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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe die neuen Mustang Amps von Fender entdeckt und war gleich daran interessiert, denn das Konzept klingt verlockend: Übungsamps, klein, leicht, mit Effekten und Amppresets sowie USB-Ausgang für den PC. Also einfach mal bestellt (für 105 Euro kan man das ja mal machen). Amp kam - wie immer bei Thomann - flux bei mir an. Zuerst wird man eigentlich erstmal überfordert von der Komplexität des Amps, da er seine Funktionen mit recht wenigen Reglern und Tastern steuert. Also wurden erstmal die Werks-Presets getestet: Wow! Das klingt alles schon echt amtlich. Vom Fender Tweed über Blackface und "Marshall"-Simulation bis hin zum modernen Rectifier-Metalsound ist alles möglich und klingt dank der ansonsten recht klangneutralen Auslegung des Mustang wirklich gut. Dann erstmal die mitgelieferte Software installiert bzw. von der Fender Webpage runtergeladen. Da blieb mir die Spucke weg: Mit der Fender Fuse-Software hat man vollen digitalen Zugriff auf den Amp und kann sämtliche Funktionen steuern und vor allem UNENDLICH viele Presets auf dem PC speichern (naja, soviel der Speicherplatz hergibt ;-) Man hat ein wunderbares User-Interface mit Abbildungen von 12 Amps, anderen Reglern man auch virtuell richtig drehen kann. Zudem sind eine Reihe von Bodeneffekten und Rackeffekten implementiert. Diese kann man frei kombinieren und sich so echte Custom-Sounds erzeugen, die dann als Preset gespeichert werden können. Der Clou ist, dass man gespeicherte Presets auch auf den Amp laden kann und somit bis zu 24 fertige Presets im Amp auch ohne PC immer dabei hat. Zusätzlich zu dieser Software gibt es noch ein Aufnahmeprogramm (Ableton Live) und eine abgespeckte Version von Amplutube Fender (LE-Version). Diese Software habe ich bisher noch gar nicht benutzt, weil ich erstmal an den Presets rumbastele. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle, die einen Übungs- oder Sessionamp haben wollen, der vielseitig, transportabel, angemessen laut und universell gut klingend ist. Ist natürlich kein Röhrenamp, aber die Sounds sind dermaßen gut, dass eine Röhre nicht vermisst wird...
Als Übungsverstärker im Wohnzimmer gedacht, habe ich das USB Interface nur als nette Dreingabe betrachtet. Nach ein paar Probeaufnahmen habe ich dann doch gestaunt, wie gut die vorgegebenen Sounds aufgenommen werden. Noch flexibler wird man mit Software Fender FUSE, welche man sich aber erst bei Fender runterladen muss. Der Amp ist trotz seiner 20 Watt ganz schön laut; ich meine, Er könnte sogar mit einem moderaten Drummer mithalten. Für den Liveauftritt halte ich die Bedienung für etwas zu fummelig. Mit dem (nicht mitgelieferten) Fußschalter kann man auch nur 2, vorher fest programmierte Sounds, abrufen. Mein Fazit zum Üben und ausprobieren von Sounds und Effekten und für Homerecording sehr zu empfehlen. Klingt richtig gut.
Übungsamps gibt es wirklich viele. Die Auswahlkriterien kann jeder selbst bestimmen. Für mich war die USB-Verbindung für das Homerecording am wichtigsten. Das Jammen über den PC hat viele Möglichkeiten zu bieten, man kann dadurch viel Geld für Equipment sparen. Kann zu Backing Tracks spielen und Songideen gleich aufnehmen. etc. Die gemodelten Amps klingen wirklich gut. Sehr schöne Höhen und Obertöne, die haben nicht alle mitbewerber. Die Effekte sind durchweg brauchbar. Per upgedateter Fuse Software (Version 2.6.0, neu am 29.02.2012) kann man Stundenlang mit den Presets herumspielen, und diese bei Bedarf auf den Amp laden. Toll. Mit der Software kommt auch ein Firmwareupdate für den Amp. Erstaunt hat mich der hervorragend klingende Kopfhörerausgang, und der ist in STEREO! Fazit: Übungsamp, PC Interface, Software mit erweiterten Einstellungen, Kopfhörerverstärker, Stimmgerät und Spaß am sehr guten Klang. Was will man mehr? Für kleines Geld hat Fender eine kleine Revolution gestartet. Dafür gibt es von mir 5 Sterne.
Ich benötigte einen kleinen handlichen Amp für einen einwöchigen Jazzworkshop, der zumindest laut genug für eine Bandprobe mit Schlagzeuger und einigen Bläsern sein sollte. Den Mustang hatte ich schon in zwei Musikgeschäften mal kurz angespielt und war beide Male eher entsetzt. Die Presets klangen größtenteils furchtbar und die Bedienung schien mir auch sehr spartanisch und undurchsichtig. Deshalb bestellte ich mir zunächst einen Peavey Vypyr 15. Der war aber leider defekt und ich wollte ihn umtauschen. Zwischenzeitlich hatte ich wieder einige Lobhudelei über den Mustang gehört und vertiefte mich in die Internet Recherche. Also ließ ich mir auf Verdacht den Mustang 1 als Ersatz schicken, was bei Thomann ja wirklich sehr unbürokratisch vonstatten ging. Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Der Mustang 1 kann viel und kann wirklich gut klingen - aber nur in Verbindung mit der mitgelieferten Fuse Software und nach eingehender Beschäftigung damit! Mit dieser Software hat man z.B. Zugriff auf den Mittenregler, Presence, den zweiten Gainregler beim Super Sonic sowie die Feineinstellung und Routing der Effekte. Man kann sogar den Bias und Sag des jeweiligen Amp Modells beeinflussen. Außerdem lassen sich damit auch die festen Speicher der ersten Achterbank überschreiben. Die Amp Modelle sind sehr unterschiedlich ausgefallen. Die Fender Verstärker sind erwartungsgemäß gut getroffen. Besonders der Super Sonic hat es mir angetan. Er liefert schöne warme Sounds a la Larry Carlton, Robben Ford, Santana bis hin zu Lukather High Gain. Die Highgain Models gefallen mir nicht. Auch der Plexi klingt nicht so doll. JCM800 und Vox sind ok. Mit der Software lassen sich die Speaker frei mit den Amps kombinieren. Nachdem ich mit dem Mustang 1 warmgeworden war, fuhr ich in ein Musikgeschäft, um den Mustang 3 auszuprobieren. Ein leichter 100W Amp für 250EUR klang für Sessions sehr verlockend. Ich wurde aber enttäuscht. Beim Mustang 3 lässt sich zwar alles direkt am Amp editieren aber es klingt einfach völlig diffus und indirekt. Ich vermute, dass der verwendete Celestion Hot 100 Speaker dafür verantwortlich ist, der sehr dumpf klingt. Auch das Abschalten der Speakersimulation brachte keine brauchbaren Ergebnisse. Ich versuchte dann noch, meinen Mustang 1 an eine 1x12 Box anzuklemmen, bzw. ihn mit hinten halb offenen Gehäuse zu betreiben aber er klang definitiv im Werkszustand am besten. Fazit: Toller Übungsamp, der auch für Bandproben mit nicht zu lautem Schlagzeuger ausreicht. Man kann immerhin zwischen zwei Presets mit optionalem Fußschalter wechseln. Wenn man sich die beiden Effekt-Drehpotis mit seinen Lieblingseffekten in einigen Variationen geschickt belegt, ist man schon recht flexibel. Ich hätte mir lediglich gewünscht, Presets per Fuß hoch und runtersteppen zu können, statt zwischen zwei vorgewählten hin und her zu schalten.
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