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Bei den Digitalpianos handelt es sich im wesentlichen um elektronische Geräte. Bei der Auswahl des geeigneten Instruments sind daher immer auch einige technische Details zu betrachten. 
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Polyphonie |
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Mit dem Begriff der Polyphonie wird beschrieben, wie viele Töne gleichzeitig erklingen können. Die technischen Möglichkeiten eines elektronischen Instrumentes sind - ähnlich wie bei Computern - begrenzt durch die Kapazität des oder der eingebauten Chips. Je mehr Klänge das Instrument beherrschen soll, umso mehr Daten muss der Prozessor verarbeiten können. Wenn Sie sich die technischen Daten eines Digitalpianos ansehen, werden Sie Polyphonie-Angaben von 32, 64 oder sogar 128 Noten vorfinden. Ihre erste Reaktion wird wahrscheinlich sein, dass Sie sowieso nie mehr als 10 Noten gleichzeitig spielen werden (es sei denn Sie sind Jerry Lee Lewis, der auch mit seinen Füßen gespielt hat). Sie müssen allerdings dabei berücksichtigen, dass Sie sich hier in einer digitalen, elektronischen Welt bewegen, und dass jede zum Beispiel über ein Pedal gehaltene Note als klingende Note im Sinne der Polyphonie gezählt werden muss. Je höher der Wert für die Polyphonie, um so mehr nähert sich der Klang einem richtigen Klavier an. Bei Digitalpianos mit Stereo-Samples müssen Sie noch darauf achten, dass die angegebene Polyphonie eventuell halbiert werden muss, da zwei "Stimmen" für jede gespielte Note in Anspruch genommen werden. 
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MIDI |
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MIDI (Musical Instrument Digital Interface) ist ein Datenübertragungs-Protokoll, mit dem digitale Informationen über Tonhöhe, Tonlänge und Soundtyp zwischen einzelnen Instrumenten oder zwischen Instrumenten und Computer übermittelt, aufgezeichnet und wiedergegeben werden können. Nähere Informationen darüber erhalten Sie in unserem Online Ratgeber über Keyboards. Viele Digitalpianos besitzen eine MIDI Schnittstelle, in der Regel einen Eingang und einen Ausgang, gekennzeichnet als MIDI-IN und MIDI-OUT. Damit können Sie auf ein weiteres Tasteninstrument zugreifen, oder Sie können einen Computer mit einem Sequenzer-Programm anschließen. Auch Notensatz-Programme unterstützen in der Regel das MIDI-Protokoll. Eine andere Möglichkeit ist der Download von Sounds über MIDI-Anschlüsse, besonders bei Geräten, die noch nicht über eine USB-Schnittstelle verfügen. 
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Sequenzer |
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Im allgemeinen ist ein Sequenzer eine Software oder ein elektronisches Bauteil, mit dem Daten in Musikbereich aufgenommen, wiedergegeben und meistens auch bearbeitet werden können. Bei Digitalpianos ist ein Sequenzer, sofern vorhanden, direkt in das Gerät integriert. Tonfolgen lassen sich damit aufzeichnen und anschließend wieder abspielen. Während der Wiedergabe kann eine zweite Stimme live dazu gespielt werden. Ein Sequenzer in einem elektronisch hochgerüsteten Digitalpiano kann auch externe Daten aufnehmen und über das Instrument reproduzieren. Das kann bis zur aufwändigen Begleitautomatik gehen, wie man dies von den Keyboards her kennt. Ein Sequenzer ist nicht nur für Komponisten eine große Hilfe, auch im Heimbereich kann es sehr viel Spaß machen damit zu arbeiten. Es gibt auch Digitalpianos, die neben einem eingebauten Sequenzer auch eine Rhythmus-Einheit besitzen, sodass Sie sich eine rhythmische Begleitung selbst zusammenstellen können. Korg C-720 RW 
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Transposition |
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Die meisten Digitalpianos (aber nicht alle!) verfügen über eine Tranpositions-Funktion, mit der die Tonhöhe des Instrumentes um ein bestimmtes Intervall per Knopfdruck verschoben werden kann. Damit kann man z. B. in einer bestimmten Tonart spielen, obwohl die Noten anders notiert sind. Das bietet sich zum Beispiel bei der Begleitung von B- oder Es-Instrumenten (z.Bsp. Klarinette, Saxophon, Alt- Blockflöte ...) an. Diese transponierenden Instrumente können dann z. B. ganz einfach Songs aus einem Songbook im Violinschlüssel abspielen, ohne sich darum kümmern zu müssen, dass das, was erklingt, natürlich nicht der notierte Ton ist. Dafür, dass man in der gleichen Tonart spielt, sorgt der Mann oder die Frau am E-Piano, indem die Tonhöhe entsprechend über die Transpositions-Taste angeglichen wird. Das einzige, worauf man bei Live-Auftritten achten muss, ist die gerade eingestellte Tonart, sonst haut man beim nächsten Lied voll daneben. Das kann insbesondere dann passieren, wenn man abwechselnd auf mehreren Tasteninstrumenten spielt. 
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Steuerungsknöpfe und andere Bedienelemente |
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Wenn Sie sich ein Digitalpiano aussuchen, sollten Sie auch darauf achten, dass Regelknöpfe, Schieberegler, Bedienfelder und andere Steuerungselemente beim Spielen leicht zu erreichen sind. Kann man z. B. zwischen verschiedenen Klangeinstellungen einfach wechseln? Gibt es bei eingebauten Effekten und anderen Funktionen die Möglichkeit, diese mit einem einzigen Knopfdruck anzuwählen? Gibt es einen Bildschirm mit Berührungseingabe (Touch-Screen)? Oder sind alle diese Parameter nur über irgendwelche Menüpunkte auf einem winzigen LCD-Monitor umständlich anzusteuern? Ein E-Piano ist im Prinzip ein Computer, der von Hard- und Softwarespezialisten entwickelt wurde, und diese vergessen manchmal einfach, dass ein Musiker an einer Neuprogrammierung des gesamten Systems einfach nicht interessiert ist. Achten Sie also auf jeden Fall darauf, dass Sie mit dem Instrument das realisieren können, was Ihnen vorschwebt, und auch darauf, dass Sie es jederzeit - also auch während des Spiels - können!
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