Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Das ideale Kolophonium
Reinigungswirkung
Pflegewirkung
Gesamtbewertung
Bisher hab ich immer das Nyman-Bass-Kolophonium verwendet und war eigentlich ganz zufrieden. Nur wenn der Kontrabass den ganzen Tag im Winter im Auto lag (in der Tiefgarage vom Büro), dann war das Kolophonium immer etwas hart und man tat sich schwer, davon etwas auf den Bogen zu bekommen. Nach einer Internet-Recherche und dem Studium der Rezensionen auf der Thomann-Homepage hab ich dann den Versuch "gewagt" und mit das Pops Bass Rosin bestellt. Das war ein weiser Entschluss. Das Pops ist ideal für die kältere Jahreszeit. Ein bis zwei Striche mit dem Bogen reichen schon aus, um den Bogen für den ganzen Abend vorzubereiten. Ein Nachkolophonieren (genau wie beim Nyman, wenn man es mal weich gekriegt hat) ist absolut unnötig. Dabei ist das Pops auch noch in einem absolut dichten Behältnis mit Schnappdeckel verpackt und drinnen nur mit einer Papierhülle umgeben, sodass bei der Anwendung absolut keine Gefahr für den Bogen besteht und ein eventuelles Auslaufen (wenn's dem Pops mal zu warm wird, was sehr schnell passiert) ebenfalls verhindert wird. Wichtiger Hinweis: Das Pops wird schon bei normaler Zimmertemperatur z.B. mit etwas Sonnenschein auf der Kontrabasshülle zähflüssig und fließt unmerklich langsam immer in die tiefste Position innerhalb seines Schnappdeckel-Behälters. Also nie einpacken, ohne den Schnappdeckel sauber geschlossen zu haben, sonst gibt's eine Sauerei in der Kontrabasshülle bzw. Tasche. Und die Dose immer so in die Tasche stecken, das der Boden nach unten zeigt, sonst klebt evtl. das Kolophonium am Deckel fest (ist mir aber bisher noch nicht passiert). Bei zunehmendem Verbrauch bzw. abnehmender Menge in der Dose (derzeit ca. die Hälfte des ursprünglichen Füllstands) gibt es kleinere Probleme mit der Papierhülle, in der das Kolophonium gelagert ist, weil deren Ränder dann evtl. über den Füllstand des Kolophoniums hinausstehen. Bisher sind mir beim Kolophonieren des Bogens über die Papierhülle hinweg glücklicherweise noch keine Bogenhaare abgerissen. Ich werde das Phänomen weiter beobachten und darüber berichten, wenn der Füllstand noch weiter gesunken ist. Auf alle Fälle muss man das Papier komplett ganz lassen, weil man das Kolophonium sonst vermutlich nicht mehr aus der Plastikdose heraus kriegt, wenn es mal ganz hineingeflossen ist. Das Lagern der Dose seitlich liegend ist von Vorteil, da das Kolophonium dann bis zum nächsten Einsatz die Möglichkeit hat, in der Dose zusammenzufließen bis zum oberen Rand der Papierhülle hin (allerdings dann nur noch über die halbe Breite). Immerhin klebt es dann nicht am Deckel fest. Man muss aber jedes Mal höllisch aufpassen, wieherum man die Dose in die Tasche steckt, damit man beim nächsten Mal etwas vom Kolophonium erwischt, ohne dass das Papier im Weg ist. Das ist etwas nervig auf die Dauer. Im Sommer gab es mit dem Pops sogar bei höheren Außentemperaturen keine größeren Probleme in der Anwendung, sodass ich das Nyman seither gar nicht mehr verwendet habe. Ich bin zufrieden und denke, ich habe das beste Kolophonium für mitteleuropäische Temperaturverhältnisse gefunden.
Ich habe arglos die Empfehlung von Thomann befolgt und mit zu meinem Bassbogen Pops Basskolofon gekauft. Ich bin zwar Laie, aber trotzdem oder gerade deswegen, kann ich sagen, dass das Kolofon sehr gute Eigenschaften hat. Ich spiele Nylon-Saiten, die nicht gerade streicherfreundlich sind, aber auch hier macht die Kombination mit dem Basskolofon wirklich Spaß. Ich bin autodidaktisch ans Arcospiel gegangen und habe zu Anfang ein wenig experimentiert - soll heißen ich habe den Bogen auch einmal ohne Kolofon ("ist doch alles Esoterik") ausprobiert und dan doch schnell eingesehen, dass es ohne "Harz" nicht geht. Jetzt flutscht - nein streicht es sich doch viel besser, der Bogen nimmt die Saite gut mit, es gibt wenig Staub auf der Bassdecke, der sich dann aber auch problemlos beseitigen lässt - alles in allem bin ich wunschlos glücklich und auch wenn ich noch keinen Vergleich zum Kolofon anderer Hersteller habe, kann ich dieses hier getrost weiterempfehlen.
Meiner Meinung nach ist Kolophonium kein Reinigungs- und Pflegeprodukt. Die Bogenhaare werden damit eingestrichen, damit ihre Haftwirkung an den Saiten verstärkt wird. Dabei, bzw noch viel mehr beim Streichen, entsteht relativ viel Dreck...an dieser Stelle möchte ich einen Saitenreiniger empfehlen. S. u.. Ich benutze Pops, weil ich finde, dass es nicht so staubig ist wie die anderen. Pops ist noch relativ flüssig, und wenn man die Dose nicht waagerecht lagert, fängt das Harz an zu laufen.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.5 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 11 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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