Epiphone The Dot NT CH, E-Gitarre, ES335 Modell, Semiakustik, F-Löcher, eingeleimter Mahagonihals, Korpus Ahorn, 2 Humbucker, 3-Wegschalter, Chrome Hardware, Palisandergriffbrett mit Dot-Inlays,...
Farbe: Natur
Korpus: Ahorn
Decke: Ahorn
Hals: Mahagoni
Griffbrett: Palisander
Bünde: 22
Mensur: 628 mm
Tonabnehmerbestückung: HH
Tremolo: Nein
inkl. Koffer: Nein
inkl. Gigbag: Nein
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Larry Carlton ES 335 VSBGibson
Gibson Larry Carlton ES 335 Semiakustik Gitarre, SIGNATURE Modell, Korpus aus laminated Ahorn, Mahgony Hals (1960 Style) mit Palisander Griffbrett und 22 Bünde, Creme Binding, 2 x 57 Classic...
Modell: Larry Carlton
Limitierung: k.a.
Farbe: Sunburst
Korpus: Ahorn
Grundbauform: ES-Style
Decke: Ahorn
Hals: Mahagoni
Griffbrett: Palisander
Bünde: 22
Mensur: 628 mm
Tonabnehmerbestückung: HH
Tremolo: Nein
inkl. Koffer: Ja
inkl. Gigbag: Nein
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ES335 Dot Figured Gloss CHGibson
Gibson ES335 Dot Figured Gloss CH E-Gitarre, ES 335 Modell, einer der Klassiker im Gitarrenbau schlechthin, Korpus Ahorn, Decke figured Ahorn gloss, Slim Taper Mahagoni Hals, Palisander Griffbrett,...
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Habe mir diese ES-335 kommen lassen, weil ich erstens ein Fan dieser Gitarre bin, und zweitens, weil mich die Thomann-Bilder davon vollends überzeugt hatten. Aber nicht alles ist wie es scheint: Zuerst das, was mir Stirnrunzeln bereitete: (i) Befestigungsschrauben der Stimm-Mechaniken, die nicht ganz ins Holz gedreht sind; (ii) ein Gibson Logo auf der Kopfplatte, das nur noch aus einem Sticker besteht und nicht wie früher aus einzelnen Buchstaben; (iii) weder Seriennummer noch 'Made in USA' auf der Kopfplattenrückseite; (iv) ein FC (faded cherry), das eher einem Knallrot gleichkommt; und (v) für eine 'echte' Wiederauflage (was 'reissue' für mich bedeutet) einer '63er ES-335 ist der Hals zu dick; Aber: die Verarbeitung ist bis auf den obengenannten Mangel (i) einwandfrei. (ii) war vielleicht schon immer so, ist mir nur noch nicht aufgefallen. Bezüglich (iii) hab ich mir sagen lassen, dass das 1963 eben so war. Zu (iv) hoffe ich, dass sich die Farbe noch ins Positive ändert. Zu (v) muss ich gestehen, dass ich darüber froh bin, da ich grosse Hände habe, das D-shaping des Halses für mich gut in der Hand liegt und angenehm zu spielen ist. Eine ES-335 scheint ja schon aufgrund ihrer Korpusgrösse eher von großgewachsenen Gitarristen bevorzugt zu werden. Die Lackierung ist makellos, das Griffbrett-Binding Gibson-like wie immer über die Bundstäbchenränder hochgezogen. Auch die Elektrik, wie zu erwarten, ohne Beanstandung: Volume- und auch Tone-Potis wirken besonders effektiv auf den letzten 3 Einheiten ihrer 10-teiligen Skala. Damit lässt sich die Verstärker-Eingangstufe mit kleiner Drehung in den verzerrten Bereich schicken. Am wichtigsten jedoch: die Saitenlage ist prima eingestellt. Hier muss man nix nachstellen. Ausserdem: Kein Scheppern, von den tiefsten bis in die höchsten Lagen, alle Töne klingen klar und sauber, und es gibt auch keine ungewollten Resonanzen von sonstigen Teilen, wie Tonabnehmer oder ABR-Brücke. Nix, ausser Ton. Sehr gut. Wie sie klingt, ist erfahrungsgemäss schwerer in Worte zu fassen. Der Kenner weiss, jede ES-335 klingt anders. Im Vergleich mit den mir bekannten 335ern ('81,'87,'88,'09) klingt meine '63 reissue auch elektrisch immer noch sehr akustisch: ein heller Klang mit sehr gut differenzierbaren Einzeltönen. Da meine Musikrichtung nicht (mehr) die von Alvin Lee (Blues Rock) ist, sondern eher von Jim Hall (lyric Jazz) hatte ich zuerst einige Probleme den 'richtigen' Jazz-Sound hinzubekommen. Aber es geht: Man kann die Höhen fast ganz wegdrehen (es sind immer noch genug da) und man erhält den Jazzton mit dem langen Sustain (zB John Abercrombie). Jeder Ton steht und hat Kraft - gleichmässig über das ganze Griffbrett - ohne Ausfälle oder Überbetonungen. Ein ausgewogener Klang, akustisch wie auch elektrisch (getest mit: Mesa Express, Fender Super 60, AER alpha). Wer es etwas angerauht mag (J.Sco), kein Problem. Die Gitarre kann singen und für den Blues wurde sie schliesslich urspünglich (auch) konzipiert. Der mitglieferte schwarze Koffer mit Custom-Aufschrift nimmt die Gitarre sicher auf, da wackelt nichts. Wie so oft, so auch in meinem Fall: Es ist den Gibson-Leuten egal, ob das Rot der Gitarre zum roten Futter des Koffers passt oder nicht. Ein schwarzes Futter wäre optimal gewesen. Na ja, man kann nicht alles haben. Auf den flap (dieses Tuch zwischen Gitarrendecke und Kofferdeckel) hat man verzichtet, gab's ja 1963 auch nicht. Der Koffer ist natürlich um Klassen stabiler und handlicher als ein Original. Wer in der günstigen Lage ist wählen zu können zwischen einer gewöhnlichen ES-335 und einer reissue, der sollte zur reissue greifen, auch wenn sie fast doppelt so teuer ist. Eine gute Gitarre bleibt eine gute Gitarre. Sie wird mehr Freude bereiten und somit auch eine sich rentierende Investition sein. Fazit: fast ein Muss, nicht nur für den Gitarrensammler, ein Stück Gitarrentradition für alle Soundansprüche in gewohnter Gibson Qualität.
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