da Line-Signale meist vorher schon recht laut sind, haben Line-Eingänge normalerweise weniger Gain als Mikrofoneingänge. Außerdem sind sie mit einer etwas höheren Impedanz ausgestattet (10 Kilo Ohm und mehr), um Übertragungsverluste zu minimieren.


Instrument Input

Instrument Input

Ein Instrument Input dient in erster Linie dem Anschluss von Gitarren und Bässen. Instrumenteneingänge unterscheiden sich von Line-Eingängen durch besonders hohe Impedanz (meist 500 Kilo Ohm und mehr). Denn die hochohmigen Tonabnehmer von Gitarren und Bässen benötigen einen noch hochohmigeren Eingang, um ihren Klangcharakter voll entfalten zu können. An einem einfachen Line-Eingang klingen Gitarren und Bässe schlapp und matt. Hersteller bezeichnen den Instrumenteneingang auch oft als „Hi-Z Input“ („Z“ ist das Symbol für Impedanz).


Mikrofoneingang mit variabler Eingangsimpedanz

Impedanz

Einige Preamps neueren Datums besitzen Mikrofoneingänge mit regelbarer oder schaltbarer Eingangsimpedanz. Der Hintergrund ist Folgender: Ändert man die Eingangsimpedanz des Preamps, verändert sich die Interaktion zwischen Mikrofon und Preamp. Technisch gesehen, ist eine hohe Eingangsimpedanz wünschenswert; sie belastet den Ausgang des Mikrofons am wenigsten. Doch in der Praxis klingt manchmal ein Mikro subjektiv angenehmer, wenn es gegen eine niedrige Eingangsimpedanz ankämpfen muss. Variable Eingangsimpedanz bringt meist nur subtile Klangunterschiede zu Tage, ist aber ein willkommenes Zusatzfeature für Anwender mit einem Ohr für feine Nuancen.


Digitalschnittstellen

Impedanz

Integrierte Wandlerbausteine mit digitalen Schnittstellen sind eine praktische Sache. Bei reinen Preamps gibt es meist nur einen Digitalausgang, bei Channelstrips oft zusätzlich einen Digitaleingang, um bereits im Rechner aufgezeichnete Signale nachträglich durch analoge Klangbearbeitung veredeln zu können. Bei ein- und zweikanaligen Geräten kommen die Digitalschnittstellen üblicherweise im optischen und/oder koaxialen S/PDIF-Format, bei mehrkanaligen als ADAT-Schnittstelle. Achten Sie darauf, dass ihre Soundkarte die passenden Schnittstellen anbietet.

 

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